NEU in Programmkinos
Siebzehn
Über das gefühlsmäßige Auf und Ab einer Siebzehnjährigen - Max-Ophüls-Preis 2017
Der traumhafte Weg
Vom spröden Ende der Liebe
Die Schlösser aus Sand
Charmante Komödie um ein Paar, das sich in seine Liebe erinnert
Gimme Danger
Jim Jarmuschs Doku über die Band „The Stooges“ und deren Frontmann Iggy Pop
Maikäfer, flieg!
Kriegsende 1945 im Wien: Ein Kind verarbeitet seine Eindrücke
Wrong Elements
Dokumentarfilm über eine Armee in Uganda 1989, die sich aus entführten Jugendlichen rekrutiert
Toro
Zwei Freunde und ihr zwielichtiges Leben im Drogenmillieu
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Einsamkeit und Sex und Mitleid
Die Verfilmung des bitterbösen Bestsellers von Helmut Krausser. Ein Episoden-Drama über die Liebe in neurotischen Zeiten.
Get Out
Fesselnder Thriller trifft auf bissige Gesellschaftskritik – oder: Wie man mit Mitteln des Psychoschockers Rassismus zeigen kann.
Sieben Minuten nach Mitternacht
Ein berührendes Fantasy-Märchen nach dem vielfach preisgekrönten, gleichnamigen Roman von Patrick Ness.
Victoria - Männer & Andere Missgeschicke
Eine satirische Komödie aus Frankreich über Männer, Frauen und das verrückte Beziehungsleben.
Ich. Du. Inklusion.
Wie es ist, wenn der Inklusionsanspruch auf die Wirklichkeit trifft. Eine Schul-Dokumentation.
Shalom Italia
Doku über das Schicksal von drei jüdischen Brüdern aus Italien.
Fighter
Ein Blick auf die Mixed Martial Arts Szene und drei ihrer Protagonisten.
5 Frauen
Fünf Frauen loten an einem Wochenende die Tiefen ihrer Freundschaft aus.
Trockenschwimmen
Eine Gruppe Senioren lernt trotz ihres fortgeschrittenen Alters schwimmen.
Kommunion
Polnische Dokumentation in der eine 14jährige die Kommunion ihres autistischen Bruders plant.
Kulturstaatsministerin Grütters zur Berlinale: Künstlerische Vielfalt gegen populistische Einfalt
(8.2.2017)
Zur Eröffnung der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin betont die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, den politischen Charakter des Festivals:  „Die Berlinale zeigt auch in diesem Jahr mit einem vielversprechenden Programm politische Haltung. Nicht umsonst setzt sie dabei auf eine Demonstration künstlerischer Vielfalt gegen populistische Einfalt. Denn nichts fürchten jene, die ihre Macht dem Spiel mit diffusen Ängsten und niederen Instinkten verdanken, so sehr wie die Kräfte der Kunst: ihre Fähigkeit zu berühren, ihre Kraft, Schweigen und Tabus zu brechen, ihr Vermögen, die Sehnsucht nach einer besseren Welt zu wecken, ihren Ehrgeiz, Sand im Getriebe der Politik zu sein.
Monika Grütters weiter: „Es ist kein Zufall, dass in diesem Jahr gleich fünf Filme im Hauptprogramm des Festivals Künstlerinnen und Künstlern gewidmet sind und mit „Django“ eines dieser Künstlerporträts die 67. Berlinale eröffnet: Die Geschichte des legendären Jazz-Gitarristen Django Reinhardt erzählt auch vom Gift des Rassismus und vom Versuch, Kunst als Erfüllungsgehilfin der Politik zu missbrauchen.“
 
Auf der 67. Berlinale sind vom 9. bis 19. Februar 399 Filme zu sehen, darunter 123 Produktionen mit deutscher Beteiligung. Im Wettbewerb laufen 24 Filme, 18 konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären, darunter drei deutsche Filme. Fünf Wettbewerbsfilme stammen von Regisseurinnen.
 
In diesem Jahr werden die Filmfestspiele mit rund 7,2 Millionen Euro aus dem Etat der Kulturstaatsministerin gefördert. Mit weiteren 180.000 Euro unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien die Nachwuchsförderung Berlinale Talents. Die Kulturstiftung des Bundes fördert den World Cinema Fund zusätzlich mit 360.000 Euro. Insgesamt wurde der Bundeszuschuss damit in diesem Jahr um eine Million Euro erhöht.
 
Die Berlinale ist mit mehr als 500.000 Kinobesucherinnen und -besuchern das größte Publikumsfilmfestival der Welt. Sie wird seit 2001 von der Bundesregierung gefördert.