NEU in Programmkinos
Frühstück bei Monsieur Henri
Ironisch-charmante Generationenkomödie aus Frankreich
Bolschoi Babylon
Dokumentation über das legendäre Moskauer Theater
The Girl King
Mika Kaurismäkies Historiendrama
Ma Folie
Ein Amour-Fou-Psychothriller aus Österreich
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Zeit für Legenden
Die unglaubliche Geschichte des Jesse Owens
Wiener Dog
Zynische wie menschliche Geschichten vom Abgrund
Seefeuer - Fuocoammare
Goldener Bär Berlin 2016 für die Flüchtlings-Doku
Life is a moment
Bollywood einmal anders...
Heimatland
Politisch engagierter Episodenfilm aus der Schweiz
Dibbuk - Eine Hochzeit in Polen
Genrefilm über Totengeister und Holocausterinnerungen
nachrichten
Neuer Gilden-Dienst
(25.7.2016)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Julieta", "Maggies Plan", "Collide" und "TE3N" hier...
Französische Filmtage Bonn-Köln
(22.7.2016)
Bei den 14. Französischen Filmtagen in Bonn und Köl, die am Mittwoch zu Ende gingen, herschte in diesem Jahr zwischen beiden Städten Einigkeit beim Publikumspreis: Auf Platz 1 setzte sich schon sehr früh "Unterwegs mit Jacqueline" von Mohamed Hamidi, dicht gefolgt von "Frühstück bei Moniseur Henri" von Ivan Calbérac auf Platz 2. Auf Platz 3 schafte es in Köln der Liebesfilm  "Die Schlösser aus Sand" von Olivier Jahan eine Deutschlandpremiere, in Bonn das bereits vielfach ausgezeichnete Teenagerschwangerschaftsdrama "Keeper" von Guillaume Senez.
FFA fördert zwölf neue Kinoprojekte – die Hälfte entsteht unter weiblicher Regie
(19.7.2016)
Beliebte Romane, internationales Arthouse-Kino, Neues von berühmten Kinderhelden und vielversprechende Debütfilme: In ihrer dritten Sitzung dieses Jahres hat die FFA-Vergabekommission insgesamt 4,2 Mio. Euro für die Produktion von Kinofilmen vergeben. Sechs, und damit die Hälfte der insgesamt zwölf geförderten Projekte werden von Regisseurinnen verfilmt, darunter die neue Komödie von TRAUMFRAUEN-Regisseurin Anika Decker und das Debüt von Comiczeichnerin und Liedermacherin Ziska Riemann. Ebenfalls gefördert wurden der neue Film von Wim Wenders und das Regiedebüt von Josef Bierbichler. Insgesamt lagen der Kommission 56 Anträge auf Produktionsförderung vor.
Arthouse-Charts: TONI ERDMANN ist Spitze
(19.7.2016)
Die Euphorie vom Festival in Cannes zu Maren Ades "Toni Erdmann" hat die Neugier beim Publikum gefördert: mit überdeutlichem Abstand ist die Vater-Tochter-Satire die neue Nr. 1 der Arthouse-Charts. Und selbst im Gesamtblick aller Filme hatte der Film den besten Kopienschnitt am vergangenen Wochenende. Dagegen blieben alle anderen Filme leider deutlich zurück. Auf Rang 2 immerhin konnte sich das etwas andere französische Roadmovie "Unterwegs mit Jacqueline" platzieren.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Zeit der indischen Frauen in Stuttgart
(18.7.2016)
Das 13. Indische Filmfestival Stuttgart wird jetzt Donnerstag, 20.7., mit dem indischen Film "Die Zeit der Frauen" im Metropol-Kino eröffnet, den der MFA-Filmverleih am 27. Oktober auch in Deutschland ins Kino bringt. Zur Eröffnung wird die Hauptdarstellerin Tannishtha Chatterjee anwesend sein, zum Festival wird auch die Regisseurin Leena Yadav da sein, die den Film zusammen mit „Titanic“-Kameramann Russell Carpenter inszenierte. Der Film erzählt von einem kleinen Dorf im heutigen Indien. Vier Frauen wagen es, sich gegen die Männer und die erdrückenden Traditionen aufzulehnen. Mit Hilfe ihrer Freundschaft und ihres Freiheitswillens bekämpfen sie ihre Dämonen, träumen von der Liebe und darüber hinaus. Es beginnt die Zeit der Frauen...
Neuer Gilden-Dienst
(18.7.2016)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Wiener Dog", "Zeit für Legenden", "Heimatland", "BFG - Big Friendly Giant" und "Schlafe, mein Prinzchen" hier...
"Toni Erdmann" stark gestartet
(15.7.2016)
Maren Ades in Cannes gefeierter Film "Toni Erdmann" scheint kein Festival-Phänomen zu bleiben, sondern erweist sich auch im Kino als erfolgreich. Nur "Independence Day Wiederkehr" (mit fast 700 Kopien gestartet) hatte am gestrigen Donnerstag in den Groß- und Metropolstädten einen besseren Kopienschnitt, dafür hatte "Toni Erdmann", mit knapp 100 Kopien gestartet, den insgesamt besten Besucherdurchschnitt gestern. Herzlichen Glückwunsch!
FFA-Studio zu Kinosonderformen
(14.7.2016)
Das Ausnahmejahr 2015 hat den Kino-Sonderformen – u. a. kommunale Kinos, Filmfeste, Vereine, Universitäts- und Open-air-Kinos – überdurchschnittlich hohe Zuwachsraten beschert. Prozentual verzeichneten die Sonderformen mit 5,8 Millionen Tickets (2014: 4,9 Mio.) einen größeren Besucherzuwachs (20,0%) als die Multiplexe (14,7%) und herkömmlichen Kinos (13,5%). Dies berichtet die Filmförderungsanstalt in ihrer neuesten Studie.
Ev. Filmjury: "Toni Erdmann" ist Film des Monats Juli
(13.7.2016)
Die Jury der Evangelischen Filmarbeit zeichnet als "Film des Monats Juli 2016" den Film TONI ERDMANN aus, der am morgigen Donnerstag startet (NFP/Filmwelt). In der Begründung der Jury heißt es: "Einen deutschen Film, der so erfindungsreich und gelassen das Individuelle mit einer weiträumigen sozialen Perspektive verbindet, hat es lange nicht gegeben." - Die ganze FdM-Empfehlung hier...
FFA fördert elf Filmstarts mit insgesamt 2,5 Millionen Euro
(13.7.2016)
In ihrer vierten Sitzung dieses Jahres vergab die FFA-Kommission für Verleih / Marketing Förderdarlehen in Höhe von 1.425.000 Euro und Medialeistungen in Höhe von 1.100.000 Euro an elf Kinofilme. Gefördert wurde u.a. der unmittelbar bevorstehende Kinostart der in Cannes gefeierten Tragikomödie TONI ERDMANN (14.7.) von Maren Ade sowie die Herausbringung der Bestsellerverfilmungen TSCHICK (15.9.) von Fatih Akin und SMS für DICH (15.9.) von und mit Karoline Herfurth. Insgesamt lagen der Kommission 35 Anträge auf Verleihförderung und Medialeistungen vor.
Fußball, Sommer und Arthouse-Charts
(12.7.2016)
Eingeklemmt von einem Fußball-Donnerstag und einem 30-Grad-Sonntag konnte dieses Wochenende nicht wirklich erfolgreich sein im Kino. Zwar konnten sich mit "Liebe Halal" auf Platz 4, "Tangerine L.A." auf Platz 6 und "Ferien" auf Platz 7 drei Neustarts platzieren, doch die Zahlen sind wenig aussagekräftig.
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"Olivenbaum" eröffnet Fünf Seen Filmfestival
(11.7.2016)
Das 10. Fünf Seen Filmfestival startet am Mittwoch, 27.7.2016 um 19.30 Uhr in der Schlossberghalle Starnberg, Eröffnungsfilm ist das spanisch-deutsche Roadmovie DER OLIVENBAUM (Piffl Medien) von Iciar Bollain, das anhand eines Jahrtausende alten Olivenbaums "€ždavon erzählt, wieder an etwas zu glauben"€œ, so die Regisseurin. Festivalleiter Matthias Helwig zu seiner Wahl: "€žEin würdiger Eröffnungsfilm, weil er eine gute, sinnvolle Geschichte und Nachhaltigkeit auf unterhaltsame Weise nahebringt." Zur Eröffnungsfeier wird Iciar Bollain per Liveschaltung Gruߟworte an die anwesenden Gäste sprechen.
Neuer Gilden-Dienst
(11.7.2016)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Frühstück bei Monsieur Henri", "The Girl King", "Bolschoi Babylon", "Censored Voices" und "Ma Folie" hier...
Der deutsche Film und seine Zuschauer
(8.7.2016)
Ausgehend vom internationalen Festivalerfolg von Maren Ades "Toni Erdmann", der nächste Woche in den Kinos startet, fragt DIE ZEITonline nach dem Zuschauerzuspruch. Unter der provozierenden Überschrift "Warum will keiner tolle Filme sehen?" heißt es: "Natürlich ist die Frage gemein, aber tatsächlich werden in Deutschland derzeit die besten Filme gedreht. Leider bleiben oft die Zuschauer aus. Warum nur?" - Der ganze ZEIT-Bericht hier...
Vom Ende eines Kinobetriebes nach drei Generationen
(7.7.2016)
Gabriele Rosslenbroich und Margarete Papenhoff, die auch durch ihr filmpolitisches Engagement in der Branche bekannt sind, haben nach vielen vielen Jahren ihre Kinos in Mettmann abgegeben. Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG nahm diesen Wechsel zum Anlass, vom Kinomachen in einem Familienbetrieb über mehrere Generationen zu berichten. Unter der Überschrift "Der letzte Abspann" heißt es: "109 Jahre lang hat eine Familie eines der ältesten Kinos in Deutschland geführt. Damit ist jetzt Schluss. Ein Abschiedsbesuch."
- Der ganze SZ-Artikel hier...
Neue "besondere" Kinderfilme
(5.7.2016)
Die gemeinsam von Filmwirtschaft, Politik, Förderungen des Bundes und einiger Länder sowie öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern getragene Initiative „Der besondere Kinderfilm“ (für die AG Kino-Gilde ist Vorstandsmitglied Petra Rockenfeller dabei!) hat die aktuell geförderten Projekte bekannt gegeben: Vier neue Stoffe aus dem vierten Jahrgang erhalten eine Drehbuchförderung in Höhe von je 25.000 Euro. Weiterhin hat sich die Initiative entschieden, in diesem Jahr eine Kinderfilmproduktion aus dem dritten Jahrgang mit einem Gesamtbudget von rund 3 Millionen Euro (Fördermittel, Beteiligung der Sender und Eigenmittel der Produzenten) auf den Weg zu bringen. Das in Produktion gehende Projekt des dritten Jahrgangs ist UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE von Simone Höft und Nora Lämmermann und den Produzenten Benedikt Böllhoff und Max Frauenknecht (VIAFILM GmbH & Co. KG, Grünwald).
Arthouse-Charts: wenig Neues mit vielen Filmen
(5.7.2016)
Gleich sechs (!) Neustarts sind in den Top 10 der Arthouse-Charts vertreten - aber nicht einer konnte an "Vor der Morgenröte" heranreichen, der damit auch in seiner 5. Woche Platz 1 behält. Am besten von den vielen neuen Filmen war noch "Lou Andreas-Salomé" - hier dürfte sicherlich das Trailering vor dem Zuschauer-identischen "Vor der Morgenröte" geholfen haben.
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Kinobesucher deutscher Filme - Neuauflage von zwei FFA-Studien
(4.7.2016)
Neue Studien der FFA belegen: Im Rekordjahr 2015 haben deutsche Filme nicht nur den höchsten Marktanteil und Umsatz erzielt, sondern konnten zugleich auch viele neue Kinobesucher für sich gewinnen. Verantwortlich dafür war – dank FACK JU GÖHTE 2 mit 7,7 Mio. Besuchern als erfolgreichster Film des Jahres – vor allem die ohnedies kinoaffine jüngere Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen: 2015 ging mehr als jeder Dritte (34%) von ihnen in einen deutschen Film, im Jahr davor waren es nur rund ein Viertel (27%). Mit 2,3 Besuchen pro Kopf waren die 10- bis 19-Jährigen auch die Gruppe mit der höchsten Besuchsintensität, wobei vor allem junge Frauen vom deutschen Film angesprochen wurden: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Reichweite bei den unter 20-jährigen Besucherinnen von 60 auf 72 und bei den 20 bis 29-Jährigen von 36 auf 53 Prozent.
Neuer Gilden-Dienst
(4.7.2016)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Toni Erdmann", "Atomic Falafel", "Mit besten Absichten", "Unterwegs mit Jacqueline" und "Street Dance in New York" hier...
Filmkunstpreis Ludwigshafen für Maria Schrader
(3.7.2016)
Der FILMKUNSTPREIS 2016 des 12. Festivals des deutschen Films ist an „Vor der Morgenröte“ von Regisseurin Maria Schrader verliehen worden. Der Filmkunstpreis des Ludwigshafener Festivals ist mit 50.000 Euro dotiert, gesponsert von der BASF und geht an Regie, Produktion und Verleih. In der Begründung der Jury heißt es: „Wir haben einen Film ausgewählt, der uns beeindruckt hat durch die strenge Wahl der filmischen Mittel. Darin erkannten wir einen mutig-selbstbewussten Verzicht auf die Versuchung, das 'komplette Bild' zu erzählen. In diesem fügt sich das Ganze, obwohl von stoischer Auslassung und lakonischem Verzicht geprägt, zu einer kraftvollen Erzählung zusammen, die uns gerade deshalb die Fülle des historischen Augenblicks, seinen Schmerz und seine Wahrheit zugänglich macht." - Zum Festival hier...