NEU in Programmkinos
Gloria - Das Leben wartet nicht
Julianne Moore als Frau mittleren Alters...
Blinded By The Light
Coming-of-Age-Film über einen jugendlichen Bruce-Springsteen-Fan in den späten 80er Jahren.
Paranza - Der Clan der Kinder
Wenn schon Jugendliche Mafiosis sind - nach Roberto Saviano („Gomorrha“).
Das zweite Leben des Monsieur Alain
Ein Mann kämpft sich zurück ins Leben
Congo Calling
Doku über Entwicklungshelfer in der Demokratischen Republik Kongo.
Die Einzelteile der Liebe
Über das schrittweise Scheitern einer Liebesziehung.
Aardvark
Die Odyssee eines psychisch angeschlagenen Mannes
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Late Night - Die Show ihres Lebens
Emma Thompson als taffe Talkshow-Moderatorin
Frau Stern
Film über das Leben, älter werden und Sterben
Golden Twenties
Tragikomödie über eine junge Frau, die nach dem Studienabschluss wieder bei ihrer Mutter einzieht
Prélude
Ein junger talentierter Musiker und der Druck der Erwartungen…
Carmine Street Guitars
Porträt der gleichnamigen Gitarren Manufaktur im New Yorker Greenwich Village
Die Agentin
Israelischer Spionagethriller mit Diane Kruger
A Gschicht über d’Lieb
Heimatfilm 2.0. im Baden-Württembergischen Ländle
BKM Monika Grütters: Klare Positionierung fürs Kino
(8.2.2019)
Mit einer engagierten Rede vor dem deutschen Produzententag hat sich Bundeskulturstaatsministerin Monika Grütters für den deutschen Film stark gemacht, mehr Effektivität der vielen Fördergelder angemahnt - und klar für die Stellung des Kinos Position bezogen. Der Vorstand der AG Kino Gilde begrüßt ausdrücklich diese klare Positionierung: „Die Bundeskulturstaatsministerin sendet wichtige und angesichts der anstehenden FFG-Novellierung zukunftsweisende Signale“, so Dr. Christian Bräuer, Vorsitzender der AG Kino-Gilde.
In der Rede der Ministerin heißt es: „Wir brauchen auch weiterhin klare Regeln in Form von Sperrfristen, die das Kino als Kulturort schützen. Wer von der Förderung profitieren möchte, muss sich an diese Regeln halten. Die Leinwand darf nicht - Stichwort „Roma“ - zur bloßen Werbeplattform für VoD-Produktionen degradiert werden! Sie verdient weiterhin Wertschätzung als Bühne für großes Kino: für Filme, die berühren und bewegen, fesseln und erschüttern, für Filme, die im Gedächtnis bleiben, die Wahrnehmung verändern, Diskussionen anstoßen. Für solche Filme, für großes Kino als Gemeinschaftserlebnis...“
Ihr Haus arbeite „bereits mit Hochdruck an der Vorbereitung der nächsten FFG-Novelle, in der nicht zuletzt der Erhalt des Kinos als Kulturort eine wichtige Rolle spielen wird, und - wie im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vereinbart - an einem Zukunftsprogramm Kino, dass noch 2019 mit ersten Maßnahmen anlaufen soll.“
 
In ihrer Rede vor den Filmproduzenten mahnte Kulturstaatsministerin Monika Grütters mehr Effektivität, bessere Ergebnisse der vielfältigen Filmförderung in Deutschland an: „Zur Wahrheit gehört, dass wir 2018 nicht nur viel Sonne, sondern auch wenig zugkräftige Filme hatten - auch zu wenig zugkräftige Filme aus Deutschland. Zur Wahrheit gehört auch, dass es an zu wenig Geld in den Fördertöpfen nicht liegen kann, denn die sind gut gefüllt.“ Und weiter: „Ich kann und will jedenfalls - bei aller Vorfreude auf die Berlinale und bei aller Wertschätzung für einzelne herausragende, deutsche Filme - nicht verhehlen, dass auch ich, wie viele andere, ein gewisses Missverhältnis zwischen Investitionen und Ertrag sehe.“
 
Nach dem Fazit „wenn Aufwand und Nutzen nicht in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, dann lohnt es sich, gemeinsam darüber nachzudenken, woran das liegt und wie sich das ändern lässt“, kündigte sie an, den Dialog mit der gesamten Branche, den Produzenten, den Produktionsdienstleistern, den Filmverleihern und den Kinobetreibern zu suchen und “in den nächsten Wochen“ zu einem Runden Tisch einladen zu wollen.
 
Die ganze Rede der Kulturstaatsministerin Monika Grütters hier...

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Berlinale Direktor Dieter Kosslick
Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Berlinale Direktor Dieter Kosslick