NEU in Programmkinos
#Female Pleasure
Frauen aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen erzählen von Sexismus und Machtmissbrauch weltweit
Leto
Über eine aufstrebende Rockband in Sankt Petersburg 1981
Whatever Happens Next
Ein Mann, der sein Leben ab sofort einzig vom Zufall abhängig macht
In My Room
Endzeitdrama als deutsch-italienische Co-Produktion
Back To The Fatherland
Doku über die Enkel von Holocaustüberlebenden und deren Vergangenheitsbewältigung
Der marktgerechte Patient
Dokumentarfilm über das Abrechnungssystem von deutschen Krankenhäusern
Talking Money
Bankgespräche auf der ganzen Welt in einer einzigartigen Dokumentation
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Juliet, Naked
Ironisches und warmherziges britisches Kino vom Feinsten
Loro - Die Verführten
Paolo Sorrrentinos Geschichte eines lächerlichen, aber gefährlichen Mannes – Silvio Berlusconi
Was uns nicht umbringt
Melancholisches Großstadtdrama geprägt von Heiterkeit, Sinnkrisen und Herzensangelegenheiten
Die andere Seite von allem
Dokumentation über die politische Entwicklung im heutigen Serbien
Pink Elephants
Coaching-Doku über die Schauspielkurse von Bernhard Hiller
Reise nach Jerusalem
Eine Frau in den Händen der deutschen Bürokratie
Von Bienen und Blumen
Über Großstädter, die auf dem Land ihr Glück suchen
Hard Paint
Ein junger Mann in einer virtuellen Parallelwelt
Appell an Koalitionäre: Kino flächendeckend!
(31.1.2018)
Die AG Kino – Gilde e.V. setzt sich für die Förderung der Kinos durch die neue Bundesregierung ein. Anlässlich der Koalitionsverhandlungen appelliert die AG Kino – Gilde e.V. an die Verhandlungsführer, die Kinos in den Blick zu nehmen, um den Filmstandort Deutschland sinnvoll und zeitgemäß zu stärken. „Der deutsche Film und eine lebendige Gesellschaft brauchen flächendeckend Kinos und eine vitale Arthouse-Landschaft“, so der Verbandsvorsitzende Dr. Christian Bräuer.
Kinos sind unverändert auch im digitalen Zeitalter elementar für Sichtbarkeit und wirtschaftlichen Erfolg von Filmen und damit die Lokomotive der Wertschöpfungskette Film. Sie sind aber auch niedrigschwellige Kulturorte an denen Menschen unabhängig von Bildung, Alter, Herkunft oder Einkommen zusammenkommen und sich austauschen und die damit auch für eine freie und offene Gesellschaft stehen.

Damit die Kinos bundesweit dieser Rolle auch künftig gerecht werden, fordert der Verband die Schaffung eines Zukunftsfonds Kino, der die Filmtheater in den kommenden 5 Jahren bei deren Investitions-, Programm- und Marketingarbeit unterstützt. Denn die gegenwärtige Erlösstruktur, gerade im mittelständischen Segment der Arthouse- und Landkinos, reicht nicht aus, um den Erhalt und die notwendigen Modernisierungen voll aus eigener Kraft zu stemmen.

„Die Zukunft des Filmstandortes Deutschland hängt auch von seiner  Kinovielfalt ab“, appelliert Christian Bräuer an die möglichen Koalitionäre.