NEU in Programmkinos
Flitzer
Nackte Tatsachen aus der Schweiz! Eine wunderbar witzig-warmherzige „Flitzer“-Komödie
The Big Sick
Eine durchweg sympathische Liebesgeschichte über Familienzwiste und das Überwinden kultureller Grenzen
Human Flow
Ai Weiweis Dokumentation über weltweite Migrationsbewegungen
Fikkefuchs
Provokante "Sex-Komödie" von Jan Henrik Stahlberg
Silly - Frei von Angst
Dokumentarisches Portrait über die Band mit ganz viel DDR-Vergangenheit
Animals - Stadt Land Tier
Psychodramatischer Mysterythriller in dem nichts mehr ist, wie es zu sein scheint
Wer war Hitler?
Über Hitlers Leben und Wirken und die andauernde Frage, wer dieser Mann wirklich war
Liebe auf sibirisch
Über andere Lebensmodelle und Konventionen im tiefsten Russland
Das Kongo Tribunal
Dokumentation über die Hintergründe eines seit 20 Jahren andauernden Krieges
Teheran Tabu
Animiertes Gesellschaftsdrama über die wirklichen Zustände in der iranischen Hauptstadt
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Aus dem Nichts
Ausgezeichnet mit der Goldenen Palme für Diane Kruger als beste Hauptdarstellerin
Battle of the Sexes - Gegen jede Regel
Das legendäre Tennis-Duell 1973 – spannend und hochemotional inszeniert als Kampf der Geschlechter
Der lange Sommer der Theorie
Deutsches Drama um eine junge Frau, die in der Hauptstadt an einem Filmprojekt über Theorie und Praxis arbeitet
Manifesto
Cate Blanchet – 13 Rollen – 13 künstlerische Manifeste
Überleben in Neukölln
Dokumentation über den Berliner Szene-Bezirk und seinen vielschichtigen Bewohnern
Hamburger Programmkinos ausgezeichnet
(4.9.2017)
In Hamburg sind am Montag Abend im 3001-Kino im Schanzenviertel insgesamt 13 Hamburger Programm- und Stadtteilkinos mit den Hamburger Kinopreisen 2017 für das Programmjahr 2016 ausgezeichnet worden. Die Preise werden jährlich von der Behörde für Kultur und Medien zusammen mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein vergeben und sind mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Der höchstdotierte Preis ging an das Abaton-Kino. Die Staatsrätin für Kultur und Medien, Jana Schiedek, betonte bei der Verleihung: "Filme sind voller Einsichten, Draufsichten und Aussichten, sie ermöglichen Einblicke in andere Lebenswelten. Trotz aller technischen Veränderungen ist der Kern des Films als Kunstform weiterhin derselbe: das Erzählen von interessanten Geschichten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Für solche Filme bieten die Programm- und Stadtteilkinos Raum. Mit den Hamburger Kinopreisen unterstützen wir Kinos mit einem kulturell ambitionierten Programm und ermutigen sie, ihre Arbeit auf dem bisherigen hohen Niveau fortzuführen."

Zum Vergrößern bitte anklicken
Foto: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH


Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: "Die Gewinner unserer Kinopreise sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Hamburger Kulturlandschaft – im Großen wie im Kleinen. Während das Abaton mit seiner hochgelobten Programmvielfalt überzeugt, besticht das Winterhuder Kultkino 'Magazin' durch seine kinderfreundliche Filmauswahl und das 3001 durch seine Liebe für politisches Kino und Independent-Produktionen. Mit den Hamburger Kinopreisen würdigen wir die engagierte und verantwortungsvolle Arbeit, die die Kinobetreiber und Programmmacher in der Stadt und im Stadtteil leisten."

Die Kinos wurden wie im vergangenen Jahr in zwei Gruppen prämiert: als Erstaufführer und als Nachspieler. Die Preise gingen bei den Erstaufführern − das sind Kinos, die Filme zum Starttermin einsetzen − an das Abaton (15.000 Euro), das 3001 Kino (12.000 Euro), das Zeise Kinos (9.000 Euro), das Studio (8.000 Euro), das Savoy (6.000 Euro) sowie an das Passage Kino (5.000 Euro).

In der Gruppe der Nachspieler − das sind Kinos mit festgelegtem Monatsprogramm − gingen die Preise an das Magazin (11.000 Euro), das Alabama (10.000 Euro), das Koralle Kino (8.000 Euro), das Blankeneser Kino (5.000 Euro), das Elbe Filmtheater (4.000 Euro), das B-Movie (3.500 Euro) sowie an das Lichtmeß-Kino (3.500 Euro).

Die Jury bestand 2017 aus Rita Baukrowitz (Geschäftsführerin des kommunalen Kinos Freiburg), David Kleingers (Abteilungsleiter im Deutschen Filminstitut und Filmjournalist) und Andrea Schütte (Hamburger Produzentin, Tamtam Film).

Die Hamburger Kinopreise werden seit 1993 vergeben. Die Preise werden an Hamburger Kinos und Abspielstätten für qualitativ herausragende Filmprogramme oder andere die Kinokultur in Hamburg fördernde Maßnahmen vergeben.


Foto: Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien