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| Förderpreis Filmjournalismus vergeben | | (2.7.2010)
Die Journalistenschülerin Veronica Frenzel wurde gestern im Rahmen des FFF-Empfangs mit dem 6. FFF Förderpreis Filmjournalismus ausgezeichnet. In ihrer Reportage "Ideen zwischen Wäscheklammern" schreibt sie über einen Drehbuchautoren, der seinen Lebensunterhalt als Altenpfleger verdient, aber den Traum an die Verwirklichung seiner Ideen nicht aufgibt.
| Der mit 1.500 Euro dotierte FFF Fördepreis Filmjournalismus dient dazu, junge Journalisten an die Vielfalt an Themen im Filmjournalismus jenseits der Filmkritik heranzuführen. Teilnahmeberechtigt sind Studenten der Deutschen Journalistenschule München. Jedes Jahr wird ein aktuelles Thema vorgegeben, in das Branchenprofis die Journalistenschüler einführen.
In diesem Jahr lautete das Thema "Wesentlich und unsichtbar? Die Situation von Drehbuchautoren in Deutschland". Bettina Reitz, Dr. Andreas Richter, Carolin Otto und Matthias Kiefersauer gaben den Journalistenschülern Mitte April einen umfassenden Überblick darüber.
Die Journalistenschüler stellten sich der Herausforderung und reichten ihre Artikel zu diesem Thema ein. Unter anderem recherchierten und schrieben sie über den Werdegang einer Idee zum Buch, Nachwuchsautoren und der Zusammenarbeit zwischen Autoren und Produktionsfirmen bzw. Sendern.
Die Jury des FFF-Förderpreis Filmjournalismus 2010, bestehend aus Benedikt Röskau (Drehbuchautor), Christopher Keil (Süddeutsche Zeitung, Ressortleiter Medien) und Lothar Just (Just PR), entschied sich für die Reportage "Ideen zwischen Wäscheklammern" von Veronica Frenzel.
Die Begründung der Jury: "Veronica Frenzel gelingt es in ihrer Reportage „Ideen zwischen Wäscheklammern“, den typischen Werdegang eines Drehbuchautors zwischen harter Arbeit und einem ebenso hoffnungsfrohen wie bangen Warten auf Zu- oder Absagen von Produzenten verständlich und vielschichtig zu schildern. Dabei flicht sie geschickt die trockenen Zahlen dieses auch wirtschaftlich komplizierten Berufes in die Geschichte eines jungen Drehbuchautors zwischen Nebenjob, Eheleben und Kinderhüten.Ohne sich ihrem Protagonisten anzubiedern, bringt sie einem das Leben eines kreativen Freiberuflers nahe und zeigt, wie schwer es ist in einem Land der Dichter und Denker von Gedichtetem und Gedachtem zu leben. Alle freien Autoren werden sich in ihrem eigenen Werdegang eher mehr als weniger in dem von Veronica Frenzel geschilderten harten Ringen eines Nachwuchsautors wieder erkennen."
Der vollständige Artikel von Veronica Frenzel erscheint in der Ausgust-Ausgabe der FilmNewsBayern. | | | « zurück | Datum: 02.07.2010 |
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