NEU in Programmkinos
Lion - Der lange Weg nach Hause
Die bewegende Geschichte eines indischen Jungen auf der Suche nach seinen Wurzeln
Neruda
Die wahnwitzige Flucht Pablo Nerudas vor dem chilenischen Polizeiapparat
Die Gabe zu heilen
Über alternative Heilmethoden und die Menschen dahinter
Europa - Ein Kontinent als Beute
Ein Versuch, den Zerfall Europas zu dokumentieren
Do not resist - Police 3.0
Kritische Dokumentation über die Militarisierung der US-Polizeieinheiten
Hitlers Hollywood
Wie Hitler das Kino benutzte, um die Menschen zu manipulieren
Worlds Apart
Drei Liebesgeschichten im Athen von heute – bewegend und brandaktuell
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Der junge Karl Marx
August Diehl trifft als Karl Marx auf den jungen Friedrich Engels
Die Frau im Mond - Erinnerung an die Liebe
Marion Cotillard in der Verfilmung des Bestsellers von Milena Agus
Silence
Martin Scorseses neuestes Werk über einen Priester, der das Schweigen Gottes nicht mehr erträgt
Neo Rauch - Gefährten und Begleiter
Dokumentation über einen der bedeutendsten deutschen Künstler der Gegenwart
Certain Women
3 Frauen in Amerika - starbesetztes Episodendrama von Regisseurin Kelly Reichardt
Little Men
Ira Sachs Drama im Trubel der Gentrifizierung in New York
Tour de France
Gerard Depardieu und Rapper Sadek als ungleiches Duo auf einer ganz eigenen Reise durch Frankreich
nachrichten
Josef Hader auf großer Kinotour durch Deutschland
(23.2.2017)
In 19 Städten in ganz Deutschland haben die Kinobesucher demnächst Gelegenheit, den österreichischen Kabarett-Star, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller Josef Hader persönlich zu erleben. Er tourt vom 2. bis 15. März durch die vielen Arthouse-Kinos, um seine Tragikomödie WILDE MAUS vorzustellen, die nach der Premiere im Wettbewerb der Berlinale nun am 9. März bundesweit in den Kinos startet (Verleih: Majestic). Die Termine:
Weltkino kauft Berlinale-Preisträger
(22.2.2017)
Der Weltkino Filmverleih hat im Rahmen der Berlinale Phillippe Van Leeuws Film INSYRIATED gekauft. Die belgisch-französisch-libanesische Koproduktion zeigt 24 Stunden aus dem Leben syrischer Zivilisten, die im Ausnahmezustand des Bürgerkrieges zusammen in einer Wohnung in Damaskus eingeschlossen sind. Das aufwühlende Kriegsdrama gilt als einer der berührendsten und erschütterndsten Filme der diesjährigen Berlinale und wurde mit dem Panorama Publikumspreis und darüber hinaus mit dem European Cinema Label Prize ausgezeichnet. INSYRIATED soll noch dieses Jahr in die Kinos kommen. Damit hat Weltkino neben dem Eröffnungsfilm DJANGO und dem mit dem Gilde-Filmpreis der AG Kino ausgezeichneten THE PARTY gleich drei Berlinale-Titel im Programm.
Arthouse-Charts: Eine starke Isabelle Huppert
(21.2.2017)
Die Neugierde auf den provozierenden "Vergewaltigungs-Thriller" ELLE mit einer starken Isabelle Huppert war wohl recht groß: der Neustart kam auf Platz 2 direkt hinter "La La Land", nach Kopienschnitt sogar klar auf Platz 1. Nicht ganz so stark wie erwartet war die Kultfilm-Fortsetzung "T2 Trainspotting", der immerhin auf Platz 3 kam. "Fences" dagegen schaffte nur Platz 9. Spannend wird es am Wochenende mit den Oscar-Verleihungen - wir drücken "La La Land" und natürlich "Toni Erdmann", der auf immerhin noch 60 Kinoleinwänden läuft, die Daumen.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
"Vielleicht muss der Festivalchef auch einfach wieder ins Kino gehen, um das Gefühl fürs Publikum zurückzugewinnen."
(20.2.2017)
Die Berlinale 2017 ist vorbei - und gute Kritiken hat sie, zumindest was den Wettbewerb angeht, nun wirklich nicht bekommen. Wie auch, wenn der Chef eines Kinofestivals selbst das Kino madig macht. Den besten Kommentar dazu brachte die BERLINER MORGENZEITUNG, die das "enttäuschende" Wettbewerbsprogramm klassifizierte mit den Worten: "Vielleicht muss der Festivalchef auch einfach wieder ins Kino gehen, um das Gefühl fürs Publikum zurückzugewinnen.".
Einige Kritiken:
"...ein höchstens mittelmäßiger Wettbewerb..." DIE ZEIT
"...würde man zu gerne wissen, ob Verhoeven während des Festivals nicht das ein oder andere Mal ein bisschen eingedöst ist bei dem, was er da zu sehen bekam..." SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
"Enttäuschend wie lange nicht." BERLINER MORGENPOST
Filmverleiher für Berlinale-Preisträger
(20.2.2017)
Die Jury der AG Kino-Gilde hat den Gilde-Preis für den besten Wettbewerbsfilm der Berlinale an Sally Potters THE PARTY verliehen, wie berichtet. Jetzt ist definitiv: Weltkino hat die deutschen Kinorechte erworben, ein Kinostart soll noch in diesem Jahr erfolgen. Und Alamode Film freut sich bekannt zu geben, dass sie den Gewinner des Goldenen Bären ON BODY AND SOUL von Ildikó Enyedis Film in Deutschland und Österreich in die Kinos bringen, der Filmstart ist für Herbst 2017 geplant.
Neuer Gilden-Dienst
(20.2.2017)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Silence", "Der junge Karl Marx", "Tour de France", "Neo Rauch - Gefährter und Begleiter" und "Die Frau im Mond - Erinnerungen an die Liebe" hier...
Deutsche Arthouse Kinos zeichnen THE PARTY von Sally Potter bei der Berlinale aus
(19.2.2017)
Der Gilde Filmpreis für den besten Film im Wettbewerb der Berlinale 2017 geht an den Film THE PARTY von Sally Potter. Der Preis, der von einer Jury der deutschen Arthouse-Kinos und Filmkunsttheater vergeben wird, hat neben der künstlerischen Qualität auch das Potential des Filmes an den Kinokassen im Blick. Aus der Begründung der Jury: „Mit einem herausragenden Schauspieler-Ensemble gelingt Sally Potter mit beissendem Witz und geschliffen scharfen Dialogen ein spannender Blick in einen Freundeskreis der gesellschaftlichen Oberschicht, der sich in Selbstgefälligkeit und existentiellem Überdruss selbst demontiert.“
Berlinale: Regie-Bär für Aki Kaurismäki
(19.2.2017)
Aki Kaurismäki hat für sein warmherzig-lakonisches Flüchtlingsdrama "Toivon tuolla puolen" den Silbernen Bären der Filmfestspsiele Berlin für die Beste Regie erhalten. Der Film ist im Pandora Filmverleih, der auch schon die vorherigen Kaurismäki-Filme herausgebracht hatte. Kinostart mit dem deutschen Titel "Die andere Seite der Hoffnung" ist der 30. März.
Zur Filmseite von Pandora hier...
Alle Wettbewerbs-Preise hier auf berlinale.de
Eine Aufzeichnung der Preisverleihung gibt es in der Mediathek von 3sat hier...
Berlinale-Chef Kosslick: Werde mich entschuldigen
(18.2.2017)
Dieter Kosslicks Äußerungen während der Berlinale-Eröffnungsgala, dass Kinobesuche nervig seien und er deswegen in sein Privatkino gehe, hat für ziemlichen Wirbel in Kinokreisen gesorgt. "Unmöglich, diese Herabsetzung des ins Kino gehen durch einen Kinofestivalchef" war noch die freundlichere Kommentarvariante. Wie aktuell die "B.Z." in Berlin berichtet, hat Dieter Kosslick wohl allmählich die Tragweite dessen mitbekommen, was ihm da über die Lippen lief - und will sich bei der Preisverleihungsfeier entschuldigen. Kosslick in einem "B.Z."-Interview: "Es war nicht mein bester Auftritt und ich werde heute Abend Abbitte leisten. Es war wirklich blöd, was ich gesagt habe." - Der ganze "B.Z."-Bericht hier...
Berliner Zeitung: Der Berlinale-Gewinner-Algorithmus
(16.2.2017)
In einem charmanten, aber durchaus bissigen Kommentar macht sich die BERLINER ZEITUNG über die Klischees des Berlinale-Festivals her - und prophzeit schon mal nach dem redaktionseigenen Algorithmus, wer Sieger wird. - Der ganze Kommentar hier...
Verleihpreis an Peter Sundarp übergeben
(15.2.2017)
Im Rahmen der Independent Film Party der diesjährigen Berlinale hat die AG Verleih - Verband unabhängiger Filmverleiher e.V. nun Peter Sundarp mit dem "Ehrenpreis der unabhängigen Filmverleiher" geehrt. Dieser Preis wurde in diesem Jahr erstmalig von der AG Verleih gestiftet und soll von nun an jedes Jahr während der Berlinale an Personen verliehen werden, die sich für die Interessen der unabhängigen Filmschaffenden einsetzten und sich dort besondere Verdienste erwarben. Die sehr persönliche Laudatio hielt Werner Fuchs (Zorro Film), der davon berichtete wie er Sundarp als „Lehrling“ bei Kuchenreuther Filmtheaterbetriebe kennen und schätzen gelernt habe.
Berliner Zeitung: Ein neues Programmkino in Berlin
(15.2.2017)
Unter dem Titel "Neukölln bekommt ein neues Programmkino" berichtet die BERLINER ZEITUNG vom "Kino Wolf", das jetzt auch am Kiez-Kino der Berlinale teilnimmt. - Der ganze Bericht hier...
Arthouse-Charts: La La Figures und Gäste
(14.2.2017)
Wenig Veränderungen in den Arthouse-Charts: "La La Land" dominiert nach Gesamtbesucherzahlen weiterhin, "Hidden Figures" hat den besten Kopienschnitt. Die Neustarts konnten sich nicht wirklich durchsetzen, "Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste" kam zumindest auf Platz 4.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Preis der deutschen Filmkritik für "Toni Erdmann"
(14.2.2017)
Am Montag hat der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) in 12 Kategorien den Preis der deutschen Filmkritik verliehen. Der große Gewinner des Abends war Maren Ades „Toni Erdmann“. Die KritikerInnen kürten die Tragikomödie zum besten Spielfilm des Jahres 2016. „Toni Erdmann“ gewann darüber hinaus in den Kategorien Drehbuch (Maren Ade) und Schnitt (Heike Parplies). Zwei Preise gewann Maria Schraders „Vor der Morgenröte“: Josef Hader erhielt für seine Rolle als Stefan Zweig den Preis als bester Darsteller, Bildgestalter Wolfgang Thaler gewann den Preis in der Kategorie beste Kamera. Lilith Stangenberg wurde für ihre Rolle in Nicolette Krebitz’ „Wild“ zur besten Darstellerin des Jahres gekürt.
Volker Schlöndorff Ehrenmitglied der CICAE
(13.2.2017)
Einen besonderen Höhepunkt hatte in diesem Jahr der traditionelle Empfang der deutschen und europäischen Arthouse-Kinobetreiber „Meet the Art Cinemas“ während der Berlinale: Der Regisseur Volker Schlöndorff, der mit seinem Film RETURN TO MONTAUK im Wettbewerb vertreten ist, wurde vom internationalen Arthouse-Verband CICAE als Ehrenmitglied aufgenommen. CICAE-Präsident Dr. Detlef Rossmann und AG-Kino-Vorsitzender Dr. Christian Bräuer würdigten im Namen der Filmkunstkinobetreiber die Lebensleistung des Filmemachers und seine vielfachen Verdienste um das europäische Kino. Zahlreiche Gäste aus Politik und Branche waren der Einladung der AG Kino - Gilde e.V., der CICAE und Media Salles gefolgt und nutzten die Gelegenheit zum Austausch, darunter Peter Dinges (FFA), Bettina Reitz (HFF München), Johannes Selle (MdB) und Nico Simon (Europa Cinemas).
Neuer Gilden-Dienst
(13.2.2017)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Lion - Der lange Weg nach Hause", "Europa - Ein Kontinent als Beute", "Neruda", "Bailey - Ein Freund fürs Leben" und "A Cure for Wellness" hier...
Kulturstaatsministerin Grütters zur Berlinale: Künstlerische Vielfalt gegen populistische Einfalt
(8.2.2017)
Zur Eröffnung der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin betont die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, den politischen Charakter des Festivals:  „Die Berlinale zeigt auch in diesem Jahr mit einem vielversprechenden Programm politische Haltung. Nicht umsonst setzt sie dabei auf eine Demonstration künstlerischer Vielfalt gegen populistische Einfalt. Denn nichts fürchten jene, die ihre Macht dem Spiel mit diffusen Ängsten und niederen Instinkten verdanken, so sehr wie die Kräfte der Kunst: ihre Fähigkeit zu berühren, ihre Kraft, Schweigen und Tabus zu brechen, ihr Vermögen, die Sehnsucht nach einer besseren Welt zu wecken, ihren Ehrgeiz, Sand im Getriebe der Politik zu sein.
AG Verleih: Ehrenpreis für Peter Sundarp
(8.2.2017)
Anläßlich der Internationalen Filmfestspiele in Berlin zeichnet die AG Verleih - Verband unabhängiger Filmverleiher e.V. Peter Sundarp mit dem "Ehrenpreis der unabhängigen Filmverleiher" aus. Dieser Preis wird in diesem Jahr erstmalig von der AG Verleih gestiftet und soll von nun an jedes Jahr während der Berlinale an Personen verliehen werden, die sich für die Interessen der unabhängigen Filmschaffenden einsetzten und sich dort besondere Verdienste erwarben. Die feierliche Preisverleihung findet am 14. Februar 2017 im Salon des frannz Club Berlin statt.
Deutschlandradio Kultur über Deutschlands Filmförderung
(8.2.2017)
In einem allgemeinen Beitrag versucht das DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, der deutschen Filmförderung auf die Spur zu kommen. Unter der Überschrift "Prämiert, ignoriert und unterfinanziert" fragt es: "Rechnet sich der deutsche Film?" - Der ganze DR-Bericht hier...
FFA-Kinobilanz 2016: Deutsche Filme erfolgreich auf Festivals und im Arthouse-Kino
(8.2.2017)
Die Filmförderungsanstalt hat das Kinojahr 2016 bilanziert. Danach haben die Kinos in Deutschland im Vorjahr erneut über eine Milliarde Euro Umsatz verzeichnet, wobei vor allem der Arthouse-Bereich vom deutschen Film profitierte, so die FFA. Insgesamt zogen deutsche Filme 27,7 Millionen Besucher in die Kinos und erreichten einen Marktanteil von 22,7 Prozent (Vorjahr 27,5%).