NEU in Programmkinos
Körper und Seele
Goldener Bär der Filmfestspiele Berlin 2017 für das ungarische Drama über eine berührende Liebe zweier einsamer Seelen
Schloss aus Glas
Starbesetztes und ungeheuer stark gespieltes Familiendrama nach dem autobiografischen Bestseller von Jeannette Walls
Leanders letzte Reise
Berührendes Drama über einen ehemaligen Wehrmachtsoffizier, der eine letzte Reise in die Ukraine unternimmt, um die Liebe seines Lebens zu suchen
Hereinspaziert!
Die neue französische Komödie vom „Monsieur Claude und seine Töchter“-Team
Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel
Nach „Berg Fidel – eine Schule für alle“ nun die Fortsetzung der Dokumentation über alternative Lehrmethoden
Amelie rennt
Über eine abenteuerliche Reise einer 13-jährigen Großstadtgöre in den Alpen
Blind & Hässlich
Junges, deutsches Kino über zwei ganz eigene Charaktere
Radiance
Nach „Kirschblüten und rote Bohnen“ der neue Film von Naomi Kawase
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Victoria & Abdul
Stephen Frears warmherziges Historienepos über Queen Victoria und ihre Freundschaft zu einem indischen Diener
Mein Leben - Ein Tanz
Über die Flamencotänzerin La Chana und ihr Bühnencomeback nach 30 Jahren
Stromaufwärts
Drama um zwei Halbbrüder Bootstour in Kroation
Falten - Ein Auseinandersetzen mit dem Älterwerden
Welche Möglichkeiten bietet das Alter – eine Doku
Conny Plank - The Potential of Noise
Dokumentarisches Porträt über den legendären deutschen Musikproduzenten
Die beste aller Welten
Deutsch-österreichisches Drama um einen Jungen und seine drogensüchtige Mutter
Hamburger Programmkinos ausgezeichnet
(4.9.2017)
In Hamburg sind am Montag Abend im 3001-Kino im Schanzenviertel insgesamt 13 Hamburger Programm- und Stadtteilkinos mit den Hamburger Kinopreisen 2017 für das Programmjahr 2016 ausgezeichnet worden. Die Preise werden jährlich von der Behörde für Kultur und Medien zusammen mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein vergeben und sind mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Der höchstdotierte Preis ging an das Abaton-Kino. Die Staatsrätin für Kultur und Medien, Jana Schiedek, betonte bei der Verleihung: "Filme sind voller Einsichten, Draufsichten und Aussichten, sie ermöglichen Einblicke in andere Lebenswelten. Trotz aller technischen Veränderungen ist der Kern des Films als Kunstform weiterhin derselbe: das Erzählen von interessanten Geschichten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Für solche Filme bieten die Programm- und Stadtteilkinos Raum. Mit den Hamburger Kinopreisen unterstützen wir Kinos mit einem kulturell ambitionierten Programm und ermutigen sie, ihre Arbeit auf dem bisherigen hohen Niveau fortzuführen."

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Foto: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH


Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: "Die Gewinner unserer Kinopreise sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Hamburger Kulturlandschaft – im Großen wie im Kleinen. Während das Abaton mit seiner hochgelobten Programmvielfalt überzeugt, besticht das Winterhuder Kultkino 'Magazin' durch seine kinderfreundliche Filmauswahl und das 3001 durch seine Liebe für politisches Kino und Independent-Produktionen. Mit den Hamburger Kinopreisen würdigen wir die engagierte und verantwortungsvolle Arbeit, die die Kinobetreiber und Programmmacher in der Stadt und im Stadtteil leisten."

Die Kinos wurden wie im vergangenen Jahr in zwei Gruppen prämiert: als Erstaufführer und als Nachspieler. Die Preise gingen bei den Erstaufführern − das sind Kinos, die Filme zum Starttermin einsetzen − an das Abaton (15.000 Euro), das 3001 Kino (12.000 Euro), das Zeise Kinos (9.000 Euro), das Studio (8.000 Euro), das Savoy (6.000 Euro) sowie an das Passage Kino (5.000 Euro).

In der Gruppe der Nachspieler − das sind Kinos mit festgelegtem Monatsprogramm − gingen die Preise an das Magazin (11.000 Euro), das Alabama (10.000 Euro), das Koralle Kino (8.000 Euro), das Blankeneser Kino (5.000 Euro), das Elbe Filmtheater (4.000 Euro), das B-Movie (3.500 Euro) sowie an das Lichtmeß-Kino (3.500 Euro).

Die Jury bestand 2017 aus Rita Baukrowitz (Geschäftsführerin des kommunalen Kinos Freiburg), David Kleingers (Abteilungsleiter im Deutschen Filminstitut und Filmjournalist) und Andrea Schütte (Hamburger Produzentin, Tamtam Film).

Die Hamburger Kinopreise werden seit 1993 vergeben. Die Preise werden an Hamburger Kinos und Abspielstätten für qualitativ herausragende Filmprogramme oder andere die Kinokultur in Hamburg fördernde Maßnahmen vergeben.


Foto: Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien