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"Einsiedler" in Starnberg ausgezeichnet
(7.8.2017)
"DIE EINSIEDLER", das Debüt von Regisseur Ronny Trocker, wurde beim 11. Internationalen Fünf Seen Festivals mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Der Filmpreis ist dotiert mit 5.000 Euro und  wurde vom Landkreis Starnberg und der Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg gestiftet. Am 12. Oktober startet "Die Einsiedler" im Verleih von barnsteiner-film in den deutschen Kinos.
Die Filmpreis-Jury zum Film:

„Die schroffe Schicksalswelt der Berge: Oben, auf einem alten heruntergekommenen Hof, die Eltern isoliert und sprachlos, unten im Marmorbruch schuftet der einzig verbliebene Sohn, der sich nach Nähe sehnt. Der Autor und Filmemacher Ronny Trocker erzählt in DIE EINSIEDLER radikal und eindringlich von Abschied, Veränderung und Liebe. Vor monumentaler Kulisse führt er sein grandioses Ensemble, allen voran Ingrid Burkhard als unsentimentale und harte Bergbäuerin, durch eine so schweigsame wie unwirtliche Welt. DIE EINSIEDLER hat die Jury überzeugt, weil er Raum schafft für Bilder, die über das Gezeigte hinausgehen. In einer Zeit, wo alles auserzählt, erklärt und gedeutet wird, beeindruckt DIE EINSIEDLER durch seine archaische Kraft, rätselhafte Schweigsamkeit und cineastische Grandezza. Ein Film wie ein Fels.“, begründete die Jury, bestehend aus Helene Christanell, Carlos Gerstenhauer, Michaela May, Mirjam Unger und Joachim von Vietinghoff ihre Entscheidung.

Verleihinfo zum Film:

DIE EINSIEDLER erzählt die Geschichte des Bauernsohns Albert, der sich zwischen dem rauen Leben auf dem abgelegenen elterlichen Bergbauernhof oder einem Leben im Tal entscheiden muss.

„Der Reiz dieser Erzählung liegt für mich darin, die komplexen Beziehungen und widersprüchlichen Sehnsüchte der Figuren ohne große Worte zu erzählen“, erläutert Regisseur und Drehbuchautor Ronny Trocker. „Ich bin selbst in dieser Gegend aufgewachsen, und die Verschwiegenheit dieses Menschenschlages ist mir nicht ganz fremd. Ihre Wortkargheit mag verschiedene Ursachen haben, doch weiß ich, dass hinter dieser gemütsarmen Fassade menschliche Gefühle brüten. Genau an diesem Grat führt mein Film entlang.“

Weltpremiere feierte DIE EINSIELDER 2016 im Wettbewerb der renommierten „Orrizonti“ Reihe im Rahmen der 73. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.

DIE EINSIEDLER ist eine Produktion der zischlermann filmproduktion GmbH, Berlin, als Serviceproduktion der Echo Film GmbH /Italien in Koproduktion mit Golden Girls Filmproduktion & Filmservices GmbH/ Österreich. Die Produktion wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), dem Österreichischen Filminstitut (ÖFI) sowie der IDM Südtirol – Alto Adige, die auch bereits die Stoffentwicklung unterstützten. Die Produktion wurde in Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender Servus TV hergestellt. Die Hauptrollen spielten Ingrid Burkhard und Andreas Lust, in weiteren Rollen sind Orsi Tóth, Hannes Perkmann, Peter Mitterutzner und Georg Kaser zu sehen.

Kamera führte Klemens Hufnagl, Szenenbild Stefan Oppenländer, Kostüme Nastassja Kinspergher, Tonbearbeitung Niklas Kammertöns, Schnitt Julia Drack, Herstellungsleitung Paul Zischler, Koproduzenten Arash T. Riahi/Karin C. Berger/Raphael Barth, ausführender Produzent Philipp Moravetz, Produzenten Susanne Mann/Paul Zischler. Gedreht wurde 2015/2016 an Originalschauplätzen im Vinschgau, Südtirol (Italien). Am 12. Oktober startet DIE EINSIEDLER bundesweit im Verleih von barnsteiner-film im Kino.

Infos: www.barnsteiner-film.de