NEU in Programmkinos
Manchester by the Sea
Casey Affleck als Mann, der von seiner schicksalhaften Vergangenheit eingeholt wird
Junction 48
Gewinner des Panorama-Publikumspreises auf der Berlinale 2016
Der die Zeichen liest
Böse Satire über fanatischen Religionskult
Diamond Island
Ein Film über kambodschanische Jugendliche und deren Zukunftsträume
Luca tanzt leise
Die Geschichte der jungen Luca, die sich nicht unterkriegen lässt
Nicht ohne uns!
16 Kinder weltweit – über Gemeinsamkeiten und offensichtliche Unterschiede
Shot in the Dark
Dokumentation über blinde (!) Fotografen
Where to, miss?
Porträt einer jungen Inderin in einer männerdominierten Gesellschaft
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Kundschafter des Friedens
Eine Art "Altherren-James-Bond" mit viel Selbstironie
Die feine Gesellschaft
Bissig-morbide Gesellschaftssatire aus Frankreich
Die schönen Tage von Aranjez
Wim Wenders' Filmfassung des Theaterstücks von Peter Handke
Jackie
Natalie Portman brilliert als First Lady Jackie Kennedy
Suburra
Italienischer Thriller über die Abgründe der Gesellschaft
Havarie
Ein Schlauchboot im Mittelmeer - Ein eindringliches filmisches Experiment
Liebmann
Deutsch-französische Produktion, die die Regeln des Filmes auf den Kopf stellt
Violently Happy
Dokumentarischer Einblick in die Welt des BDSM
Bernhard Wicki-Friedensfilmpreis für "Elser"
(3.7.2015)
Am Donnerstag, 2. Juli, ist Regisseur Oliver Hirschbiegel für seinen Film ELSER mit dem nationalen Hauptpreis des Friedenspreises des Deutschen Films - Die Brücke geehrt worden. In Anwesenheit des Filmteams - darunter die Produzenten Oliver Schündler und Boris Ausserer von Lucky Bird Pictures, die Drehbuchautoren Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer, die Schauspieler Christian Friedel, Katharina Schüttler, Johann von Bülow - nahm er den Preis im Münchner Cuvilliès-Theater aus den Händen von Elisabeth Wicki-Endriss entgegen.


Der Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke wird seit 2002 vom Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds im Rahmen des Filmfest München an künstlerisch wertvolle Filme humanistischer, gesellschaftspolitischer Dimension vergeben. Die Jury begründete ihre Entscheidung für ELSER wie folgt: „ELSER ist auch ein aufrüttelnder Heimatfilm. Hirschbiegel ist damit weit mehr gelungen als ein Geschichtsthriller. Es ist das aufrüttelnde Portrait einer Gesellschaft, die sich verführen, einschüchtern und unreflektiert Vorteile verschaffen lässt und dafür einen hohen Preis zahlt. Und es ist vor allem das Portrait eines Mannes, der sich aus tiefster Überzeugung entschließt zu handeln."