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NACHRICHTEN
Berlinale-Spezial des TAGESSPIEGEL
(8.2.2010)
An diesem Donnerstag beginnt die Berlinale zum nunmehr 60. Mal! Zum Start bringt der TAGESSPIEGEL BERLIN heute ein größeres Spezial mit verschiedenen Themen zu den Filmfestspielen. Es geht um Eintrittskarten, die Berlinale aus DDR-Sicht, um politisch korrekte und "unkorrekte" Filme, den Jurypräsidenten Werner Herzog, den schwul-lesbischen "Teddy"-Filmpreis, um aggressives Publikum und friedfertige Festivalmacher und schließlich um die Verlegung vor 32 in den Winter... - Das ganze Tagesspiegel-Spezial hier...
Neuer Gilden-Dienst
(8.2.2010)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Unsere Ozeane", "Nine", "Plastic Planet", "Herbst - Sonbahar" und "Zwischen Himmel und Erde" hier...
Jüdisches Filmfestival Berlin vor dem Aus?
(8.2.2010)
Wie der SPIEGEL meldet, steht das Jüdische Filmfestival Berlin vor dem Aus. Unter der Überschrift "Senat verweigert Jüdischem Filmfest Unterstützung" heißt es: "Das renommierte Jewish Film Festival Berlin steht vor dem Aus. Vor kurzem noch "eine Perle" des Berliner Kulturbetriebs, droht es jetzt weggespart zu werden. Bürgermeister Klaus Wowereit hat das Festival zwar eifrig gelobt - Einsatz für sein Überleben zeigt er allerdings nicht." - Der ganze Artikel hier...
60. Berlinale: Filme und Kinopaten bei „Berlinale Goes Kiez“
(5.2.2010)
Vom 12. bis 21. Februar wird das Berlinale-Filmfestival mit einem Fliegenden Roten Teppich seine Filme und deren Filmteams allabendlich in ein Programmkino der Berliner Kieze - von Weißensee bis Zehlendorf - bringen. An jedem Abend wird ein prominenter Filmschaffender als Kinopate auftreten und Filmteam und Publikum auf dem Roten Teppich wie auf der Bühne begrüßen. Viele dieser Paten, darunter Wim Wenders, Michael Verhoeven, Senta Berger, Hans-Christian Schmid, Andreas Dresen, Christian Petzold und Tom Tykwer haben oft eine ganz persönliche Beziehung zu ihrem Kiezkino und werden darüber erzählen. Bei den meisten Vorstellungen werden auch die Filmteams zu Gast sein, unter anderen haben Wang Quan’an, Lisa Lu, Hans Petter Moland, Stellan Skarsgård, Angela Schanelec, Arvin Chen, Scud, Hanna Schygulla, Hark Bohm, Feo Aladag, Matti Geschonneck und Benjamin Heisenberg zugesagt.
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Filmhefte für neue Jugendfilme
(5.2.2010)
Die education GmbH hat FILMHEFTE für die Jugendfilme "Vorstadtkrokodile 2" und "Percy Jackson - Diebe im Olymp" zusammengestellt. Zu "Percy Jackson" gibt es für die Bildungseinrichtungen/Schulen eine zusätzliche Aktion, nämlich einen WebQuest mit attraktiven Preisen, die die Schulen im Rahmen der Einreichung ihrer Ergebnisse gewinnen können. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2010. - Die Filmhefte als PDF-Download hier: "Vorstadtkrokodile 2" - "Percy Jackson"
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"Invictus" ist "besonders wertvoll"
(4.2.2010)
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat ihre neuesten Prädikate veröffentlicht. Ein "besonderts wertvoll" erhielten Clint Eastwoods Nelson-Mandela-Film "Invictus" und das deutsch-türkische Drama "Herbst". Als "wertvoll" wurden Doris Dörries "Die Friseuse" und Guy Ritchies "Sherlock Holmes" eingestuft. Zum "Dokumentarfilm des Monats" wurde die Meeres-Doku "Unsere Ozeane" der "Mikrokosmos"- und "Nomaden der Lüfte"-Macher gekürt. - Infos hier...
Teheraner Filmfestival ohne Juroren
(3.2.2010)
Dem Teheraner Fajr Film Festival gehen die Juroren aus. Aus Protest gegen die Niederschlagung des Aufstandes haben die meisten abgesagt, berichtet die Frankfurter Rundschau. Der ganze Artikel unter der Überschrift "Die unsichtbare Jury" hier...
OSCAR-Nominierungen für "Das weiße Band" und Christoph Waltz
(2.2.2010)
Die OSCAR-Nominierungen sind raus – und große Freude herrscht in Österrreich und Deutschland, denn Michael Hanekes "Das weiße Band" ist nicht nur für den besten ausländischen Film nominiert, sondern auch noch für die beste Kamera, und Christoph Waltz tatsächlich für den Oscar als bester Nebendarsteller! Glückwunsch!
Als große Favoriten mit jeweils 9 Nominierungen gehen "Avatar" und "The Hurt Locker" ins Rennen um die begehrten Trophäen, die am 7. März in Los Angeles im Kodak Theatre vor den Augen der Weltöffentlichkeit vergeben werden. Als beste Hauptdarsteller können sich u.a. George Clooney ("Up in the air", insgesamt 5 Nominierungen!) und Helen Mirren ("Ein russischer Sommer") Hoffnungen machen.
Stefan Arndt, X-Filme-Chef und Produzent von "Das weiße Band": „Seit ich mich mit Film beschäftige, und das ist seit dem 13. Lebensjahr, habe ich mir immer verboten auch nur davon zu träumen, jemals in diesen erlauchten Kreis der Oscar-Nominierten aufgenommen zu werden. Für mich ist also schon diese Nominierung eine Riesenfreude, fast mehr als es die Auszeichnung noch sein könnte. Auch die anderen Filme sind alles exzellente Filme. Die sollen ganz einfach den Besten wählen. Mein ungeträumter Traum ist schon erfüllt.“
Der Neue Visionen Filmverleih weist im übrigen darauf hin, dass auch die israelisch-deutsche Produktion "Ajami" für den besten Auslands-Oscar nominiert wurde. Der Film startet am 11. März. In der gleichen Kategorie nominiert wurde auch "Eine Perle Ewigkeit", der schon vor einigen Wochen von Neue Visionen in den deutschen Kinos bereits gestartet ist.
Alle Nominierungen hier…
Arthouse-Charts
(2.2.2010)
Sehr viele Neustarts haben sich an diesem Wochenende gegenseitig Konkurrenz gemacht in den Arthouse-Kinos, und das obwohl "A Serious Man" und immer noch "Soul Kitchen" sehr gute Besucherzahlen haben. So landeten die Neueinsteiger eher im Mittelfeld, am besten durchsetzen konnte sich noch der Tolstoi-Film "Ein russischer Sommer" mit Helen Mirren in der Hauptrolle. "Soul Kitchen" bricht mittlerweile in vielen Kinos sämtliche Rekorde auf einmal. Ganz besonders in Fatih Akins Heimatkino, den Hamburg-Ottensener zeise kinos. Nachdem er schon die bisherigen Bestmarken „Erfolgreichste Startwoche“ und „Die meisten ausverkauften Vorstellungen in Folge“ geknackt hatte, nimmt er nun auch in der Ewigen Bestenliste den ersten Platz ein. Nur viereinhalb Wochen benötigte Akins Hommage an Hamburg, um den bisherigen Spitzenreiter „Die fabelhafte Welt der Amelie“ aus dem Jahr 2001 auf den zweiten Platz zu verweisen.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Neuer Gilden-Dienst
(1.2.2010)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "The Book of Eli", "Invictus", "An Education", "The Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen" und "Valentinstag" hier...
Schweizer Filmpreisnominierungen für "Giulias Verschwinden"
(1.2.2010)
Der Film "GIULIAS VERSCHWINDEN", der diesen Donnerstag in den Kinos startet, wurde gerade in fünf Kategorien für den Schweizer Filmpreis „Quartz“ nominiert und führt damit die Liste der Nominierungen an: Bester Film, Martin Suter für Bestes Drehbuch, Sunnyi Melles für Beste Darstellerin, Bruno Ganz für Bester Darsteller, Balz Bachmann für Beste Filmmusik. Die Preisverleihung findet am 6. März 2010 in Luzern statt, heute am 1.2. findet in Berlin die Premiere statt. Bereits bei der Uraufführung auf dem Film Festival Locarno 2009 gewann GIULIAS VERSCHWINDEN vor mehr als 4.000 Zuschauern die Herzen der Zuschauer und erhielt den Publikumspreis.
Diskussion zur Zukunft des Kinos mit Star-Architekt Norman Foster
(28.1.2010)
Beim 60. Jubiläum der Berlinale wird sich eine hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltung der Zukunft des Kinos widmen. Architekten, Urbanisten, Trendforscher und Filmemacher präsentieren ihre Ideen zur Zukunft des Kinos, seiner Architektur, seiner soziologischen Funktion und der urbanen Umgebung des Kinos. Die Berlinale Keynotes 2010 widmen sich als transdisziplinäres Forum den Zukunftsfragen des Kinos. Star-Architekt Norman Foster ist einer der internationalen Referenten der Berlinale Keynotes, die am Sonntag, 14. Februar 2010 von 14 bis 18 Uhr in der Neuen Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin stattfinden.
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BKM Neumann und SPD für Digitalisierung von Kultur- und Flächen-Kinos
(28.1.2010)
In einem Interview mit Hanns-Georg Rodek von der Tageszeitung DIE WELT geht Bundeskulturstaatsminister Bernd Neumann nunmehr davon aus, dass eine branchenweite Förderung der Kinodigitalisierung nicht mehr möglich. Dagegen ginge es nun darum, den kleinen Betrieben und den Programmkinos zu helfen. Neumann: "Die unabhängigen, kleinen Kinos finden diese Situation unhaltbar und sind auf unserer Seite. Das Problem sind die großen Kinoketten, vor allem die vom Ausland gesteuerten. Ich hatte ja einen Kompromiss vorgeschlagen." Und weiter: "Wir hatten deshalb ein Modell vorgeschlagen, mit dem die flächendeckende Digitalisierung aller Kinos hätte realisiert werden können. Das haben einige Ketten verhindert, die nun auf eigene Kosten umstellen. Finanzschwache Programmkinos oder Kinos in strukturschwachen Gebieten können das überwiegend nicht. Deshalb werden wir ein neues Modell entwickeln, gerade damit die Kleinen nicht auf der Strecke bleiben und weiterhin ein Kinoangebot jenseits der Ketten auch in strukturschwachen Gebieten bestehen bleibt." Neumann abschließend: "Jetzt konzentrieren uns auf den kulturellen Aspekt. Das ist auch EU-konformer als eine Förderung per Gießkanne."
Ähnlich argumentiert auch die SPD. Deren filmpolitische Sprecherin Angelika Krüger-Leißner betonte: "„Seit Wochen ist erkennbar, dass die Verhandlungen des Kulturstaatsministers mit der Kinowirtschaft gescheitert sind. Und noch immer ist kein Alternativmodell erkennbar. Gemeinsam mit meiner Fraktion fordere ich den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf, ein Konzept zur Förderung der Kinodigitalisierung vorzulegen und die entsprechenden Haushaltsmittel bereitzustellen. Wir wollen eine Förderung nach kulturellen und strukturellen Kriterien. Gefördert werden sollen insbesondere die ökonomisch schwachen Filmtheater und Kinos in der Fläche. Und es sollen die Kinos unterstützt werden, die einen hohen Anteil an deutschen und europäischen Filmen zeigen und kulturell anspruchsvolle Programme bieten.“ Die SPD werde einen entsprechenden Antrag in den Deutschen Bundestag einbringen.
- Das WELT-Interview hier...
- Das ausführliche WELT-Interview via BKM hier...
Feierliche Preisübergabe für WELCOME
(28.1.2010)
Der französische Film "WELCOME" erhält den MFG/UNIFRANCE-Verleihförderpreis. Die feierliche Übergabe des Preises fand nun im Rahmen der Deutschland-Premiere in Berlin statt. Stefan Paul und Egon Nieser vom Arsenal Filmverleih durften sich über einen 20.000-Euro-Scheck freuen. Sie erhielten die Auszeichnung aus den Händen von Gabriele Röthemeyer, Geschäftsführerin der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, und Anne de La Hamelinaye, Unifrance, für "Welcome". Der Preisträger war bei den 26. Französischen Filmtagen in Tübingen ermittelt worden.» mehr...
Kleine FFG-Novelle im Kabinett beschlossen
(27.1.2010)
Das Bundeskabinett hat heute einen Novellierungsentwurf des Filmförderungsgesetzes (FFG) beschlossen. Diese Novelle soll verfassungsrechtlichen Bedenken des Bundesverwaltungs- gerichts in Bezug auf die Bemessungskriterien für die verschiedenen Einzahler der Abgabe zur Unterstützung des deutschen Kinofilms bei der Filmförderungsanstalt (FFA) Rechnung tragen. Die jetzt darin festgelegte Abgabenhöhe hat allerdings zu deutlicher Kritik von Kinoseite geführt. - Die ganze Pressemitteilung des Bundeskulturstaatsministers dazu hier...
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Berlinale-Macher Kosslick im Interview
(27.1.2010)
Die Berlinale 2010 wirft deutlich ihre Schatten voraus. Im Interview mit der WELT spricht nun der Berlinale-Leiter Dieter Kosslick über die Filme, über die Ansprüche des Festivals und mehr. Unter der Überschrift "Die Berlinale soll den Datenmüll sortieren" heißt es: "Man kann es tatsächlich schaffen, ein Filmfestival zu organisieren, ohne einen PC zu besitzen: Berlinale-Chef Dieter Kosslick verweigert sich konsequent der Digitalisierung. Im Interview mit WELT ONLINE erklärt er, wie er dennoch Rekordbesucherzahlen erreicht und dass er sich schon auf "Metropolis" am Brandenburger Tor freut."
- Das ganze WELT-Interview hier...
Berlinale-Jury u.a. mit Reneé Zellweger
(26.1.2010)
Die Internationale Jury der diesjährigen Berlinale 2010 steht nunmehr fest: Neben dem bereits bekannten Vorsitzenden Werner Herzog entscheiden im Februar u.a. Reneé Zellweger und Cornelia Froboess über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären sowie des Alfred-Bauer-Preises im Wettbewerb der Berlinale 2010.
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Arthouse-Charts
(26.1.2010)
Ver Wochen stand Fatih Akins "Soul Kitchen" auf dem Spitzenplatz und bescherte einigen Programmkinos sogar Hausrekorde - nun wurde er von den Coen-Brothers und ihrer Satire "A Serious Man" abgelöst. Sie zeigten damit, dass sie auch ohne Schauspiel-Prominenz wie Brad Pitt oder George Clooney ihr Fan-Publikum errreichen. Auf den 3. Platz schaffte es "Same Same But Different", Detlev Bucks etwas andere Liebesgeschichte aus Kambodscha.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Schukinowochen durch Ministerpräsidenten eröffnet
(26.1.2010)
Prominente Unterstützung gab es gestern bei der Eröffnung der SchulKinoWochen Niedersachsen im Programmkino Scala in Lüneburg: der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff war der Eröffnung zu Gast. Wulff: "Der richtige Umgang mit Medien ist eine Schlüsselkompetenz. Mit dem steigenden Medienangebot wird dieses Wissen immer wichtiger."Im Anschluss an die Vorführung des japanisch-deutschen Spielfilms „Ode an die Freude“ von Masanobu Deme beteiligte sich der Ministerpräsident gemeinsam mit dem Botschafter Japans in Deutschland, S. E. Dr. Takahiro Shinyo und der Hamburger Dokumentarfilmemacherin Brigitte Krause an einer Diskussionsrunde zu dem Film. Die Veranstaltung wurde von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Oedeme vorbereitet und begleitet.
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"Avatar" in China
(25.1.2010)
Über den außergewöhnlichen Erfolg von "Avatar" auch in China ist aktuell in der tageszeitung zu lesen. Unter der Überschrift "Avatar und Zensur - Verzaubert in China" ist zu lesen, wie der Film dort ankommt und vor allem: wie er dort u.a. in Internetforen interpretiert wird.- Der ganze taz-Artikel hier...
P.S.: In verschiedenen Medien ist übrigens auch zu lesen, dass der Film u.a. offiziell auch deswegen von den chinesischen Machthabern nicht so gern gesehen wird, weil die Zwangsumsiedlung der Na'vi in "Avatar" in China als Parabel auf die Zwangsumsiedlungen zum umstrittenen Drei-Schluchten-Staudamm vor wenigen Jahren gesehen werden kann.
Neuer Gilden-Dienst
(25.1.2010)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Max Manus", "Die zwei Leben des Daniel Shore", "She, a Chinese", "Gegen jeden Zweifel" und "Low Lights - Eine Nacht ein Ritual"
hier...
Max Ophüls-Preis für "Schwerkraft"
(25.1.2010)
Am Samstag, 23.1. wurden in Saarbrücken im Rahmen des 31. Filmfestivals Max Ophüls Preis die Gewinner ausgezeichnet. Der Hauptpreis, der Max Ophüls-Preis 2010, geht an den Film "Schwerkraft". In der Begründung dazu heißt es: "SCHWERKRAFT überzeugt durch absolute Stilsicherheit und erinnert in seinen besten Momenten an Filme der Coen Brothers." "Schwerkraft" ist eine Koproduktion mit dem ZDF - Das Kleine Fernsehspiel und der DFFB in Zusammenarbeit mit arte mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmförderungsanstalt und des Deutschen Filmförderfonds. Bundesweiter Kinostart ist am 25. März 2010 im farbfilm verleih.
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Berlinale-Panorama komplett
(22.1.2010)
Das Panorama der Berlinale präsentiert in diesem Jahr 18 Spielfilme im Hauptprogramm, 16 im Panorama Special und 20 in der Reihe Panorama Dokumente. Von den Filmen aus 29 Ländern sind 31 Filme Weltpremieren, 18 sind Erstlingswerke. Das Panorama-Hauptprogramm eröffnet am 11. Februar mit dem russischen Film Veselchaki von Felix Mikhailov. Die klandestine Subkultur eines Moskauer Transenkabaretts ist Spiegel einer zutiefst homophoben Gesellschaft. Der Blick in die Herkunftsfamilien der Performer zeigt die harsche Normalität, aus der sie geflüchtet sind und welcher Anstrengung jedes Einzelnen es bedarf, daran nicht zu zerbrechen. Aber die Protagonisten lernen sich zu wehren. - Alle Filme hier...
Detlev Buck im ZEIT-Gespräch
(22.1.2010)
Unter der Überschrift "Ich kann auch anders" bringt DIE ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe ein ausführliches, lesenswertes Gespräch mit Regisseur Detlev Buck über sein kambodschanisches Liebesdrama "Same same but different", das gestern bundesweit in den Kinos angelaufen ist. Das ZEIT-Gespräch "über Backpacker, Sextourismus und darüber, wie das Reisen den Menschen verändert" hier...
Berlinale Special 2010
(21.1.2010)
Als Teil des offiziellen Programms zeigt das Berlinale Special aktuelle Werke zeitgenössischer Filmemacher und besondere Wiederaufführungen von historischen Werken. Alle Filme im Berlinale Special werden bei den Premieren von den eingeladenen Filmemachern persönlich vorgestellt. „Zum 60. Jubiläum darf sich das Publikum wieder auf ein vielfältiges Programm im Berlinale Special freuen: Wir lernen Friseusen aus Marzahn und Könige kennen, verfolgen Bären und geben uns Tanzträumen hin“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Hauptaufführungsorte sind das Cinema Paris im Institut Français und der Friedrichstadtpalast, in dem die Berlinale Special Gala Screenings präsentiert werden. Als weitere Spielstätten kommen das Kino International und der Zoo Palast hinzu. Ins diesjährige Berlinale Special sind 22 Filme eingeladen, davon 12 Weltpremieren.
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"The Complete Metropolis"
(21.1.2010)
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat gestern in Berlin die Ausstellung „The Complete Metropolis“ zur Rekonstruktion des Stummfilmklassikers von Fritz Lang in der Stiftung Deutsche Kinemathek eröffnet. In seiner Rede betonte er: „Mit seiner außergewöhnlichen visionären Kraft steht METROPOLIS stellvertretend für die lange Tradition der deutschen Filmgeschichte und den hohen Qualitätsanspruch unserer Filmkunst."» mehr...
Drei Deutsche im Berlinale-Wettbewerb
(21.1.2010)
Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale komplettiert sich: Neben Regisseuren wie Martin Scorsese, Roman Polanski, Martin Vinterberg, Zhang Yimou, Michael Winterbottom werden auch drei Deutsche vertreten sein: Benjamin Heisenberg zeigt "Der Räuber", Oskar Roehler "Jud Süß" und Nachwuchsregisseur Burhan Qurbani präsentiert seinen Debütfilm "Shahada". Infos u.a. bei SPIEGELOnline - eine Liste aller Filme bei berlinale.de
Besonders wertvolle Filme
(21.1.2010)
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat wiederum neue Prädikate vergeben: Als "besonders wertvoll" wurden Detlev Bucks "Same Same But Different" und "Up In The Air" mit George Clooney eingestuft. Ein "wertvoll" erhielten Peter Jacksons Thriller "In meinem Himmel" und die Meryl Streep-Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre". - Alle Prädikate der FBW hier...
AG Kino-Gilde, AG Verleih, Kommunalkinos: Eckpunkteerklärung zur Kinodigitalisierung - Alternativmodell gefordert
(20.1.2010)
Nachdem trotz des intensiven Bemühens der FFA einzelne Marktteilnehmer weiterhin eine Lösung für die nationale Filmförderung und ein Branchenmodell zur Digitalisierung blockieren, haben die AG Kino - Gilde e.V., die AG Verleih e.V. und der Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. heute eine Eckpunkteerklärung zur Kinodigitalisierung veröffentlicht. Darin heißt es: "Seit über zwei Jahren werden PublicPrivatePartnership- Branchenmodelle für eine flächendeckende Digitalisierung diskutiert, ohne dass ein Durchbruch erzielt werden konnte. Unverändert stehen die unterzeichnenden Verbände zu einem Branchenmodell mit einer nachhaltigen kulturellen und strukturellen Ausrichtung. Nachdem ein Erfolg aber kaum mehr wahrscheinlich erscheint, muss entsprechend der Bekundungen im FFA-Verwaltungsrat vom 16. Juni 2008 ein Alternativmodell für Kultur, Fläche und Mittelstand mit öffentlicher Unterstützung entwickelt werden." Sollte für diese Kinos keine Lösung gefunden werden, bestünde "die Gefahr, dass die Digitalisierung zum Instrument der Marktbereinigung wird, die insbesondere die Programm- und Filmkunstkinos sowie die traditionellen Kinos im ländlichen Raum bedrohen würde." Unmittelbar beträfe eine Marktbereinigung zudem nicht nur die unabhängigen Kinobetriebe, sondern auch den Markt für deutsche und europäische Filme und damit die europäische Produktionswirtschaft und viele mittelständische Verleihunternehmen. Die Förderung der Digitalisierung der Programm- und Filmkunstkinos durch FFA, BKM und die Länder ist demnach die logische und notwendige Ergänzung der Filmförderung.
Um die Kostenbelastung zu begrenzen, sei desweiteren die Abwärtskompatibilität der DCI-Spezifikation zu hinterfragen, sofern der bisherige Qualitäts- und Sicherheitsstandard gewährleistet bleibe. Die drei Verbände fordern zudem ein dezentrales Schlüssel- und Contentmanagement unter Aufsicht der FFA als neutraler Mittlerinstanz, um den freien Marktzugang zu gewährleisten.
- Die ganze Erklärung als Download hier...
Amnesty International auf der Berlinale
(20.1.2010)
Die Mitglieder der diesjährigen Berlinale-Jury von Amnesty International stehen fest: Schauspielerin Barbara Sukowa („Vision – Aus dem Leben der Hildgard von Bingen“, „Rosa Luxemburg“, „Lola“, u.a.), Dokumentarfilmer Pagonis Pagonakis („Schwarz auf Weiß“, „Tod in der Zelle. Warum starb Oury Jalloh?“, u.a.) und Chloe Baird-Murray von Amnesty International in Großbritannien werden über die Vergabe des Amnesty-Filmpreises auf der Berlinale 2010 entscheiden. Nominiert sind Filme aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama und Forum. "Filmemacher, die den Umgang mit Menschenrechten in politischen Systemen hinterfragen und die Missstände dort aufzeigen wollen, benötigen oft großen Mut dafür“, begründete Barbara Sukowa ihr Engagement als Amnesty-Jurorin. „Diesen Filmemachern möchte ich meine Unterstützung zeigen.“
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Berlinale: China zum Start, Japan zum Abschluss
(19.1.2010)
Zum Auftakt der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin am 11. Februar 2010 wird der chinesische Wettbewerbsfilm "Tuan Yuan" (Apart Together) seine Weltpremiere im Berlinale Palast feiern. Berlinale-Direktor Dieter Kosslick wird gemeinsam mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und dem Jury-Präsidenten Werner Herzog das Festival eröffnen. Im Jubiläumsjahr wird die Eröffnungsgala von Anke Engelke moderiert. "Tuan Yuan" ist der jüngste Film von Wang Quan’an, einem der bedeutenden chinesischen Autorenfilmer der jüngeren Generation. 2007 war er bereits mit "Tuyas Hochzeit" im Berlinale-Wettbewerb und wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. "Tuan Yuan" erzählt die Geschichte einer großen Liebe und schildert zugleich die Tragödie der Teilung eines Landes. Jahrzehntelang hat der ehemalige Soldat Liu Yansheng, der 1949 vor den Truppen Mao Tse Tungs aus Schanghai nach Taiwan geflohen ist, die Liebe seines Lebens nicht mehr gesehen. Beim Wiedersehen der beiden flammen die alten Gefühle auf. Die Hauptrollen spielen Lu Yan, Ling Feng, Xu Cai Gen und Mo Xiaoqi.
Nach der feierlichen Preisverleihung der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin am 20. Februar wird als offizieller Abschlussfilm "Otouto" (About Her Brother) von Yoji Yamada (Kabei) gezeigt. Das jüngste Werk des 79-jährigen japanischen Meisterregisseurs, der bereits sechs Mal bei der Berlinale zu Gast war, wird außer Konkurrenz präsentiert.
FilmWeltWirtschaft im Filmmuseum München
(19.1.20109)
In Kooperation mit der Münchner Initiative CSR findet vom 21. bis 24. Januar 2010 zum fünften mal die Reihe FilmWeltWirtschaft im Filmmuseum statt. Die Filmreihe zu Globalisierung, Arbeit und Unternehmensverantwortung thematisiert diesmal mit dem aktuellen Schwerpunkt „Geld“ die gesellschaftliche, politische oder persönliche Bedeutung des häufig virtuellen Tauschmittels. Insgesamt fünf lange Dokumentarfilme, vier Kurzfilme und ein Spielfilm werden gezeigt. Eröffnet wird die Reihe am 21.1. 2010 um 19.00 Uhr mit einem Vortrag des Filmwissenschaftlers Hermann Barth, der mit zahlreichen Filmausschnitten den filmästhetischen Wandel des langen „Öko“-Dokumentarfilms im Laufe der Jahrzehnte thematisiert.
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Max Ophüls-Festival eröffnet
(19.1.2010)
In Saarbrücken begann gestern das 31. Max-Ophüls-Filmfestival, eröffnet wurde es mit der Komödie «Giulias Verschwinden» des Schweizer Regisseurs Christoph Schaub mit Corinna Harfouch, Sunnyi Melles und Bruno Ganz in den Hauptrollen. Es gilt als wichtigstes Nachwuchsfestival im deutschsprachigen Raum. An den sieben Tagen des Festivals konkurrieren insgesamt 52 Filme um verschiedene Preise. - Infos u.a. beim Saarländischen Rundfunk und auf www.max-ophuels-preis.de
Arthouse-Charts
(19.1.2010)
Große Freude allüberall über den Golden Globe für Michael Hanekes "Das weiße Band" - in den (Programm-)Kinos läuft er nun bereits in der 14. Woche und fand bereits über 400.000 Besucher. Glückwunsch! Aktuell bestimmend in den Kunstkinos ist Fatih Akins stimmungsvoller Film "Soul Kitchen", der auch in der 4. Woche absolute Steherqualitäten beweist. Da war es schwer für die Neueinsteiger, sich gut zu platzieren.
Alle aktuellen Arthouse-Chatplatzierungen hier...
Neuer Gilden-Dienst
818.1.2010)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Welcome", "Giulias Verschwinden", "Up in the Air", "Verdammnis" und "Armored" hier...
AG Kino-Gilde zur "kleinen FFG-Novelle"
(18.1.2010)
Auch die AG Kino-Gilde, der Verband der deutschen Filmkunst- und Programmkinos, hat Stellung genommen zur sogenannten "kleinen Novelle" des Filmförderungsgesetzes. Der Verband begrüßt grundsätzlich die geplante gesetzliche Regelung der Filmabgabe der TV-Sender, befürchtet aber, dass die TV-Abgabezahlungen in Zukunft erheblich unter den bisherigen, frei geregelten Beiträgen liegen werden. Entsprechend müsse dann unbedingt eine Senkung der Filmabgabe der Kinos auf die bis 2003 geltenden Sätze folgen – dies sei im übrigen bereits beim letzten Novellierungsprozess gefordert worden. Zudem sei die Ausrichtung der TV-Abgaben an deren "Kosten für die Ausstrahlung von Kinofilmen" problematisch, bei den Kinos und bei Video bemesse sich die Abgabe schließlich an den Umsätzen mit den Filmen. Grundsätzlich aber betont die AG Kino-Gilde, dass "trotz der Optimierungspotenziale das geltende FFG erheblich besser als sein Ruf" sei. Die Verbesserungen, die mit der jüngsten Novelle für die Programm- und Filmkunstkinos erreicht wurden (Modifizierung der Referenzabspielförderung, Teilzuschüsse bei der Projektabspielförderung) beginnen gerade erst, ihre Wirkung zu entfalten, betont die AG Kino-Gilde. Es gelte, "den Weg einer nachhaltigen Stärkung der Kinovielfalt im Sinne eines kulturell wie wirtschaftlich erfolgreichen deutschen und europäischen Films konsequent weiterzugehen", u.a. durch ein Konzept für Kultur, Fläche und Mittelstand, um die flächendeckende Digitalisierung unter kulturellen und strukturellen Kriterien sicher zu stellen.
Golden Globe für "weiße Band" und Christoph Waltz
(18.1.2010)
Michael Hankes deutsch-österreichische Produktion "Das weiße Band" erhielt gestern Abend in Hollywood einen Golden Globe als bester fremdsprachiger Film - und Christoph Waltz den für die beste männliche Nebenrolle! Großer Gewinner war erwartungsgemäß James Cameron (beste Regie) mit seinem "Avatar" (bestes Drama). - Berichte u.a. bei SPIEGELOnline und goldenglobes.org
Bayerische Filmpreis vergeben
(15.1.2010)
In München hat Ministerpräsident Horst Seehofer im Prinzregententheater die Bayerischen Filmpreise vergeben. Zu gleichen Teilen geht der Produzentenpreis an "Der große Kater" und "Wüstenblume", der Preis für die beste Regie ging an Juraj Herz für "Habermann", der Preis für die beste Darstellerin an Barbara Sukowa ("Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", der Publikumspreis an - wie nicht anders zu erwarten! - Michael "Bully" Herbig für seinen "Wickie"-Film. Preise gab's auch für den Kinderfilm "Lippels Traum" - und schließlich einen Ehrenpreis fürs Lebenswerk für Joseph Vilsmaier.
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VGF-Nachwuchsproduzentenpreis für "Waffenstillstand"
(13.1.2010)
Die Münchner DRIFE Deyle & Richter Filmproduktion erhält den mit 60.000 Euro höchstdotierten deutschen Nachwuchsproduzentenpreis für die Produktion des Kinofilms „Waffenstillstand“ von Regisseur Lancelot von Naso. Mit dem Preis, den die Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH (VGF) jährlich auslobt, werden im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Filmpreises die Filmproduzenten Florian Deyle, Martin Richter und Philip Schulz-Deyle am 15. Januar 2010 im Münchner Prinzregententheater ausgezeichnet. Der 3L Filmverleih bringt "Waffenstillstand" am 18.3.2010 ins Kino.
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SPIO zur "kleinen FFG-Novelle"
(13.1.2010)
Die SPIO, die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V., betont in einer sehr diplomatisch freundlich gehaltenen Stellungnahme zum ersten BKM-Entwurf für eine Änderung des Filmförderungsgesetzes ("Kleine Novelle"), dass das bisherige - freiwillige - Engagement der Fernsehsender zwar löblich und anerkennenswert sei, die geplante Neuregelung aber befürchten lasse, dass die Fernsehsender dann weniger beitragen als vorher. Besonders die Orientierung der TV-Abgabe an den "Kosten für das Senden von Spielfilmen" wird kritisiert, während bei Kinos und Video der mit den Filmen erzielte Umsatz zur Abgabenberechnung herangezogen werde. Zudem könne dies kontraproduktiv wirken, da eine Gleichung "weniger Filme = weniger Abgabe" gedacht werden könnte. Die SPIO betont, dass nur "eine erhebliche Anhebung der TV-Abgabesätze" das "Minimalziel der kleinen Novelle" erreicht werde, die Abgabesätze müssten zudem nach der "Gesamtbruttosendezeit" der Kinofilme berechnet werden. – Die ganze Stellungnahme unter www.spio.de
Eröffnungsfilme der Berlinale-"Generation"
(13.1.2010)
Vom Melodram über Science-Fiction bis zum Musical – im 33. Jahr ihres Bestehens steht die Berlinale-Jugendfilmreihe "Generation" auf einem breiten filmischen Fundament. „Es gibt nicht die eine Kindheit oder Jugend, und es gibt viele Wege, einen Film darüber zu machen“, sagt Sektionsleiterin Maryanne Redpath mit Blick auf die 56 Kurz- und Langfilme im Programm von Generation. Der Wettbewerb Generation 14plus eröffnet mit dem indischen Off-Bollywood-Film "Road, Movie". Dev Benegal würdigt den Ort, an dem Leinwand, Licht und Menschen zu einem magischen Ereignis verschmelzen, in einer im Sinne des Wortes bewegenden Hommage an die mobile Kinokultur seiner Heimat. Mit "Alamar" wird erstmals eine Dokufiktion zum Auftakt des Wettbewerbs Generation Kplus gezeigt. Im Rhythmus von Wasser, Wind und Wellen entführt Pedro González-Rubio in das Naturreservat der mexikanischen Karibik und dokumentiert hautnah eine Beziehung zwischen Vater und Sohn.
Matinee für ein Kino in Bosnien-Herzegowina
(13.1.2010)
Der Leipzig-Travnik e.V., DOK Leipzig, CineStar Leipzig, die Leipziger Volkszeitung und viele andere haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Kino in Leipzigs Partnerstadt Travnik in Bosnien-Herzegowina zu retten. Am 31. Januar findet daher um 11:00 Uhr im CineStar Leipzig eine Matinée zu Gunsten des Wiederaufbaus des Kinos in Travnik statt.
DOK Leipzig wird den Film „Überall nur nicht hier“ der deutschen Filmemacherin Tamara Milosevic präsentieren. Die Einnahmen aus der Veranstaltung fließen komplett in die Finanzierung des Kinos in Travnik. Nach 1995 kam es in Bosnien-Herzegowina zur Ausdünnung des kulturellen Lebens. Kulturorte wurden zerstört und zweckentfremdet, so auch das Travniker Kino. In einer Gemeinschaftsinitiative unter der Schirmherrschaft des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung mit der Stadt Travnik wollen die Leipziger ein Drittel der Gesamtkosten für die Travniker Kinoausstattung aufbringen (15.000 €), zwei Drittel der Kosten will die Stadt Travnik tragen. Die Sammlung der Spenden läuft bereits seit Oktober 2008.
Zum Tod von Eric Rohmer
(12.1.2010)
In vielen Feuilletons gibt es Würdigungen des französischen Nouvelle Vague-Regisseurs Eric Rohmer, der gestern im Alter von 89 Jahren verstarb. Ausführliche Berichte über sein Lebenswerk gibt es u.a. in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Süddeutschen Zeitung...
Arthouse-Charts
(12.1.2010)
Bei den Winterwetterbedingungen haben es die Filme natürlich schwer, ihre Besucher in den Kinos zu finden - umso erfreulicher, dass der Kinobesuch zwar zurückgegangen, aber keineswegs eingebrochen ist. Besonders "Das Kabinett des Dr. Parnassus" stand im Zentrum der Schlagzeilen und des Interesses der Besucher, aber auch die norwegische Schnee- und Eisgeschichte "Nord" fand ihre Besucher ebenso wie Sandrine Bonnaire als "Schachspielerin". Unangefochtene Nummer 1 ist aber nach wie vor Fatih Akins "Soul Kitchen".
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
X-Personalien
(12.1.2010)
Wie X Filme gestern in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wird UWE SCHOTT neuer Geschäftsführer bei X Filme, Manuela Stehr und Stefan Arndt bleiben exklusiv als Produzenten. Dazu werden MANUELA STEHR neue Vorstandsvorsitzende und Aktionärin bei X Verleih und Martin Kochendörfer und Andreas Dobers neue stellvertretende Vorstände.
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DFFF-Fördervolumen ausgeschöpft
(11.1.2010)
Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) hat auch in seinem dritten Jahr die zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft und zugleich mehr Filme gefördert als jeweils in den beiden Jahren zuvor. Insgesamt bewilligte der Fonds zwischen Januar und Dezember 2009 rund 59,6 Mio. Euro für 104 Filmprojekte, darunter 38 internationale Koproduktionen, die in Folge der DFFF-Förderung in Deutschland realisiert wurden oder demnächst begonnen werden. Über das Jahr gerechnet sorgen laut FFA-Pressemitteilung die vom DFFF geförderten Projekte, darunter 76 Spielfilme, 24 Dokumentationen und 4 Animationsfilme, für filmwirtschaftliche Effekte in einer Größenordnung von über 344 Mio. Euro in der deutschen Filmproduktionsbranche.
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Neuer Gilden-Dienst
(11.1.2010)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Ein russischer Sommer", "Die Affäre", "Porgy and Me", "New York - I Love You", und "Auf der anderen Seite des Bettes" hier...
taz: Länderförderung für Digitalisierung der Filmkunstkinos
(8.1.2010)
Unter der Überschrift "Völlig von der Rolle - Digitales Kino gefährdet Filmkunstheater" berichtet Rolf Lautenschläger in der Berliner tageszeitung von den Veränderungen im Kinobereich durch die Digitalisierung. Besonders betont er die Überlegungen von Länderförderern und Landeskultur- politikern, den Bereich der Filmkunst zu unterstützen. Im Artikel heißt es: "Die Filmkunsttheater bangen um ihre Existenz. Sie fordern öffentliche Unterstützung für die anstehende teure Umrüstung auf Digitaltechnik. Doch Berlin und dem Medienboard fehlt ein schlüssiges Förderkonzept." Zitiert wird u.a. Dr. Christian Bräuer, Vorstand der AG Kino-Gilde: "Diese Investitionen dürfen den Kinos nicht allein aufgebürdet werden." - Der ganze taz-Artikel hier...
Kinderjury für Goldenen Spatzen gesucht
(8.1.2010)
Einmal in einer richtigen Jury sitzen, viele Filme und Sendungen für Kinder sehen, diskutieren, bewerten und schließlich Preise vergeben - genau das können Kinder beim großen Festival für Filme, Fernsehprogramme und Onlineangebote: dem GOLDENEN SPATZ. Noch bis 15.01.2010 (es zählt der Poststempel), sind alle jungen Film- und Fernsehfans im Alter von 9 bis 13 Jahren aufgerufen, sich als Mitglied der Film- und Fernsehjury zum Deutschen Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ: Kino-TV-Online 2010 zu bewerben. Das Festival selbst findet vom 25. April bis 1. Mai 2010 in Gera und Erfurt statt.
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Anmeldung für 6. SchulKinoWochen Niedersachsen
(8.1.2010)
Ab 22. Februar 2010 finden in Niedersachsen die 6. Schul- KinoWochen (SKW) statt. VISION KINO - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz und das Film & Medienbüro Niedersachsen als Projektpartner laden zusammen mit 106 Kinos alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften ein, das Klassenzimmer mit dem Kinosaal zu tauschen.
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