NEU in Programmkinos
Die Grundschullehrerin
Eine starke Frau, die täglich den Spagat zwischen Arbeit und Privatem meistern muss
Shape of Water
Bilderstarkes Liebesmärchen von Guillermo Del Toro
Wann wird es endlich wieder Sommer?
Dresdner Musikprojekt mit Flüchtlingen als Gastmusiker
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Über einen jungen Surfer und den wichtigen Begegnungen in seinem Leben
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Docteur Knock
Skurrile Komödie über einen geschäftstüchtigen Landarzt
Die Verlegerin
Steven Spielbergs Drama über die Bedeutung einer freien, engagierten Presse
Der Geschmack von Leben
Eine ganz eigene Interpretation des Geschmack des Lebens
Appell an Koalitionäre: Kino flächendeckend!
(31.1.2018)
Die AG Kino – Gilde e.V. setzt sich für die Förderung der Kinos durch die neue Bundesregierung ein. Anlässlich der Koalitionsverhandlungen appelliert die AG Kino – Gilde e.V. an die Verhandlungsführer, die Kinos in den Blick zu nehmen, um den Filmstandort Deutschland sinnvoll und zeitgemäß zu stärken. „Der deutsche Film und eine lebendige Gesellschaft brauchen flächendeckend Kinos und eine vitale Arthouse-Landschaft“, so der Verbandsvorsitzende Dr. Christian Bräuer.
Kinos sind unverändert auch im digitalen Zeitalter elementar für Sichtbarkeit und wirtschaftlichen Erfolg von Filmen und damit die Lokomotive der Wertschöpfungskette Film. Sie sind aber auch niedrigschwellige Kulturorte an denen Menschen unabhängig von Bildung, Alter, Herkunft oder Einkommen zusammenkommen und sich austauschen und die damit auch für eine freie und offene Gesellschaft stehen.

Damit die Kinos bundesweit dieser Rolle auch künftig gerecht werden, fordert der Verband die Schaffung eines Zukunftsfonds Kino, der die Filmtheater in den kommenden 5 Jahren bei deren Investitions-, Programm- und Marketingarbeit unterstützt. Denn die gegenwärtige Erlösstruktur, gerade im mittelständischen Segment der Arthouse- und Landkinos, reicht nicht aus, um den Erhalt und die notwendigen Modernisierungen voll aus eigener Kraft zu stemmen.

„Die Zukunft des Filmstandortes Deutschland hängt auch von seiner  Kinovielfalt ab“, appelliert Christian Bräuer an die möglichen Koalitionäre.