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Goldener Bär der Filmfestspiele Berlin 2017 für das ungarische Drama über eine berührende Liebe zweier einsamer Seelen
Schloss aus Glas
Starbesetztes und ungeheuer stark gespieltes Familiendrama nach dem autobiografischen Bestseller von Jeannette Walls
Leanders letzte Reise
Berührendes Drama über einen ehemaligen Wehrmachtsoffizier, der eine letzte Reise in die Ukraine unternimmt, um die Liebe seines Lebens zu suchen
Hereinspaziert!
Die neue französische Komödie vom „Monsieur Claude und seine Töchter“-Team
Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel
Nach „Berg Fidel – eine Schule für alle“ nun die Fortsetzung der Dokumentation über alternative Lehrmethoden
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Über eine abenteuerliche Reise einer 13-jährigen Großstadtgöre in den Alpen
Blind & Hässlich
Junges, deutsches Kino über zwei ganz eigene Charaktere
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Nach „Kirschblüten und rote Bohnen“ der neue Film von Naomi Kawase
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Victoria & Abdul
Stephen Frears warmherziges Historienepos über Queen Victoria und ihre Freundschaft zu einem indischen Diener
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Stromaufwärts
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Dokumentarisches Porträt über den legendären deutschen Musikproduzenten
Die beste aller Welten
Deutsch-österreichisches Drama um einen Jungen und seine drogensüchtige Mutter
Hamburger Douglas-Sirk-Preis für Wim Wenders
(15.8.2017)
Verbunden mit den herzlichsten Glückwünschen zum (gestrigen) 72. Geburtstag von Wim Wenders hat das FILMFEST HAMBURG bekannt gegeben, den international bekannten und berühmten deutschen Regisseur in diesem Jahr anlässlich der Deutschlandpremiere seines Films "Submergence" mit dem Douglas Sirk Preis für seine Verdienste um Filmkultur und Filmbranche auszuzeichnen.
"Wim Wenders als einer der bedeutendsten Filmemacher der Welt, dessen Werke wie die kaum eines anderen Regisseurs für deutsches Autorenkino stehen, hat den Douglas Sirk Preis mehr als verdient. Wir wollen damit auch sein unermüdliches Engagement für das europäische Kino und seinen großen Einsatz für den deutschen Film ehren. In seinem Schaffen gibt es auch immer wieder Bezüge zu Hamburg und Norddeutschland, nicht nur durch Falsche Bewegung oder Der Amerikanische Freund oder seine Professur an der Hochschule für bildende Künste. Mit dem Filmfest der Filmemacher hat er sogar einen der Grundst eine für FILMFEST HAMBURG selbst gelegt. Daher freue ich mich umso mehr, ihn in unserem Jubiläumsjahr 2017 mit dem Douglas Sirk Preis würdigen zu dürfen", erklärt Festivalleiter Albert Wiederspiel.

Die Preisverleihung findet am 13. Oktober 2017 im Rahmen der Deutschlandpremiere von Wim Wenders' neuem Film Submergence statt. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von J. M. Ledgard mit Oscar-Gewinnerin Alicia Vikander und James McAvoy in den Hauptrollen ist ein hochspannender Liebesfilm um zwei Menschen, die sich beide auf ihre Weise extrem engagieren. In fulminanten Bildern erzählt Wenders die Geschichte von Danny, die als Biomathematikerin im Polarmeer den Ursprung des Lebens auf unserem Planeten erforscht, und James, der als britischer Agent in Somalia undercover eine Terroristen-Schulungseinheit aufspüren will und dabei in Gefangenschaft gerät. »Große, brillante Bilder begleiten zwei Ausnahmeschauspieler auf eine Reise zu universellen Themen der heutigen Zeit«, so Albert Wiederspiel zu Submergence. Der Film ist eine Koproduktion zwischen Deutschland, Frankreich und Spanien. Kinostart in Deutschland ist am 15. Februar 2018 (Warner Bros. Pictures Germany).

Der Douglas Sirk Preis ist die renommierteste Auszeichnung von FILMFEST HAMBURG und seit 1995 fester Bestandteil des Festivals. Er wird stets an eine Persönlichkeit verliehen, die sich durch ihre Arbeit um die Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht hat. Bisherige Preisträger*innen sind Clint Eastwood (1995), Stephen Frears (1996), Jodie Foster (1997), Peter Weir (1998), Jim Jarmusch (1999), Wong Kar-Wai (2000), Majid Majidi (2001), Aki Kaurismäki (2002), Isabelle Huppert (2003), François Ozon (2004), Zentropa (2005), Gérard Depardieu (2006), David Cronenberg (2007), Atom Egoyan (2008), Julian Schnabel (2010), Andreas Dresen, Peter Rommel (2011), Kim Ki-duk (2012), Tilda Swinton (2013), Fatih Akin (2014) und Catherine Deneuve (2015).

Infos: www.filmfesthamburg.de/de/