NEU in Programmkinos
Foxtrot
Ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury in Venedig
Auf der Suche nach Ingmar Bergmann
Margarethe von Trotta auf den Spuren ihres großen Regieidols
Eye on Juliet – Im Auge der Drohne
Vom europäischen Filmkritikerverband in Venedig als Bester Film ausgezeichnet
Ryuichi Sakamoto: Coda
Über den Erfinder des japanischen Technopop
Lomo - The Language of many others
Ein junger Blogger verliert den Bezug zur Realität
Los Versos del Olvido - Im Labyrinth der Erinnerung
Ein Friedhofswärter, der sich auf eine skurrile Odyssee begibt
Love, Cecil
Dokumentation über den britischen Fotografen, Bühnenbildner und Grafiker Cecil Beaton
Symphony of Now
Berlin bei Nacht aus dem Blickwinkel verschiedener Künstler
Zama
Drama um einen spanischen Funktionär, der um 1790 in die Provinz versetzt wird
Iuventa
Doku über die Flüchtlingsrettung im Mittelmeer mit dem gleichnamigen Schiff.
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
303
Hans Weingartners Roadmovie über zwei junge Leute, die sich langsam, aber sicher einander näher kommen
Nico, 1988
Roadmovie über die letzten Lebensjahre von Christa Päffgen
Könige der Welt
Über den Neustart der Band „Union Youth“
Landrauschen
Der Abräumer beim Max Ophüls-Festival
B12 - Gestorben wird im nächsten Leben
Porträt über die Betreiber einer Raststätte nahe München
Deutscher Kurzfilmpreis 2017
(24.11.2017)
In Köln wurde am Donnerstag der Deutsche Kurzfilmpreis 2017 verliehen. Gastgeber der Galaveranstaltung im Programmkino „Cinenova“ waren die ifs internationale filmschule köln und die Kunsthochschule für Medien Köln. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, erklärte anlässlich der Preisverleihung: „Kurzfilme sind thematisch oft originell, künstlerisch bisweilen radikal und filmisch häufig innovativ. Sie zeichnen sich durch eine eigene Dramaturgie und Atmosphäre aus, die aus der erzählerischen, ästhetischen wie auch der technischen Kraft dieses Mediums resultieren. Mit dem Deutschen Kurzfilmpreis wollen wir diesem künstlerisch anspruchsvollen Format die Anerkennung zukommen lassen, die es verdient. Dass neben den Gewinnern in den Kategorien Spielfilm und Animationsfilm nun auch der Preisträger in der Kategorie Dokumentarfilm automatisch für das Auswahlverfahren der Oscars nominiert ist, zeigt einmal mehr, dass der deutsche Kurzfilm auch international großes Renommee genießt.“
Grütters weiter: „Um den Kurzfilm zu fördern, vergibt die Bundesregierung im Rahmen der kulturellen Filmförderung nicht nur den Deutschen Kurzfilmpreis. Sie unterstützt neben der Produktion von Kurzfilmen zahlreiche weitere Projekte, die das Kurzfilmschaffen in Deutschland stärken - wie Kurzfilmfestivals, die Kurzfilmagentur oder auch den Kurzfilmtag. Mit dem novellierten Filmförderungsgesetz ist es uns zudem gelungen, die Förderung im Kurzfilmbereich weiter auszubauen. Das kommt nicht nur den Filmkünstlern selbst, sondern auch den Kinobetreibern zu Gute, die Kurzfilmprogramme anbieten.“
Vergeben wurde der Deutsche Kurzfilmpreis 2017 in fünf Kategorien: Für die besten Spielfilme mit einer Laufzeit  bis zu 10 Minuten und mehr als 10 bis 30 Minuten sowie für den besten Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilm bis jeweils 30 Minuten Länge. Außerdem wurde der Sonderpreis für einen Film mit einer Laufzeit von 30 bis 78 Minuten verliehen.
Der Kurzfilmpreis für den besten Spielfilm von mehr als 10 bis 30 Minuten Laufzeit ging an Michael Fetter Nathansky für den Film „GABI“.
 
Die goldene Lola in der Kategorie Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit gewann Sophie Linnenbaum für den Film „PIX“.
 
In der Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten wurde der KHM-Student Florian Kunert für den Film „Oh Brother Octopus“ ausgezeichnet.
 
Für den besten Animationsfilm bis 30 Minuten erhielt Mariola Brillowska den Deutschen Kurzfilmpreis für ihren Film „Schwarze Welle“.
 
In der Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit hat Juliane Ebner mit ihrem Film „LANDSTRICH“ die goldene Lola gewonnen.
 
Den Sonderpreis des Deutschen Kurzfilmpreises erhielt Daniel Kötter für seinen Film „HASHTI Tehran“.
 
 
In der Kategorie Spielfilm von mehr als 10 bis 30 Minuten Laufzeit waren zudem Andreas Kessler für den Film „Blind Audition“, Oliver Adam Kusio für den Film „Ela - Szkice na Pozegnanie (Ela - Skizzen zum Abschied)“ und die OK KOSMOS Film, Becker & Silveira GbR, München für den Film „JENNY“ nominiert.
 
Zudem waren nominiert in der Kategorie Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit Brenda Lien für den Film „CALL OF CUTENESS”, in der Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit Lukas Marxt mit dem Film „Circular Inscription“ und in der Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit die Fabian&Fred GmbH für den Film „The Last Tape“.
 
Durch die Preisverleihung führte der Moderator Lutz van der Horst.
 
Der Deutsche Kurzfilmpreis ist der bedeutendste und am höchsten dotierte Preis für die kurze filmische Form in Deutschland. Am heutigen Abend wurden Prämien von insgesamt 275.000 Euro vergeben.
 
Die Gewinner/-innen der Kurzfilmpreise bekommen je eine Prämie von 30.000 Euro. Eine Nominierung ist mit 15.000 Euro verbunden, die auf die Auszeichnungsprämie angerechnet werden. Die Prämie für den Sonderpreis beträgt 20.000 Euro.
 
Die Prämien sind zweckgebunden zu verwenden für die Herstellung oder Projektvorbereitung eines neuen Films mit künstlerischer Qualität.
 
Zudem qualifizieren sich die Gewinnerfilme in den Kategorien Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit, Spielfilm von mehr als 10 bis 30 Minuten Laufzeit, Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit und Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit automatisch für das Auswahlverfahren zu den Oscars in den jeweiligen Kurzfilm-Kategorien.
 
Auf der „KURZ.FILM.TOUR 2018 - Der Deutsche Kurzfilmpreis. Im Kino.“ werden alle nominierten und ausgezeichneten Filme im kommenden Jahr deutschlandweit in kommunalen Kinos präsentiert www.kurzfilmtournee.de
 

Infos zum Deutschen Kurzfilmpreis 2017 unter www.deutscher-kurzfilmpreis.de