NEU in Programmkinos
#Female Pleasure
Frauen aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen erzählen von Sexismus und Machtmissbrauch weltweit
Leto
Über eine aufstrebende Rockband in Sankt Petersburg 1981
Whatever Happens Next
Ein Mann, der sein Leben ab sofort einzig vom Zufall abhängig macht
In My Room
Endzeitdrama als deutsch-italienische Co-Produktion
Back To The Fatherland
Doku über die Enkel von Holocaustüberlebenden und deren Vergangenheitsbewältigung
Der marktgerechte Patient
Dokumentarfilm über das Abrechnungssystem von deutschen Krankenhäusern
Talking Money
Bankgespräche auf der ganzen Welt in einer einzigartigen Dokumentation
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Juliet, Naked
Ironisches und warmherziges britisches Kino vom Feinsten
Loro - Die Verführten
Paolo Sorrrentinos Geschichte eines lächerlichen, aber gefährlichen Mannes – Silvio Berlusconi
Was uns nicht umbringt
Melancholisches Großstadtdrama geprägt von Heiterkeit, Sinnkrisen und Herzensangelegenheiten
Die andere Seite von allem
Dokumentation über die politische Entwicklung im heutigen Serbien
Pink Elephants
Coaching-Doku über die Schauspielkurse von Bernhard Hiller
Reise nach Jerusalem
Eine Frau in den Händen der deutschen Bürokratie
Von Bienen und Blumen
Über Großstädter, die auf dem Land ihr Glück suchen
Hard Paint
Ein junger Mann in einer virtuellen Parallelwelt
FFA: mehr Mittel für Förderung des nationalen Filmerbes
(12.2.2018)
Die FFA wird für die Förderung des filmischen Erbes in diesem Jahr 3,3 Mio. Euro und damit deutlich mehr Mittel als bislang in ihrem Haushalt bereitstellen. Zudem wird die Höchstfördersumme für einzelne Filme von 15.000 auf 30.000 Euro verdoppelt, in Ausnahmefällen kann mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Eine entsprechende Richtlinienänderung beschloss der FFA-Verwaltungsrat in seiner jüngsten Sitzung in Berlin. Zugleich wurde auch der Haushalt der FFA für 2018 mit einem Gesamtvolumen von 152,7 Mio. Euro einstimmig verabschiedet.
FFA-Präsident Bernd Neumann: „In der digitalen Medienwelt von heute ist und bleibt die Sicherung und der Erhalt des nationalen Filmerbes eine der zentralen gesellschaftspolitischen Aufgabenstellungen. Wir müssen gewährleisten, dass die herausragenden Werke der deutschen Filmgeschichte in ihrer ganzen Vielfalt und Breite gesichert werden. Der Film ist auch Abbild der Geschichte eines jeden Landes und Spiegelbild der Gesellschaft – und somit das Gewissen der Kultur. Deshalb ist es absolut unerlässlich, endlich in ausreichendem Maße dafür Sorge zu tragen, dass unser filmisches Erbe auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Ich fordere auch die Länder auf, sich zu ihrer kulturpolitischen Verantwortung zu bekennen und bei der Finanzierung dieser Aufgabe in angemessenem Umfang mitzuwirken.“

FFA und BKM fördern die Digitalisierung des filmischen Erbes seit 2012. Die FFA stellte anfangs eine Mio. Euro und seit 2016 zwei Mio. Euro pro Jahr für die Restaurierung und Digitalisierung von Filmen bereit, die dem nationalen Filmerbe zuzurechnen sind. Nach einem im Auftrag der FFA erstellten Gutachten werden für die digitale Sicherung in Deutschland mindestens 100 Millionen Euro, verteilt über zehn Jahre, benötigt. Die Kosten für die Digitalisierung sollen im Rahmen einer Gemeinschaftsfinanzierung durch die Filmwirtschaft, Bund und Länder zu jeweils einem Drittel getragen werden.