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„Eingeimpft“ löst Kontroverse aus
(28.8.2018)
Das Thema IMPFEN erhitzt die Gemüter – wie die aktuelle Debatte rund um den Kinofilm und das gleichnamige Buch EINGEIMPFT zeigt. „Unterschiedliche Auffassungen, aber auch falsche Einordnungen von Film und Buch durchziehen derzeit die Medien“, so die Macher. Daher gibt es nun ein Statement von Regisseur David Sieveking und Verleih und Verlag. „ich bin keineswegs gegen das Impfen. Ich bin dafür, dass die Impfprogramme verbessert werden und mehr Aufklärung betrieben wird“ so der Filmemacher und Buchautor. – Die ganze Stellungnahme hier…
Statement von David Sieveking zu den aktuellen Ereignissen

„Impft man seine Kinder, oder nicht, oder wenn ja, wie? Fragen, denen sich alle verantwortungs-bewusste Eltern stellen. So auch David Sieveking, Vater von drei Kindern. Der Filmemacher und Autor wollte sich nicht einfach für das ein oder andere entscheiden, sondern begibt sich mit seinem Film und seinem gleichnamigen Buch auf eine Suche nach Antworten.

EINGEIMPFT soll kein Regelwerk sein, das ein jeder befolgen soll, sondern möchte ausschließlich darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema zu beschäftigen.


In einigen Reaktionen der Presse auf sein neues Buch und seinen neuen Film wird David Sieveking in die Reihe mit Impfkritikern und teilweise auch Impfgegnern gestellt. David Sieveking leugnet den Sinn und Nutzen des Impfens jedoch keineswegs. Im Gegenteil: „ich bin keineswegs gegen das Impfen. Ich bin dafür, dass die Impfprogramme verbessert werden und mehr Aufklärung betrieben wird“ so der Filmemacher und Buchautor. Er bezeichnet sich selbst ausdrücklich als Impfbefürworter, eine Haltung, die sich auch deutlich im Film und Buch ausdrückt.

„Wer mein Buch wirklich liest“, so David Sieveking „merkt, dass sich auch die Aussagen des Films auf fundierte Ergebnisse meiner Recherchen stützen. Im Film stoßen die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander. Ich möchte damit eine offene Debatte in der Sache auslösen und hätte nicht gedacht, dass ich pauschal und teils auch polemisch als Impfgegner verdammt werde, um jegliche Diskussion zu unterbinden. So wird etwa behauptet, ich würde den Verdacht äußern, Impfungen lösten Autismus aus, was im Film in keiner Weise behauptet wird. Im Buch wird sogar darauf hingewiesen, dass dieser Verdacht wissenschaftlich ausgeräumt ist. In meinem Film würde außerdem nicht erwähnt, dass Impfungen die natürlichen Mechanismen der Immunisierung nutzen. Dies ist völlig absurd, weil im Film genau dafür sogar mehrere erklärende Animationen gestaltet wurden. Auch wird unterstellt, dass der soziale Aspekt des Impfens, also der Schutz der Mitmenschen, bei unserer Impfentscheidung keine Rolle gespielt hätte. Das Gegenteil ist der Fall: Im Film beschäftigen sich mehrere Szenen mit dieser Frage und auch im Buch sind diese sozialen Gesichtspunkte zentral für die Entscheidung, unsere Kinder schließlich impfen zu lassen.“

Der Filmemacher fährt fort: „Immer mehr Eltern entscheiden sich gegen das Impfen. Man wird sie nicht überzeugen können, wenn man jegliche offene und fachliche Diskussion mit Polemik verhindert. Die geballte Reaktion zeigt, dass es richtig und wichtig war, diesen Film zu machen und dieses Buch zu schreiben, denn offenbar besteht großer Redebedarf“.

Die vielen Reaktionen von Impfgegnern wie auch Impfbefürwortern machen die Wichtigkeit und den Diskussionsbedarf rund um dieses Thema deutlich und wir freuen uns über die rege Teilnahme an der Diskussion.

Autor, Verlag und Filmverleih wünschen sich jedoch eine unvoreingenommene Debatte, vor dem Hintergrund, dass es sich bei EINGEIMPFT um einen Film und ein Buch handelt, die ausschließlich die Entscheidungssuche EINER Familie zeigen, die sich in jahrelanger, grundlegender Recherche intensiv und verantwortungsbewusst mit dem Thema auseinandersetzt und für sich letztendlich eine individuelle Entscheidung trifft.

Machen Sie sich selbst ein Bild: Bundesweit startet der Film am 13. September in den Kinos, das Buch ist seit letzter Woche erhältlich.“