NEU in Programmkinos
Ein leichtes Mädchen
Französisches Coming-of-Age-Drama
Über Grenzen - Der Film einer langen Reise
Mit über 60 auf der Enduro durch Zentralasien
Das Wunder im Meer von Sargasso
Düsteres Kino aus Griechenland
Idioten der Familie
Familiendrama um 5 erwachsene Kinder
Thinking like a Mountain
Dokumentarfilm über das indigene Volk der Arhuacos
Die untergegangene Familie
Eine trauernde Frau zwischen Realität und Illusion
Mein Leben mit Amanda
Ein junger Mann und seine Nichte finden aufgrund einer Tragödie zueinander
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Systemsprenger
Die 9-jährigen Benni “sprengt” das Erziehungsheim
Downton Abbey
Die Leinwand-Adaption der britischen Erfolgsserie
Der Esel hieß Geronimo
Eine Gruppe von Aussteigern kehrt zurück ins Leben
Das innere Leuchten
Aus dem Alltag einer Einrichtung für Demenzkranke
Ein Licht zwischen den Wolken
Kino aus Albanien
Submission
Stanley Tucci als Professor, der sich in seine Studentin verliebt
Wajib
Über (Familien-)Verpflichtungen in der palästinensischen Gesellschaft
Diskussionen zu neuen Arthouse-Strategien in Venedig
(6.9.2019)
Auf Initiative des CICAE-Präsidenten Dr. Christian Bräuer fand in Venedig ein internationales Treffen von Professionellen der Filmindustrie und Kulturpolitik statt. Ziel des Treffens war es, die möglichen Grundlagen einer neuen Arthouse-Strategie zu besprechen. Sprecher*innen waren neben Christian Bräuer, Domenico Dinoia, Mira Staleva (Vorstandsmitglieder der CICAE) auch Pascal Diot (Leiter Venice Production Bridge), Christine Dollhofer (Leiterin Crossing Europe) und Lucí Recalde (Leiterin Creative Europe MEDIA). Moderiert wurde das Gespräch von Valerio Caruso, Geschäftsführer von Cineuropa.











(zum Vergrößern bitte Anklicken)

v.l.n.r.: Valerio Caruso, Cristina Loglio, Dr. Christian Bräuer, Lucía Recalde, Christine Dollhofer, Mira Staleva, Pascal Diot, Domenico Dinoia (Foto: Manuele Sangalli)


In einer Keynote betonte Cristina Loglio (Beraterin des ehemaligen Europaparlament-Mitglieds Silvia Costa) den hohen Stellenwert der Kinos, da sie in vielen Orten die einzigen verbleibenden Kulturorte seien. Gleichzeitig wies sie auf das Bedürfnis nach Unterstützung hin, um erhalten zu bleiben. Zudem erklärte sie, dass Programm- und Arthouse-Kinos von ihren Betreiber*innen individuell gestaltet und geführt werden und nicht zuletzt deswegen gut funktionieren.
 
Lucía Recalde sprach ebenfalls vom kulturellen Wert des Kinos als Ort und erwähnte in diesem Zusammenhang das Förderprogramm „Cinemas as Innovation Hubs for Local Communities“. Außerdem beschrieb sie die Zusammenarbeit und Verbindung der unterschiedlichen Glieder als wichtige Grundlage der Filmindustrie.
 
Insgesamt stellte das Diskussionspanel einen guten Ausgangspunkt für weitere Gespräche dar und lieferte Ideen und Ansätze für die bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Elemente des Arthouse-Sektors.