NEU in Programmkinos
Lommbock
15 Jahre nach Lammbock: Die Fortsetzung der Kult-Kiffer-Komödie
Der Himmel wird warten
Engagiertes Sozial- und Familiendrama über die Rekrutierung von weiblichen Dschihadisten
Bauer unser
Dokumentation über die ungeschönte Realität der Bauernhöfe heute
Alles gut
Wie schwer ist es, als Geflüchteter in Deutschland Fuß zu fassen? Eine Doku
Jean Ziegler - Der Optimismus des Willens
Porträt des Schweizer Globalisierungskritikers Jean Ziegler
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Die andere Seite der Hoffnung
Mit dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnetes melancholisch-lakonisches Sozial- und Flüchtlingsdrama
A United Kingdom
Die wahre Geschichte einer schwarz-weißen Liebe in Zeiten der Apartheit
Tanna - Eine verbotene Liebe
Eine Liebesgeschichte über Einheimische im Südpazifik – nominiert für den Oscar als bester fremdsprachiger Film 2017
I am not your Negro
Oscar-nominierter Essayfilm über den noch immer herrschenden Rassismus in den USA
Gaza Surf Club
Dokumentation über die überraschenderweise vorhandene Surferkultur im Gazastreifen
Una und Ray
Rooney Mara als junge Frau, die 15 Jahre später in ihre dunkle Vergangenheit blickt
Wenn der Vorhang fällt
Dokumentation über die HipHop-Kultur in Deutschland: mehr als nur Sprechgesang
Zazy
Neues, erfrischendes Genrekino aus Deutschland
Kulturstaatsministerin Grütters zur Berlinale: Künstlerische Vielfalt gegen populistische Einfalt
(8.2.2017)
Zur Eröffnung der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin betont die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, den politischen Charakter des Festivals:  „Die Berlinale zeigt auch in diesem Jahr mit einem vielversprechenden Programm politische Haltung. Nicht umsonst setzt sie dabei auf eine Demonstration künstlerischer Vielfalt gegen populistische Einfalt. Denn nichts fürchten jene, die ihre Macht dem Spiel mit diffusen Ängsten und niederen Instinkten verdanken, so sehr wie die Kräfte der Kunst: ihre Fähigkeit zu berühren, ihre Kraft, Schweigen und Tabus zu brechen, ihr Vermögen, die Sehnsucht nach einer besseren Welt zu wecken, ihren Ehrgeiz, Sand im Getriebe der Politik zu sein.
Monika Grütters weiter: „Es ist kein Zufall, dass in diesem Jahr gleich fünf Filme im Hauptprogramm des Festivals Künstlerinnen und Künstlern gewidmet sind und mit „Django“ eines dieser Künstlerporträts die 67. Berlinale eröffnet: Die Geschichte des legendären Jazz-Gitarristen Django Reinhardt erzählt auch vom Gift des Rassismus und vom Versuch, Kunst als Erfüllungsgehilfin der Politik zu missbrauchen.“
 
Auf der 67. Berlinale sind vom 9. bis 19. Februar 399 Filme zu sehen, darunter 123 Produktionen mit deutscher Beteiligung. Im Wettbewerb laufen 24 Filme, 18 konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären, darunter drei deutsche Filme. Fünf Wettbewerbsfilme stammen von Regisseurinnen.
 
In diesem Jahr werden die Filmfestspiele mit rund 7,2 Millionen Euro aus dem Etat der Kulturstaatsministerin gefördert. Mit weiteren 180.000 Euro unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien die Nachwuchsförderung Berlinale Talents. Die Kulturstiftung des Bundes fördert den World Cinema Fund zusätzlich mit 360.000 Euro. Insgesamt wurde der Bundeszuschuss damit in diesem Jahr um eine Million Euro erhöht.
 
Die Berlinale ist mit mehr als 500.000 Kinobesucherinnen und -besuchern das größte Publikumsfilmfestival der Welt. Sie wird seit 2001 von der Bundesregierung gefördert.