NEU in Programmkinos
Die Blüte des Einklangs
Eine märchenhafte Reise ins Innere der menschlichen Seele
Impulso
Dokumentation über die Flamenco-Tänzerin Rocío Molina
Luft
Queeres Coming-of-age-Drama
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Der goldene Handschuh
Fatih Akins Verfilmung des Romans von Heinz Strunk.
Vice - Der zweite Mann
Christian Bale als ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney - eine bitterböse Politfarce.
Der verlorene Sohn
Beklemmendes Drama über den Kampf eines jungen Mannes gegen Homophobie und für ein selbstbestimmtes Leben.
Can You Ever Forgive Me?
Komödie mit Melissa McCarthy als kratzbürstige Schriftstellerin, die sich mit Fälschungen durchs Leben schlägt.
Mein Bester & Ich
„Breaking Bad“-Star Bryan Cranston und Comedian Kevin Hart in der Neuverfilmung von „Ziemlich beste Freunde“.
Hotel Jugoslavija
Doku über das gleichnamige Hotel und eine Annäherung an den ehemaligen Vielstaatenbund,
FFA: mehr Mittel für Förderung des nationalen Filmerbes
(12.2.2018)
Die FFA wird für die Förderung des filmischen Erbes in diesem Jahr 3,3 Mio. Euro und damit deutlich mehr Mittel als bislang in ihrem Haushalt bereitstellen. Zudem wird die Höchstfördersumme für einzelne Filme von 15.000 auf 30.000 Euro verdoppelt, in Ausnahmefällen kann mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Eine entsprechende Richtlinienänderung beschloss der FFA-Verwaltungsrat in seiner jüngsten Sitzung in Berlin. Zugleich wurde auch der Haushalt der FFA für 2018 mit einem Gesamtvolumen von 152,7 Mio. Euro einstimmig verabschiedet.
FFA-Präsident Bernd Neumann: „In der digitalen Medienwelt von heute ist und bleibt die Sicherung und der Erhalt des nationalen Filmerbes eine der zentralen gesellschaftspolitischen Aufgabenstellungen. Wir müssen gewährleisten, dass die herausragenden Werke der deutschen Filmgeschichte in ihrer ganzen Vielfalt und Breite gesichert werden. Der Film ist auch Abbild der Geschichte eines jeden Landes und Spiegelbild der Gesellschaft – und somit das Gewissen der Kultur. Deshalb ist es absolut unerlässlich, endlich in ausreichendem Maße dafür Sorge zu tragen, dass unser filmisches Erbe auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Ich fordere auch die Länder auf, sich zu ihrer kulturpolitischen Verantwortung zu bekennen und bei der Finanzierung dieser Aufgabe in angemessenem Umfang mitzuwirken.“

FFA und BKM fördern die Digitalisierung des filmischen Erbes seit 2012. Die FFA stellte anfangs eine Mio. Euro und seit 2016 zwei Mio. Euro pro Jahr für die Restaurierung und Digitalisierung von Filmen bereit, die dem nationalen Filmerbe zuzurechnen sind. Nach einem im Auftrag der FFA erstellten Gutachten werden für die digitale Sicherung in Deutschland mindestens 100 Millionen Euro, verteilt über zehn Jahre, benötigt. Die Kosten für die Digitalisierung sollen im Rahmen einer Gemeinschaftsfinanzierung durch die Filmwirtschaft, Bund und Länder zu jeweils einem Drittel getragen werden.