NEU in Programmkinos
Alle Farben des Lebens
Berührendes wie humorvolles Porträt einer modernen Familie, deren Tochter als Junge leben möchte

Elvis & Nixon
1970: Elvis trifft Richard Nixon um sich als verdeckter Ermittler im Kampf gegen Drogen anzudienen
Frank Zappa - Eat that Question
Eine intime Begegnung mit dem revolutionären Komponisten und Musiker
Safari
Dokumentation über österreichische Jagdtouristen in Afrika
Salt and Fire
Werner Herzogs Umweltthriller über ein Forscherteam, das in Bolivien verschleppt wird
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Paula - Mein Leben soll ein Fest sein
Das Porträt der Malerin Paula Modersohn-Becker
Das unbekannte Mädchen
Adéle Haenel als eine von Schuldgefühlen geplagten junge Ärztin
Hong Kong Trilogy: Preschooled Preoccupied Preposterous
Drei jugendliche in Hong Kong während der „Umbrella Revolution“ 2014
So weit und groß
Dokumentarfilm über die Lebensgeschichte des Malers Otto Modersohn
Agonie
Der Geheimtipp der Berlinale über zwei junge Männer, die ihre angestaute Wut nicht mehr zurückhalten können
nachrichten
Paul Verhoeven wird Berlinale-Jurypräsident
(9.12.2016)
Der niederländische Regisseur und Drehbuchautor Paul Verhoeven wird Jury-Präsident der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin. „Mit Paul Verhoeven haben wir einen Regisseur als Jury-Präsidenten, der in den unterschiedlichsten Genres sowohl in Europa als auch in Hollywood gearbeitet hat. In der Bandbreite seines Filmschaffens spiegelt sich seine kreative, vielfältige Verwegenheit und sein Experimentierwillen“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.
"Frank Zappa" auf Kinotour
(7.12.2016)
Die Dokumentation "Frank Zappa - Eat that Question" ist eine intime Begegnung mit dem revolutionären Komponisten und Musiker. Seltenes Archivmaterial belegt das provokante Genie von Frank Zappa, dessen Weltsicht bis zum heutigen Tag und darüber hinaus nachklingt. Zum Start des Filmes veranstaltet der Arsenal Filmverleih eine kleine Kinotour mit Regisseur Thorsten Schütte: Am 9.12. ist er in Köln (Odeon, 18:30 Uhr), am 10.12. in Bremen (Schauburg, 22 Uhr), am 11.12. in Hamburg (Abaton, 13 Uhr), am 11.12. in Berlin (Babylon Kreuzberg, 20 Uhr) und am 13.12. in Konstanz (Zebra, 19:30 Uhr).
Werner Herzog im Cicero-Interview
(7.12.2016)
Am Donnerstag kommt Werner Herzogs „Salt and Fire” mit Veronica Ferres in der Hauptrolle in die Kinos. Für das Cicero-Politikmagazin interviewte Dieter Oßwald Regisseur Herzog, der erzählt, "warum er die Frauen für seine Filme zu spät entdeckte und Ängste hinter der Kamera bei ihm keine Resonanz finden". Das ganze Cicero-Interview unter der Überschrift „Die Schauspieler wissen, dass sie in meinen Filmen am besten sind” hier...
OFFENER (LESER-)BRIEF an die SZ
(6.12.2016)
Verehrte (Chef)Redaktion der Süddeutschen Zeitung.
Ich bin Abonnent ihrer Zeitung, die ich für die beste in Deutschland halte. Der Politikteil und die Kommentare lohnen jede Abogebühr. Schade, dass sie im Feuilleton-Bereich nicht die gleiche Sorgfalt an den Tag legen: über ihre Filmkritik zu "Marie Curie" (Überschrift: "Physiknobelpreisträger-Softporno ohne Sex") kann man sich wirklich nur wundern, nein, ärgern, denn hier wird ein künstlerisches Produkt nicht kritisiert, sondern geradezu verhöhnt. Ganz schlechter Stil! Ich will mich gar nicht darüber beschweren, dass jemand meint, sowas artikulieren zu müssen, ärgerlich ist, dass sie hier ihrer (chef)redaktionellen Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind und so einen Text inklusive verschwurbeltem Hinweis auf "Hermann Brochs marxistischen Fundamentalismus" einfach so publizieren. Und das von einer Filmkritikerin, die von sich behauptet, dass sie "nicht gerne Filme schaut". Als eine der seriösesten Zeitungen Deutschlands schaden sie damit dem Film, der sich an ein Publikum richtet, das noch Zeitung liest, aber sie schaden noch mehr ihrem eigenen Renommé. Über etwas mehr ernsthafte Filmkritiken würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Hermann Thieken
PROGRAMMKINO.DE
P.S.: Hier die Selbstbeschreibung der Filmkritikerin: "...geboren und aus Bequemlichkeit dabei geblieben. Gezeugt, geworfen und aufgezogen in Halle an der Saale, wird aller Voraussicht nach in Berlin sterben (circa 2056). Studiert an der UDK, schaut nicht gerne Filme, geht nicht gern an den Strand. Glaubt an Sternzeichen, Sushi und Synthpop. Betet vor dem Essen. (SZ, 30.11.16)
...hier die SZ-Kritik zu "Marie Curie"
...hier die Programmkino.de-Kritik
Arthouse-Charts: Florence Foster Curie
 (6.12.2016)
Das wäre ja auch fast ein Wunder gewesen, wenn sich Meryl Streep auf deutschen Leinwänden nicht durchsetzen könnte: nun, in der zweiten Woche, hat sie mit "Florence Foster Jenkins" Jim Jarmusch von der Spitze der Arthouse-Charts verdrängt und ist die neue Nr. 1. Neu eingestiegen auf Platz 3 (und nach Kopienschnitt auf Platz 2) ist ein weiteres Frauenporträt, nämlich Marie Noelles sinnlich-emotionaler Film "Marie Curie". Immerhin noch auf Rang 7 konnte sich das real gewordene Gaza-Märchen "Ein Lied für Nour" platzieren.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
FBW-Prädikate
(6.12.2016)
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat neue Prädikate vergeben, u.a. ein "besonders wertvoll" an den gerade gestarteten Clint-Eastwood-Film "Sully". Als neue, kommende Filme wurden ausgezeichnet: "Bob, der Streuner" (Concorde, 12.1.17, "Die Geschichte über einen Mann, dessen Leben leer war. Bis ein Kater namens Bob kam, um es wieder lebenswert zu machen. ...ein lebensbejahender, unaufgeregt inszenierter und warmherziger Film, der seine positive Botschaft ohne Kitsch und mit viel Liebe vermittelt.") und "Mein Leben als Zucchini" (Polyband, 16.2.17; "Ein farbenfroher, verspielter und warmherziger Film, der berührt und begeistert. ...Animationsfilm für das jüngere Publikum im Grundschulalter.")
Neuer Gilden-Dienst
(5.12.2016)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel  zu "Paula", "Nocturnal Animals", "Gemeinsam wohnt man besser", "Shut In" und "Hong Kong Trilogy" hier...
Öffentliche Kulturförderung ist keine EU-Beihilfe
(1.12.2016)
Wie das BKM mitteilt, ist es Kulturstaatsministerin Monika Grütters gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium und den Ländern gelungen, in mehrjährigen Verhandlungen mit der Europäischen Kommission die kulturpolitischen Interessen Deutschlands mit Erfolg zu verteidigen. Die Sonderrolle der Kultur wird künftig im EU-Beihilferecht umfänglich anerkannt. Die Europäische Kommission folgt damit der von Deutschland vertretenen Auffassung, dass große Teile der staatlichen Kulturförderung keine Beihilfen nach dem europäischen Wettbewerbsrecht darstellen, sondern Ausdruck nationaler Identität und Garant künstlerischer Freiheit sind.
Ev. Filmjury: Daniel und Toni/NFP ausgezeichnet
(1.12.2016)
Die Jury der Evangelischen Filmarbeit hat als Film des Monats Dezember 2016 den gerade gestarteten Film "Ich, Daniel Blake" von Ken Loach ausgezeichnet. In der Begründung heißt es, der Film ermutige "zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung für die Armen und Schwachen". - Die ganze Begründung hier...
Zudem hat die Evangelische Filmjury aus den FILMEN DES MONATS 2016 die Tragikomödie „Toni Erdmann“ von Maren Ade zum FILM DES JAHRES 2016 gekürt. Die Auszeichnung wird im Rahmen einer Vorführung des Films am 10. Dezember 2016 im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt/M an den Verleih des Films, NFP Marketing & Distribution, vergeben. (Glückwunsch! Anm. d.Red.)
Neuauflage der didaktischen DVD "Film (er)leben!"
(30.11.2016)
VISION KINO, das Netzwerk für Film und Medienkompetenz, hat eine Neuauflage der Filmdidaktik-DVD für den Einsatz in Schulen herausgegeben. Die DVD "Film (er)leben!" enthält Unterrichtsmaterialien und Filmausschnitte aus neun Kinderfilmen, die für den Einsatz in inklusiven Lerngruppen von der 1. bis zur 6. Klasse geeignet sind.
Arthouse-Charts: Florence Foster Paterson
(29.11.2016)
Nach Gesamtbesucherzahl in den AG-Kino-Kinos auf Platz 2, nach Kopienschnitt sogar auf Platz 1: "Florence Foster Jenkins", Stephen Frears' warmherzige Geschichte der "schlechtesten Sängerin der Welt" mit der besten Schauspielerin der Welt: Meryl Streep. Auf Rang 3 konnte sich der Sozialarbeiter des englischen Kinos, Ken Loach, mit seinem engagierten und mit der Goldenen Palme gekrönten "Ich, Daniel Blake" platzieren.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
"Marie Curie" Kinotour
(28.11.2016)
Nach der Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival und der Deutschlandpremiere auf dem Filmfest Hamburg stellt Regisseurin Marie Noëlle ihr sensibel inszeniertes Frauenporträt MARIE CURIE (Kinostart: 1.12., Verleih: NFP/Filmwelt)) ab Dienstag, den 29.11., persönlich auf einer deutschlandweiten Kinotour vor.
Helmut-Käutner-Preis 2017 für Margarethe von Trotta
(28.11.2016)
Hohe Ehrung für eine große deutsche Filmeregisseurin: Margarethe von Trotta wird mit dem Helmut-Käutner-Preis 2017 ausgezeichnet. Das hat die Jury des Preises am Samstag in Düsseldorf entschieden. Der Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die „durch ihr Schaffen die Entwicklung der deutschen Filmkultur nachdrücklich unterstützt und beeinflusst haben." Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Frühjahr 2017 zum 15. Mal im Rathaus der Landeshauptstadt vergeben.
Neuer Gilden-Dienst
(28.11.2016)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Safari", "Jacques – Entdecker der Ozeane", "Das Land der Erleuchteten", "Schubert in Love" und "Salt and Fire" hier...
Bayerische Kinopreise vergeben
(25.11.2016)
Im Theater Regensburg überreichte Medienministerin Ilse Aigner am Donnerstag Abend 60 Prämienurkunden an Kinobetreiber aus ganz Bayern für ihre herausragenden Programme. Die mit 15.000 Euro dotierte Spitzenprämie erhielt die Filmgalerie Bad Füssing. In ihren Reden gingen die Ministerin und FFF Geschäftsführer Klaus Schaefer auf die Situation der Filmtheater angesichts des Mainstreams und der digitalen Angebote ein. "Gerade wer nicht auf Mainstream und Masse setzt", so Staatsministerin Ilse Aigner, "hat unsere Unterstützung ganz besonders verdient." Gänzlich am Markt könnten die Betreiber der Filmtheater nicht vorbeigehen. Aber sie könnten etwas in den Markt hineinbringen. Ebenso ging Ministerin Aigner auf die Verbreitung der Filmtheater ein. So gebe es so viele Kinos in Bayern wie in keinem anderen Bundesland, auch in Orten unter 20.000 Einwohner. "Ich habe gerne Kinos im Land und ganz besonders auf dem Land", sagte sie in ihrer Rede.
Meryl Streep im SZ-Interview
(24.11.2016)
Meryl Streep ist die Größte: Selbst schlecht singen kann sie am besten! Seit heute ist sie auf den Kinoleinwänden als "Florence Foster Jenkins" zu sehen. Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG sprach mit der Schauspielerin. Unter der Überschrift " Humor wurzelt in etwas Dunklem" heißt es: "Meryl Streep spricht über das Geheimnis von Komik und worüber Menschen lachen. Und sagt, sie sei "in vieler Hinsicht total verblendet" - genau wie ihre neue Rolle, die Sängerin Florence Foster Jenkins." - Das ganze SZ-Interview hier...
EU-Filmpreis für "Toni Erdmann"
(24.11.2016)
Maren Ades "Toni Erdmann", der große Arthouse-Erfolg dieses Jahres und mittlerweile auch der deutsche Kandidat für eine Oscar-Nominierung für den "Auslands-Oscar", ist mit dem Lux-Filmpreis des Europa Parlaments ausgezeichnet worden. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz erklärte bei der Preisverleihung im Plenarsaal des EU-Parlaments: "Dieser Film, der eine Kombination aus düsterer Komödie und witzigem Drama ist, beschreibt die schwierige, zärtliche und manchmal absurde Beziehung zwischen einer jungen Frau, die im Ausland lebt, und ihrem Vater. Der Film zeigt zutreffend, wie sich Familienbeziehungen in einer alternden und wettbewerbsorientierten Gesellschaft verändern und uns beeinflussen. Er bietet keine einfachen Antworten, aber ermutigt uns, mit all seinen ernsten und heiteren Momenten, herauszufinden, was schützens- und was schätzenswert ist."
Infos hier auf der EU-Website...
Arthouse-Charts: Jim Jarmusch ist wieder da
(22.11.2016)
Lang sind seine großen Programmkino-Hits wie "Down By Law", "Night on Earth" und selbst "Broken Flowers" her - aber nun hat JIM JARMUSCH es noch mal geschafft: "Paterson", sein poetisches Porträt eines ruhigen Mannes, ist die neue Nr. 1 in den Arthouse-Charts. Wobei der Erfolg vor allem in den großen Metropolstädten zustande kam. Ansonsten gab es viele (zu viele?) Neustarts, die sich gegenseitig behinderten. Auf Platz 3 kam das Malerporträt "Egon Schiele", auf Platz 4 die Ruhrpott-Stories "Radio Heimat", auf Platz 6 Ewan McGregors "Amerikanisches Idyll", und auf Platz 7 die Fallada-Verfilmung "Jeder stirbt für sich allein".
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Neuer Gilden-Dienst
(21.11.2016)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Marie Curie", "Sully", "Die Habenichtse", "Das Wunder von Lourdes" und "Die Hände meiner Mutter" hier...
Neue Visionen Filmverleih feiert 20-jähriges Jubiläum
(21.11.2016)
Jetzt Donnerstag, am 24. November 2016 feiert der unabhängige Berliner Filmverleih Neue Visionen sein 20-jähriges Bestehen. Neue Visionen Filmverleih gründete sich 1997 und brachte seither 162 Erstaufführungen und 35 Wiederaufführungen in die deutschen Kinos. Der größte Erfolg des Verleihs war die französische Komödie MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER, der es hier auf 3.8 Mio Zuschauer brachte. Aber auch die Filme "Paulette" und "Birnenkuchen mit Lavendel" kamen auf jeweils über 600.000 Besucher und in diesem Jahr "Frühstück bei Monsieur Henri" auf über 500.000.  In den 20 Jahren seines Bestehens wurde Neue Visionen insgesamt 6 Mal mit dem Verleiherpreis des BKM als bester deutscher Filmverleih ausgezeichnet. Gefeiert wird das 20-jährige Jubiläum mit einer Galavorführung des Films BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL im Kino in der Kulturbrauerei und einem anschließenden Fest für geladene Gäste, Partner und Weggefährten. - Glückwunsch zum Jubiläum!