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Das unerwartete Glück der Familie Payan
Schwanger mit 50 - ironisch-turbulente Familienkomödie aus Frankreich

Die Geschichte der Liebe
Romantisches Drama aus Frankreich, das aufzeigt, wie die Liebe Generationen überstehen kann

Einmal bitte alles
Regisseurin Helene Hufnagels Debut als "coming of age-age"-Film


Belle de Jour - Schöne des Tages
Wiederaufführung des französischen Erotikdramas mit Catherine Deneuve von 1967
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
The Party
Sally Potters Gesellschaftskomödie der intelligenten Art
Another Forever - Die Stille um Alice
Südamerikanisches Drama um eine Frau, die nach dem Tod ihres Mannes neuen Lebensmut schöpfen will
Sie nannten ihn Spencer
Dokumentarische Hommage an den 2016 verstorbenen Schauspieler
Die guten Feinde
Dokumentation über eine Gruppe von Freunden, die sich während der Nazizeit gegen das Regime gewandt haben
Paradies
Russisch/deutsches Drama über das Schicksal dreier Menschen im zweiten Weltkrieg
Kulturstaatsministerin Grütters zur Berlinale: Künstlerische Vielfalt gegen populistische Einfalt
(8.2.2017)
Zur Eröffnung der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin betont die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, den politischen Charakter des Festivals:  „Die Berlinale zeigt auch in diesem Jahr mit einem vielversprechenden Programm politische Haltung. Nicht umsonst setzt sie dabei auf eine Demonstration künstlerischer Vielfalt gegen populistische Einfalt. Denn nichts fürchten jene, die ihre Macht dem Spiel mit diffusen Ängsten und niederen Instinkten verdanken, so sehr wie die Kräfte der Kunst: ihre Fähigkeit zu berühren, ihre Kraft, Schweigen und Tabus zu brechen, ihr Vermögen, die Sehnsucht nach einer besseren Welt zu wecken, ihren Ehrgeiz, Sand im Getriebe der Politik zu sein.
Monika Grütters weiter: „Es ist kein Zufall, dass in diesem Jahr gleich fünf Filme im Hauptprogramm des Festivals Künstlerinnen und Künstlern gewidmet sind und mit „Django“ eines dieser Künstlerporträts die 67. Berlinale eröffnet: Die Geschichte des legendären Jazz-Gitarristen Django Reinhardt erzählt auch vom Gift des Rassismus und vom Versuch, Kunst als Erfüllungsgehilfin der Politik zu missbrauchen.“
 
Auf der 67. Berlinale sind vom 9. bis 19. Februar 399 Filme zu sehen, darunter 123 Produktionen mit deutscher Beteiligung. Im Wettbewerb laufen 24 Filme, 18 konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären, darunter drei deutsche Filme. Fünf Wettbewerbsfilme stammen von Regisseurinnen.
 
In diesem Jahr werden die Filmfestspiele mit rund 7,2 Millionen Euro aus dem Etat der Kulturstaatsministerin gefördert. Mit weiteren 180.000 Euro unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien die Nachwuchsförderung Berlinale Talents. Die Kulturstiftung des Bundes fördert den World Cinema Fund zusätzlich mit 360.000 Euro. Insgesamt wurde der Bundeszuschuss damit in diesem Jahr um eine Million Euro erhöht.
 
Die Berlinale ist mit mehr als 500.000 Kinobesucherinnen und -besuchern das größte Publikumsfilmfestival der Welt. Sie wird seit 2001 von der Bundesregierung gefördert.