NEU in Programmkinos
Lommbock
15 Jahre nach Lammbock: Die Fortsetzung der Kult-Kiffer-Komödie
Der Himmel wird warten
Engagiertes Sozial- und Familiendrama über die Rekrutierung von weiblichen Dschihadisten
Bauer unser
Dokumentation über die ungeschönte Realität der Bauernhöfe heute
Alles gut
Wie schwer ist es, als Geflüchteter in Deutschland Fuß zu fassen? Eine Doku
Jean Ziegler - Der Optimismus des Willens
Porträt des Schweizer Globalisierungskritikers Jean Ziegler
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Die andere Seite der Hoffnung
Mit dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnetes melancholisch-lakonisches Sozial- und Flüchtlingsdrama
A United Kingdom
Die wahre Geschichte einer schwarz-weißen Liebe in Zeiten der Apartheit
Tanna - Eine verbotene Liebe
Eine Liebesgeschichte über Einheimische im Südpazifik – nominiert für den Oscar als bester fremdsprachiger Film 2017
I am not your Negro
Oscar-nominierter Essayfilm über den noch immer herrschenden Rassismus in den USA
Gaza Surf Club
Dokumentation über die überraschenderweise vorhandene Surferkultur im Gazastreifen
Una und Ray
Rooney Mara als junge Frau, die 15 Jahre später in ihre dunkle Vergangenheit blickt
Wenn der Vorhang fällt
Dokumentation über die HipHop-Kultur in Deutschland: mehr als nur Sprechgesang
Zazy
Neues, erfrischendes Genrekino aus Deutschland
AG Verleih: Ehrenpreis für Peter Sundarp
(8.2.2017)
Anläßlich der Internationalen Filmfestspiele in Berlin zeichnet die AG Verleih - Verband unabhängiger Filmverleiher e.V. Peter Sundarp mit dem "Ehrenpreis der unabhängigen Filmverleiher" aus. Dieser Preis wird in diesem Jahr erstmalig von der AG Verleih gestiftet und soll von nun an jedes Jahr während der Berlinale an Personen verliehen werden, die sich für die Interessen der unabhängigen Filmschaffenden einsetzten und sich dort besondere Verdienste erwarben. Die feierliche Preisverleihung findet am 14. Februar 2017 im Salon des frannz Club Berlin statt.
Aus der Laudatio für Peter Sundarp:

"Die unabhängigen Filmverleiher verleihen diesen Ehrenpreis an Peter Sundarp nicht nur wegen seiner Verdienste für den deutschen Film, dafür ist er bereits zahlreich ausgezeichnet worden, sondern vor allem für seinen Charakter, seine Persönlichkeit und seine Menschlichkeit.
Peter Sundarp sieht seine Aufgabe vor allem darin, das manchmal schwierige Verhältnis zwischen Kinos und Verleihern zur beiderseitigen Zufriedenheit auszugleichen. Er kämpft dabei immer gegen die Marktmacht einzelner, ob es nun die Majors sind, die, egal mit welchen Mitteln, ihre Interessen durchsetzen wollen, oder ob es um die Machtkämpfe bei der Digitalisierung der Kinosäle ging, wo Konzerne bei der VPF-Abgabe kleinere Verleiher in Not gebracht hätten, wenn nicht er das VPF-HUB-Modell gegründet hätte, ein faires Finanzierungssystem, bei dem hunderte von Kinos und fast 50 Verleiher mitgemacht haben.
Peter Sundarp steht für Fairness, für Integration, für Verbindlichkeit, für Menschlichkeit. Eigenschaften, die in unserer Branche notwendig sind, aber doch zu selten vorkommen.“