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"heimaten-Filmfestival" in Simmern
(17.7.2019)
Mit dem Film „Die Reise nach Wien“ von Edgar Reitz startete am Samstag, dem 13. Juli, das heimaten-Filmfestival. Erstmal laden die Stadt Simmern in der Zeit vom 13. Juli bis zum 23. August, das Pro-Winzkino sowie der Kultursommer Rheinland-Pfalz zu diesem cineastischen Ereignis ein.
Schirmherr ist Edgar Reitz, der einst das Gymnasium in Simmern besucht hat und mit seiner Filmreihe "Heimat" und "Die andere Heimat" den Hunsrück international bekannt gemacht hat. Ein Höhepunkt des Festivals wird das Konzert der aktuellen Träger des Deutschen Filmpreises, Hauptdarsteller Alexander Scheer und Regisseur Andreas Dresen mit Band, am 13. August sein. Dresens Film "Gundermann" wurde kürzlich mit sechs Lolas ausgezeichnet. Nach dessen Vorführung steht die Band auf der Open-Air-Bühne vor dem Pro-Winzkino und wird die Lieder aus dem Film live spielen.

Schirmherr Reitz wird gleich mehrmals kommen. Zur Eröffnung des Festivals war er bereits angereist und wird auch an einem Wochenende mit Drehorttour, aber auch bei einer Podiumsdiskussion über "Heimatfilm im Wandel der Zeit" anwesend sein.

Auch moderne Heimatfilme der vergangenen Jahre sollen in Simmern auf der Leinwand zu sehen sein - beispielsweise "Landrauschen", "Wackersdorf" und "Sound of Heimat". Hinzu kommen weitere Open-Air-Konzerte mit den Wellküren oder den Wandermusikanten.

Mit "Fünf Dinge, die ich nicht verstehe", "Es hätte schlimmer kommen können" - einem autobiografischen Dokumentarfilm über den Schauspieler Mario Adorf - und "A Gschicht über d'Lieb" sind nach eigenen Angaben auch "brandaktuelle Filme vor ihrem offiziellen Kinostart im Festivalprogramm" zu sehen.

Zudem wird es eine Retrospektive deutscher Heimatfilme von den zwanziger bis zu den neunziger Jahren geben, die von Filmwissenschaftler Urs Spörri kuratiert wird.

Infos zum „heimaten Festival“ unter: www.filmfest-simmern.de