NEU in Programmkinos
My Zoe
Julie Delpys Familiendrama um Verlust, Trauer – und Reproduktionsmedizin
But Beautiful
Erwin Wagenhofers Blick auf die „schönen und positiven“ Seiten auf unserer Erde
Gott existiert, ihr Name ist Petrunya
Sozialkritische Satire aus Mazedonien
Bamboo Stories
Dokumentarfilm aus der Welt der Bambusfäller
P. J. Harvey - A Dog Called Money
Dokumentarisches Porträt über die Musikerin und Künstlerin PJ Harvey
Smuggling Hendrix
Ein Mann, sein Hund und das Problem der gemeinsamen Grenzüberquerung
Sterne über uns
Eine alleinerziehende Mutter und der tägliche Kampf um die Existenz
Morgen sind wir frei
Ein junges Ost-Paar Ende der 70er auf der Suche nach der Freiheit
Bis dann, mein Sohn
Drei Jahrzehnte chinesische Geschichte vor dem Schicksal zweier Eheleute
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Die Götter von Molenbeek
Kindheitsgeschichten aus dem Brüsseler-Stadtteil
Ich bin Anastasia
Wie ist es für eine Transgender bei der Bundeswehr?
Pferde stehlen
Stellan Skarsgård in der Verfilmung des skandinavischen Bestsellers
Was gewesen wäre
Was wäre gewesen, wenn die DDR-Liebe gehalten hätte?
Schmucklos
Schwarzhumorige Spielfilm-Hommage an die bayerische Landeshauptstadt
Land des Honigs
Poetische Doku rund um das fragile Verhältnis der Menschen zur Natur
Bernadette
Cate Blanchett als Frau auf Sinnsuche in einer Emanzipations-Komödie von “Boyhood”-Regisseur Richard Linklater
Official Secrets
Keira Knightley und Ralph Fiennes in einem Whistleblower-Politthriller
Alles was du willst
Ausgezeichnet mit zwei italienischen Filmpreisen
50 Jahre Cinema Ostertor Bremen
(4.11.2019)
Es gilt als das älteste Programmkino Deutschlands: das Cinema Ostertor Bremen – jetzt am 7.11.2019 feiert es sein 50-jähriges Bestehen! Eröffnet wurde es als Programmkino mit diesem Namen am 7.11.1969. Seit 1959 hatten die „Kammerlichtspiele“ dort bereits Filme gezeigt, davor befand sich am selben Ort ein Kuhstall und Droschkenunternehmen. Die Gründungsmitglieder, die „Glorrreichen 7“, wie sie genannt wurden, waren neben dem langjährigen Betreiber Gerd Settje Hans Jürgen Behrens, Hero Burmeister, Robert W.Francke, Konrad Huchting, Manfred Lohrengel und Lore Bertuleit. Die Gründungsmitglieder, allesamt begeisterte Cineasten, wollten ein „Filmkulturpolitisches Kino“ für Bremen erschaffen.
Zu jener Zeit liefen in den Bremer Kinos Filme wie „Lesbos, hohe Schule der Liebe“, „Warum habe ich nur zweimal Ja gesagt“ oder „Toller Käfer“. Die ersten Filme, die 1969 zur Eröffnung im Cinema Ostertor gezeigt wurden, waren da schon ambitionierter - wie z.B.: „Chronik der Anna Magdalena Bach“, „Das verbrecherische Leben des Archibaldo De la Cruz“ und „Unter Mexikos Sonne“. Das erste Programmkino Deutschlands war geboren, gezeigt wurden fortan Retrospektiven z. B. über Luis Bunuel, Francois Truffaut, Independent z.B. von David Lynch und Andy Warhol und Undergroundfilme.

Auch die damals aufstrebenden deutschen Regisseure wie z.B. Rainer Werner Fassbinder, Werner Nekes oder Werner Schröter waren mit ihren Erstlingswerken im Cinema zu Gast. Kultstatus erreichten die Montags-Western und die Langen Filmmächte. Auch Dokumentarfilme waren immer ein Programmschwerpunt des Cinema.

Seit 2001 betreiben Thomas, Andrea und Helena Settje das Cinema weiter. Die anspruchsvolle Programmstruktur wurde 50 Jahre beibehalten und wird weiter fortgeführt.
Programmkino.de gratuliert ganz herzlich!


Ein Artikel des Bremer WESER-KURIERS hier...


Ein Artikel der Wirtschaftsförderung Bremen über das erste Programmkino Deutschlands hier...





2010 wurde das Kino im Rahmen der Kinofilmproduktion „Neue Vahr Süd“ in die 80er Jahre zurückversetzt und diente als Kulisse.
siehe: https://cinema-ostertor.de/das-kino