NEU in Programmkinos
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Ein episodischer Film über das schrittweise Scheitern einer Liebesziehung.
"Zukunftsprogramm Kino" startet! - Gitta Connemann: "Es lebe das Kino - auch auf dem Land!“
(27.3.2019)
Wie aktuell gemeldet wird, haben sich das BKM und die Kultur- und Haushaltspolitiker der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD darauf verständigt, tatsächlich noch in diesem Jahr (!) mit dem "Zukunftsprogramm Kino" zu starten. Es soll für den Start fünf Millionen Euro umfassen, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft kommen, das die Kinos im Rahmen des Programms "Kultur in den Regionen" unterstützt. Als Soforthilfeprogramm für Kinos im ländlichen Raum in Orten mit bis zu 25.000 Einwohnern werden Kinos bei Investitionen – etwa in neue Technik – unterstützt. Förderungstechnisch abgewickelt wird das Programm über die FFA - Anträge können aber noch keine gestellt werden. Es ist vereinbart, dass FFA und Kinoverbände gemeinsam über die Antragsfrist informieren. (Hinweis: Für die betreffenden Kinos ist es aber durchaus sinnvoll, bereits jetzt Anträge mit den entsprechenden Summen vorzubereiten, um sie dann in den nächsten Wochen schnell "in die Post" geben zu können.)
Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann MdB (Foto), erklärt dazu: „Das Kino ist ein Sehnsuchtsort. In ländlichen Räumen ist das Kino zudem häufig der einzig öffentliche Begegnungsort. Denn es fehlen Einrichtungen wie Museen oder feste Theater. Dieser Ort kann am Ende nicht durch Streaming-Dienste auf der heimischen Couch ersetzt werden. Aber die Betriebe brauchen Schützenhilfe, um diesen Beweis antreten zu können. Dafür muss investiert werden. Kinos sind auch in der Fläche unverzichtbar für die Lebensqualität. Es lebe das Kino - auch auf dem Land!“

In einem Statement der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann werden Details aufgeführt: 
Pressestatement zum Soforthilfeprogramm Kino der Koalition

„Es lebe das Kino - auch auf dem Land!“


Koalition legt Soforthilfeprogramm für Kinos in ländlichen Regionen auf

5 Millionen Euro stehen für 2019 zur Verfügung


So wenig Karten wie seit 1992 nicht - die Zahl der Kinobesucher in Deutschland ist im vergangenen Jahr dramatisch zurückgegangen. Nur noch 105,4 Millionen Besucher fanden 2018 den Weg zur Kinokasse. Zu Momentaufnahmen wie Jahrhundertsommer oder Fußball-WM tritt die grundsätzliche Konkurrenz durch Streamingdienste. Netflix und Co haben den Markt verändert. Um darauf reagieren und gleichauf ziehen zu können, fehlt vielen Kinos das erforderliche finanzielle Poster. Für die Kinobetriebe in ländlichen Regionen kommen strukturelle Standortnachteile durch ein nicht überall gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz hinzu.

Darauf reagiert jetzt die Große Koalition in Berlin. Die Kultur- und Haushaltspolitiker der CDU/CSU und SPD-Bundestagsfraktionen haben nun gemeinsam mit der Staatsministerin für Kultur und Medien die Weichen für ein Soforthilfeprogramm für Kinos im ländlichen Raum gestellt. Dafür werden kurzfristig fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um Mittel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die im Rahmen des Programms „Kultur in den Regionen“ bewirtschaftet werden.

Das Programm soll noch vor der parlamentarischen Sommerpause 2019 starten. Es richtet sich an Filmtheater in Gemeinden mit bis zu 25.000 Einwohnern. Diese sollen damit dringende Maßnahmen wie Modernisierungsarbeiten, Investitionen oder Programmbegleitung durchführen können. Damit soll der Kulturort Kino außerhalb von Ballungsräumen in der aktuell schwierigen Marktsituation unterstützt werden.
In ihrer Koalitionsvereinbarung haben CDU/CSU und SPD einen Schwerpunkt auf die Förderung der Kultur im ländlichen Raum gesetzt. Sie wollen mit dem Soforthilfeprogramm zur Stärkung der rund 900 Kinostandorte in Deutschland beitragen.

Hierzu Staatsministerin Monika Grütters: „Es ist uns gelungen, bereits im laufenden Haushalt fünf Millionen Euro Soforthilfe für Kinos im ländlichen Raum zur Verfügung zu stellen, um diese wichtigen Kulturträger in ihrer Arbeit zu unterstützen. Damit werden wir dazu beitragen, dass das Kino als kultureller und sozialer Ort weiterhin attraktiv bleibt, und zwar in ganz Deutschland, nicht nur in den Metropolen. Klar ist, dass auch die Länder eine eigene Verantwortung für die Kinos haben und ihren Teil für den Erhalt und die Modernisierung der Kinolandschaft in ihren Städten und Regionen erbringen müssen.“

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann MdB, erklärt: „Das Kino ist ein Sehnsuchtsort. In ländlichen Räumen ist das Kino zudem häufig der einzig öffentliche Begegnungsort. Denn es fehlen Einrichtungen wie Museen oder feste Theater. Dieser Ort kann am Ende nicht durch Streaming-Dienste auf der heimischen Couch ersetzt werden. Aber die Betriebe brauchen Schützenhilfe, um diesen Beweis antreten zu können. Dafür muss investiert werden. Kinos sind auch in der Fläche unverzichtbar für die Lebensqualität. Es lebe das Kino - auch auf dem Land!“

Der kultur- und medienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Rabanus MdB, erklärt: „Mit dem Soforthilfeprogramm für Kinos in ländlichen Regionen unterstützen wir einen wertvollen Eckpfeiler unserer Kulturlandschaft. Sinkende Publikumszahlen und der digitale Umbruch stellen dort die kleinen und unabhängigen Kinobetriebe vor große Herausforderungen. Das Soforthilfeprogramm ist nur der erster Schritt, um die Kinos außerhalb von Metropolen fit für die Zukunft zu machen.“

Die kultur- und medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Motschmann MdB, erklärt: „Versprochen – gehalten! Mit dem Soforthilfeprogramm wollen wir Kinos als Kulturorte erhalten. Orte, wo die Gesellschaft miteinander ins Gespräch kommt und bleibt. Es ist wichtig, dem Kinosterben auf dem Lande vorzubeugen. Die Menschen brauchen kulturelle Begegnungsstätten wie das Kino.“

Erläuterung:

Das Soforthilfeprogramm 2019 sieht investive und programmbegleitende Förderzwecke vor. Dazu zählen Kassentechnik, digitale Kundenbindung, „Bild und Ton" (insbes. Theatermanagementsysteme, Projektor, Server, Leinwand, Lautsprecher, Prozessor), Bestuhlung, Barrierefreiheit und Grünes Kino sowie Programmarbeit, Marketing und Werbung.
Folgende Kriterien müssen antragstellende Kinos erfüllen:
•    Antragsberechtigt sind Kinos in Orten mit bis zu 25.000 Einwohnern.
•    Jedes Kino erhält bis zu 25.000 € Zuschuss. Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.
•    Dier Kinos müssen einen Eigenanteil von mindestens 20 % erbringen. Eine Kofinanzierung durch andere Förderer ist nicht erforderlich. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ist ausgeschlossen.
•    Eine Kumulierung von Förderungen durch die BKM mit Förderungen der Filmförderungsanstalt (Projekt- oder Referenzförderung) für dieselbe Maßnahme ist aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen nicht möglich; ggf. aber eine separate Förderung flankierender Maßnahmen mit FFA-Mitteln.
Anträge können bei der Filmförderungsanstalt gestellt werden. Diese beantwortet auch alle Detailfragen zur Antragstellung.