NEU in Programmkinos
Ein Dorf zieht blank
Komödie über ein Dorf in der Normandie, dessen Bewohner sich für ein großes Fotoprojekt ausziehen sollen.
Don’t Worry, weglaufen geht nicht
Die wahre Geschichte des exzentrischen und querschnitts­gelähmten Cartoonisten John Callahan.
Das Geheimnis von Neapel
Der neue Film von Ferzan Ozpetek erzählt von der Schön­heit Neapels, von Sinnlichkeit, Magie und Erotik.
Finsteres Glück
Die Geschichte rund um eine Sonnenfinsternis, ein fesselndes Familiendrama.
Geniale Göttin - Die Geschichte von Hedy Lamarr
Doku über Hedy Lamarr und ihr unentdeckten Lebens als Erfinderin und Wissenschaftlerin.
In the Middle of the River
Ein Veteran des Irakkriegs kehrt in seine Heimatstadt zurück, um den Tod seiner Schwester aufzuklären.
So was von da
Improvisiert durch die Nacht und die Clubs...
Familie Brasch - Eine deutsche Geschichte
Doku über die Familie Brasch, die auch die „Manns der DDR“ genannt werden.
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Gundermann
Andreas Dresens Biopic über Liedermacher und Ex-Stasi-Spitzel Gerhard Gundermann.
BlacKKKlansman
Spike Lee verfilmt die wahre Geschichte eines Schwarzen, der in den 70er Jahren als Mitglied des ultrarassistischen Ku-Klux-Klans wurde.
Der Doktor aus Indien
Doku über den Weg von Ayurveda in die Welt.
Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin
Doku über das "Jüdischsein in Berlin".
Nach dem Urteil
Xavier Legrands in Venedig 2017 ausgezeichneter Film über den Zerfall einer Familie.
Silvana
Doku über die arabischstämmige schwedische Rapperin Silvana Imam.
AG Kino - Gilde e.V. trauert um Dieter Buchwald
(11.5.2018)
Die Kinobranche trauert um den Betreiber des Münchner Programmkino Cinema, Dieter Buchwald, der am Sonntag nach langer Krankheit verstorben ist. Felix Bruder, der Geschäftsführer der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. teilt dazu mit: „Mit Bestürzung haben wir die Nachricht aufgenommen, dass der langjährige Betreiber des Cinema München am vergangenen Sonntag gestorben ist. Vor 43 Jahren übernahm Dieter Buchwald das Traditionshaus in der Nymphenburger Straße und machte daraus eine Institution an der man als Münchner nicht vorbeikam. Er etablierte das Kino zum Haus für Originalfassungen und engagierte sich früh für das Schulkino. Kaum ein Münchner Schüler kannte nicht den großartigen Saal. Doch er war auch ein Pionier für das Kino. Immer wieder war er im Ausland unterwegs, um sich über neuste Trends im Bereich Technik zu informieren. Er war einer der ersten, der auf die digitale Technik setzte und bis zuletzt immer ein Vorreiter, wenn es um Innovationen ging. So war er auch für die AG Kino - Gilde nicht nur ein wichtiger Berater, sondern war in den 80er Jahren als Mitglied des Vorstands aktiv und setzte sich vehement für die Belieferung von Programmkinos mit Erstaufführungen ein, was schließlich zu einer Empfehlung des Bundeskartellamts führte und den Markt nachhaltig veränderte. Mit ihm verliert die Kinobranche einen Visionär, der nie am Alten festhielt, sondern bis zuletzt immer wieder neue Impulse setzte. Er wird uns allen fehlen!“
In einem sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel "Wo das Leben des Brian ewig währt" berichtete die Süddeutsche Zeitung bereits 2010 über den Pionier Dieter Buchwald und sein Kino Cinema in der Nymphenburger Straße.