NEU in Programmkinos
Körper und Seele
Goldener Bär der Filmfestspiele Berlin 2017 für das ungarische Drama über eine berührende Liebe zweier einsamer Seelen
Schloss aus Glas
Starbesetztes und ungeheuer stark gespieltes Familiendrama nach dem autobiografischen Bestseller von Jeannette Walls
Leanders letzte Reise
Berührendes Drama über einen ehemaligen Wehrmachtsoffizier, der eine letzte Reise in die Ukraine unternimmt, um die Liebe seines Lebens zu suchen
Hereinspaziert!
Die neue französische Komödie vom „Monsieur Claude und seine Töchter“-Team
Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel
Nach „Berg Fidel – eine Schule für alle“ nun die Fortsetzung der Dokumentation über alternative Lehrmethoden
Amelie rennt
Über eine abenteuerliche Reise einer 13-jährigen Großstadtgöre in den Alpen
Blind & Hässlich
Junges, deutsches Kino über zwei ganz eigene Charaktere
Radiance
Nach „Kirschblüten und rote Bohnen“ der neue Film von Naomi Kawase
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Victoria & Abdul
Stephen Frears warmherziges Historienepos über Queen Victoria und ihre Freundschaft zu einem indischen Diener
Mein Leben - Ein Tanz
Über die Flamencotänzerin La Chana und ihr Bühnencomeback nach 30 Jahren
Stromaufwärts
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Falten - Ein Auseinandersetzen mit dem Älterwerden
Welche Möglichkeiten bietet das Alter – eine Doku
Conny Plank - The Potential of Noise
Dokumentarisches Porträt über den legendären deutschen Musikproduzenten
Die beste aller Welten
Deutsch-österreichisches Drama um einen Jungen und seine drogensüchtige Mutter
13. Auflage der FFA-Studie über Kino-Sonderformen
(13.7.2017)
Die Kino-Sonderformen - u. a. Filmfeste, Open-Air- und kommunale Kinos - haben im letzten Jahr einmal mehr gezeigt, dass ihre Geschäftsentwicklung nur bedingt vom Gesamtmarkt abhängig ist, so die FFA, die die aktuelle  Auflage der FFA-Studie „Kino-Sonderformen 2012 – 2016“ vorstellte. Während 2016 in Deutschland insgesamt 121,1 Mio. Kinotickets und damit 13,0 Prozent weniger als im Ausnahmejahr davor verkauft wurden, haben die Sonderformen bei 5,3 Mio. Tickets und einem Minus von 9,2 Prozent nicht ganz so viele Besucher verloren.

In einer Mitteilung der FFA heißt es:

Zwar mussten im letzten Jahr – analog zum Besuchsrückgang im Gesamtmarkt – nahezu alle Sonderformen Verluste hinnehmen, dies allerdings in unterschiedlicher Ausprägung: Unikinos (+8,7%) und Wanderkinos (+0,7%) verzeichneten sogar Besucherzuwächse, während Open-Air-Kinos (-18,5%) und Autokinos (-17,6%) deutlich an Besuchern verloren. Sehr viel moderater fiel der Rückgang hingegen bei den kommunalen Kinos (-5,9%) und den Vereinen (-1,7%) aus. Nach Besuchen größte Sonderform blieben mit 1,6 Mio. Besuchen erneut die kommunalen Kinos.

Erfreulich dagegen die Entwicklung im Leinwandbestand: Insgesamt gab es am 31.12.2016 in Deutschland 4.739 Kinosäle, das sind 47 (+1,0%) mehr als im Jahr davor. Zugelegt haben vor allem die Multiplexe (1.395 /+2,9%) – und die Sonderformen (592 /+2,2%). In deren Bestandsranking belegten genau wie im Vorjahr kommunale/kulturelle Kinos (153), Universitätskinos (149) und Kinos von Vereinen (140) die ersten Plätze. Den größten Anteil hatten abermals Open-Air-Veranstaltungen, die allerdings auf Grund ihrer Unregelmäßigkeit nicht im Gesamtbestand erfasst werden: 2016 gab es insgesamt 522 Leinwände – so viel wie noch nie seit Veröffentlichung der ersten Studie im Jahr 2005.

Der Bruttoumsatz aller Kinos lag 2016 bei rund 1,0 Mrd. Euro, 12,4 Prozent weniger als im Jahr davor. Kinosonderformen erwirtschafteten im gleichen Zeitraum 33,4 Mio. Euro, wodurch ihr Umsatzanteil seit 2013 erstmals wieder angestiegen ist auf jetzt 3,3 Prozent. Auch beim Umsatz verhielten sich die Sonderformen mit einem Minus von 9,0 Prozent positiver als der Gesamtdurchschnitt. Im Fünfjahres-Vergleich ist ein Kinobesuch in Deutschland 80 Cent teurer geworden und kostete im letzten Jahr durchschnittlich 8,45 Euro (+10,4%). Im gleichen Zeitraum legten die Eintrittspreise der Sonderform-Kinos um 6,9 Prozent auf 6,31 Euro zu. Zuwachs-Spitzenreiter im Vergleich zum Vorjahr waren die Filmfeste mit durchschnittlich 5,93 Euro (+10,6%), während die Unikinos als ohnedies schon mit Abstand günstigste Sonderform bei einem Ticketpreis von 2,53 Euro noch einmal 19 Cent (-7,1%) weniger Eintritt verlangten.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie unter dem Titel „Kino-Sonderformen – Ergebnisse der Jahre 2012 bis 2016“ gibt's unter www.ffa.de