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Filmische Hommage an den traditionellen spanischen Tanz „Jota“
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Kinopreise Bayern - Erhöhung der Kinoförderung
(2.11.2018)
Am Donnerstag, 29. November 2018 verlieh der FFF Bayern im Schweinfurter Rathaus Programmprämien an insgesamt 60 bayerische Filmtheater, der Spitzenpreis ging in diesem Jahr an das Casablanca Ochsenfurt. Judith Gerlach (Foto), Staatsministerin für Digitales und damit auch zuständig für die Filmförderung, überreichte bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach ihrer Berufung am 12. November 2018 die Urkunden an die KinobetreiberInnen und betonte ihr Engagement für die bayerische Kinolandschaft: Unter anderem soll die Förderung weiter verbessert werden, die Staatsministerin will für den Doppelhaushalt 2019/2020 zusätzliche Mittel anmelden. Außerdem gab sie eine Neuregelung aus der anstehenden Novellierung der FFF Förderrichtlinie bekannt: Die Höchstfördersätze für Kinoinvestitionen werden auf bis zu 100.000 Euro und 250.000 Euro für Kino-Neubauten verdoppelt. Schon zuvor hatte der FFF Bayern in diesem Jahr die Programmprämien auf 407.500 Euro erhöht und die Summe im dritten Jahr in Folge angehoben.

Auf dem Foto: FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein (l.) und Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach (2.v.r.) mit den Gewinnern der Spitzenprämie Gert Dobner und Johannes Tietze vom Programmkino Casablanca in Ochsenfurt. (c) FFF Bayern/Daggi Binder


Jedes Jahr wird die festliche Verleihung der Filmtheater-Programmprämien in einem anderen Regierungsbezirk durchgeführt, um der Vielfalt der Kinoszene Bayerns Ausdruck zu verleihen. In diesem Jahr reisten die KinomacherInnen ins unterfränkische Schweinfurt, um dort im Rathaus für ihr Engagement geehrt und gefeiert zu werden. Unterfranken sei geradezu „ein Eldorado der Programmkinos“, sagte FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein in ihrer Begrüßungsrede, denn es wurden gleich acht Kinos aus diesem Bezirk prämiert. Die Spitzenprämie ging an das Programmkino Casablanca in Ochsenfurt. Erstmals gab es die neue Kategorie von 10.000 Euro, die für sechs Kinos empfohlen wurde.

FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein unterstrich die Bedeutung einer lebendigen Kinolandschaft: „Wir brauchen attraktive Filme, wir brauchen attraktive Kinos. Filmtheater bereichern unsere Kulturlandschaft und deshalb machen wir uns gemeinsam mit Ihnen stark dafür.“

Auch Staatsministerin Judith Gerlach betonte das große Interesse der Staatsregierung für die Erhaltung einer lebendigen Kinoszene Bayerns: „Ein starker Filmstandort braucht eine starke Kinolandschaft. Kinoförderung ist der bayerischen Staatsregierung aber auch mir persönlich sehr wichtig. Wir werden der bayerischen Kinolandschaft gute Zukunftschancen bieten.“

Standing Ovations gab es für Marlies Kirchner, Betreiberin des Theatiner Film in München. Ihr wird am 5. Dezember 2018 der „Europa Cinemas Award“ verliehen.

Zum traditionellen Auftakt wurden die angereisten KinobetreiberInnen am Vorabend im KuK Kino und Kneipe in Schweinfurt empfangen. Überraschungsfilm war dieses Mal Der Junge muss an die frische Luft, die Verfilmung des gleichnamigen autobiographischen Romans von Hape Kerkeling. Produzent Hermann Florin (Feine Filme) war vor Ort und stand im Anschluss an die Vorführung im voll besetzten Kinosaal zum Gespräch bereit. Er beschrieb seinen Film als „Hymne auf die Kraft der Familie“. Der Film läuft ab 27. Dezember in den Kinos (Verleih Warner Bros.).

Die Fotos aller Preisträger hier in der fff-Fotogalerie.

Die Liste der ausgezeichneten Kinos hier....