NEU in Programmkinos
Der Vorname
Sönke Wortmanns Neuverfilmung der Gesellschaftssatire um einen etwas besonderen Vornamen
Nanouk
Eine bildgewaltige Reise in den Norden Sibiriens
The Guilty
Intensiver Entführungsthriller aus Dänemark
Girl
Drama um einen Jungen auf dem Weg, eine Frau und Ballerina zu werden
Dogman
Nach „Gomorrha“ der neue Film von Regisseur Matteo Garrone
Champagner und Macarons
Ein Gartenfest in bester Gesellschaft
A Fábrica de Nada
Portugiesisches Sozialdrama vor der Hintergrund der Wirtschaftskrise
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Moritz Daniel Oppenheim
Über das Werk und das Leben von Moritz Daniel Oppenheim
Der Affront
OSCAR-nominierte politische Parabal aus dem Libanon
Projekt: Antarktis
Drei Junge Männer auf der Reise ihres Lebens
Sorry Angel
Französisches Drama um eine Beziehung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen
AG Kino - Gilde e.V. trauert um Dieter Buchwald
(11.5.2018)
Die Kinobranche trauert um den Betreiber des Münchner Programmkino Cinema, Dieter Buchwald, der am Sonntag nach langer Krankheit verstorben ist. Felix Bruder, der Geschäftsführer der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. teilt dazu mit: „Mit Bestürzung haben wir die Nachricht aufgenommen, dass der langjährige Betreiber des Cinema München am vergangenen Sonntag gestorben ist. Vor 43 Jahren übernahm Dieter Buchwald das Traditionshaus in der Nymphenburger Straße und machte daraus eine Institution an der man als Münchner nicht vorbeikam. Er etablierte das Kino zum Haus für Originalfassungen und engagierte sich früh für das Schulkino. Kaum ein Münchner Schüler kannte nicht den großartigen Saal. Doch er war auch ein Pionier für das Kino. Immer wieder war er im Ausland unterwegs, um sich über neuste Trends im Bereich Technik zu informieren. Er war einer der ersten, der auf die digitale Technik setzte und bis zuletzt immer ein Vorreiter, wenn es um Innovationen ging. So war er auch für die AG Kino - Gilde nicht nur ein wichtiger Berater, sondern war in den 80er Jahren als Mitglied des Vorstands aktiv und setzte sich vehement für die Belieferung von Programmkinos mit Erstaufführungen ein, was schließlich zu einer Empfehlung des Bundeskartellamts führte und den Markt nachhaltig veränderte. Mit ihm verliert die Kinobranche einen Visionär, der nie am Alten festhielt, sondern bis zuletzt immer wieder neue Impulse setzte. Er wird uns allen fehlen!“
In einem sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel "Wo das Leben des Brian ewig währt" berichtete die Süddeutsche Zeitung bereits 2010 über den Pionier Dieter Buchwald und sein Kino Cinema in der Nymphenburger Straße.