NEU in Programmkinos
Die Blüte des Einklangs
Eine märchenhafte Reise ins Innere der menschlichen Seele
Impulso
Dokumentation über die Flamenco-Tänzerin Rocío Molina
Luft
Queeres Coming-of-age-Drama
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Der goldene Handschuh
Fatih Akins Verfilmung des Romans von Heinz Strunk.
Vice - Der zweite Mann
Christian Bale als ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney - eine bitterböse Politfarce.
Der verlorene Sohn
Beklemmendes Drama über den Kampf eines jungen Mannes gegen Homophobie und für ein selbstbestimmtes Leben.
Can You Ever Forgive Me?
Komödie mit Melissa McCarthy als kratzbürstige Schriftstellerin, die sich mit Fälschungen durchs Leben schlägt.
Mein Bester & Ich
„Breaking Bad“-Star Bryan Cranston und Comedian Kevin Hart in der Neuverfilmung von „Ziemlich beste Freunde“.
Hotel Jugoslavija
Doku über das gleichnamige Hotel und eine Annäherung an den ehemaligen Vielstaatenbund,
BKM Monika Grütters: Klare Positionierung fürs Kino
(8.2.2019)
Mit einer engagierten Rede vor dem deutschen Produzententag hat sich Bundeskulturstaatsministerin Monika Grütters für den deutschen Film stark gemacht, mehr Effektivität der vielen Fördergelder angemahnt - und klar für die Stellung des Kinos Position bezogen. Der Vorstand der AG Kino Gilde begrüßt ausdrücklich diese klare Positionierung: „Die Bundeskulturstaatsministerin sendet wichtige und angesichts der anstehenden FFG-Novellierung zukunftsweisende Signale“, so Dr. Christian Bräuer, Vorsitzender der AG Kino-Gilde.
In der Rede der Ministerin heißt es: „Wir brauchen auch weiterhin klare Regeln in Form von Sperrfristen, die das Kino als Kulturort schützen. Wer von der Förderung profitieren möchte, muss sich an diese Regeln halten. Die Leinwand darf nicht - Stichwort „Roma“ - zur bloßen Werbeplattform für VoD-Produktionen degradiert werden! Sie verdient weiterhin Wertschätzung als Bühne für großes Kino: für Filme, die berühren und bewegen, fesseln und erschüttern, für Filme, die im Gedächtnis bleiben, die Wahrnehmung verändern, Diskussionen anstoßen. Für solche Filme, für großes Kino als Gemeinschaftserlebnis...“
Ihr Haus arbeite „bereits mit Hochdruck an der Vorbereitung der nächsten FFG-Novelle, in der nicht zuletzt der Erhalt des Kinos als Kulturort eine wichtige Rolle spielen wird, und - wie im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vereinbart - an einem Zukunftsprogramm Kino, dass noch 2019 mit ersten Maßnahmen anlaufen soll.“
 
In ihrer Rede vor den Filmproduzenten mahnte Kulturstaatsministerin Monika Grütters mehr Effektivität, bessere Ergebnisse der vielfältigen Filmförderung in Deutschland an: „Zur Wahrheit gehört, dass wir 2018 nicht nur viel Sonne, sondern auch wenig zugkräftige Filme hatten - auch zu wenig zugkräftige Filme aus Deutschland. Zur Wahrheit gehört auch, dass es an zu wenig Geld in den Fördertöpfen nicht liegen kann, denn die sind gut gefüllt.“ Und weiter: „Ich kann und will jedenfalls - bei aller Vorfreude auf die Berlinale und bei aller Wertschätzung für einzelne herausragende, deutsche Filme - nicht verhehlen, dass auch ich, wie viele andere, ein gewisses Missverhältnis zwischen Investitionen und Ertrag sehe.“
 
Nach dem Fazit „wenn Aufwand und Nutzen nicht in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, dann lohnt es sich, gemeinsam darüber nachzudenken, woran das liegt und wie sich das ändern lässt“, kündigte sie an, den Dialog mit der gesamten Branche, den Produzenten, den Produktionsdienstleistern, den Filmverleihern und den Kinobetreibern zu suchen und “in den nächsten Wochen“ zu einem Runden Tisch einladen zu wollen.
 
Die ganze Rede der Kulturstaatsministerin Monika Grütters hier...

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Berlinale Direktor Dieter Kosslick
Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Berlinale Direktor Dieter Kosslick