NEU in Programmkinos
Vorhang auf für Cyrano
Kino-Theater-Komödie über die Entstehung von „Cyrano de Bergerac“
Free Solo
OSCAR 2019 als bester Dokumentarfilm
Frau Mutter Tier
3 Mütter und ihr ganz normaler Wahnsinn
Of Fathers and Sons
Über den Alltag einer syrischen Großfamilie, die für den Kalifat kämpft
Scala adieu - Von Windeln verweht
Dokumentation über die Schließung des Programmkinos in Konstanz
Das Haus am Meer
Französisches Familiendrama
Wintermärchen
Ein junges Trio auf den Spuren der NSU
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Ein Gauner & Gentleman
Robert Redford in seiner angekündigt letzten Rolle als Gentleman-Ganove
Fair Traders
Über drei Unternehmer und ihre Bemühungen für faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion

Gestorben wird morgen
Dokumentarfilm über die Rentnerstadt Sun City
Talking Money
15 Bankgespräche in 15 Banken. Eine Doku
This Mountain Life
Verschiedene Lebensstile in der Wildnis der Berge
Unser Team - Nossa Chape
Dokumentation über das tragische Unglück des Fußballclubs Chapecoense
Weil Du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour
Die Doku begleitet die Toten Hosen 2018 auf ihrer Rekordtournee „Laune der Natour“
Willkommen in Marwen
Steve Carell als Künstler, der sich mit Kraft seiner Fantasie zurück ins Leben kämpft
Neues Menschenrechts-Filmfestival in Berlin
(7.6.2018)
Berlin bekommt ein neues Filmfestival: das HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL BERLIN soll für Menschenrechte weltweit einstehen. Getragen wird es von Aktion gegen Hunger, die Schirmherrschaft hat der mittlerweile in Berlin lebende chinesische Dissident und Künstler Ai Weiwei übernommen. Es findet vom 20. bis 26. September statt und zeigt insgesamt über 20 verschiedene Filme in rund 40 Vorführungen im Babylon Mitte und im Hackesche Höfe Kino.

In einer Mitteilung heißt es:

Der Zugang zu Nahrung, Wasser, Teilhabe, Bildung und Arbeit ist nicht selbstverständlich. Menschenrechte müssen immer wieder neu eingefordert und behauptet werden. Aktion gegen den Hunger will mit dem Human Rights Film Festival Berlin eine neue Plattform etablieren, um Menschenrechte zu stärken und menschliche Schicksale in den Fokus zu stellen: Dokumentarfilme geben Menschenrechten ein Gesicht.
 
Berlin, 07. Juni 2018. Kriege, Ausbeutung, Hunger, Vertreibung – die Liste der Menschenrechtsverletzungen ist lang. 2016 waren über 65 Millionen Menschen auf der Flucht; das sind mehr als je zuvor. Doch Zahlen erzählen keine Geschichte. Das neu ins Leben gerufene Human Rights Film Festival Berlin möchte mit Dokumentarfilmen die Augen öffnen für Menschen und ihre Lebenswirklichkeit.
 
„Filme berühren uns mehr als jedes andere Medium. Als Zuschauerinnen und Zuschauer begeben wir uns auf eine Reise und werden Teil der Geschichte. Dokumentarfilm ist das Medium, um über Krisen zu sprechen, sie emotional nachvollziehbar zu machen und anschließend politisch aktiv zu werden“, sagte Jan Sebastian Friedrich-Rust, Executive Director bei Aktion gegen den Hunger. Die humanitäre und entwicklungspolitische Organisation hat das Filmfestival initiiert. Es findet vom 20. bis 26. September in Berlin statt.
 
Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat die Schirmherrschaft übernommen. Darüber hinaus wird das Human Rights Film Festival Berlin von namhaften Kuratorinnen und Kuratoren unterstützt:
•    Hana Kulhánková verantwortete von 2000 bis 2017 das weltweit größte Dokumentarfilmfestival für Menschenrechte „One World“ in Prag.
•    Grit Lemke, freie Journalistin, Autorin und Kuratorin, leitete bis 2017 das Filmprogramm beim Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig.
•    Thomas Schadt ist Dokumentarfilmer, Regisseur, Produzent, Fotograf und Buchautor sowie Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg.
•    Valentin Thurn, Filmemacher für ARD, ZDF, ARTE und andere öffentlich-rechtliche Sender. Zu seinen bekanntesten Werken zählt „Taste The Waste“ (2011).

Im Rahmen der Kinowoche werden wichtige menschenrechtliche, politische und humanitäre Problemfelder thematisiert. Neben dem Schwerpunktthema Flucht und Migration sind dies beispielsweise die Folgen des Klimawandels und die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern – Faktoren, die Hunger und Armut weltweit bedingen und immer wieder aufs Neue produzieren.
 
„Filme können uns zeigen, dass abstrakte Menschenrechte sehr konkrete Bedürfnisse sind: gutes Essen zum Beispiel, das längst nicht für jeden auf diesem Planeten verfügbar ist. Toll, dass es endlich ein Festival für diese Filme gibt“, so Valentin Thurn, Dokumentarfilmer und Mitbegründer von Foodsharing e.V., einer bundesweiten Initiative, die sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt.
 
Das Human Rights Film Festival Berlin dient auch als eine Plattform für Vernetzung. Diskussionsveranstaltungen und Workshops sollen den Nord-Süd-Dialog fördern sowie Filmschaffende, Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft zusammenbringen. „Politische Bildungsarbeit heißt für uns auch, neue Zielgruppen zu sensibilisieren. Wir wollen Menschen in Berlin wie Brandenburg zum Nachdenken und Handeln bewegen“, so Jan Sebastian Friedrich-Rust von Aktion gegen den Hunger.
 
Insgesamt zeigt das Festival über 20 verschiedene Filme in rund 40 Vorführungen im Babylon Mitte und im Hackesche Höfe Kino.

Über Aktion gegen den Hunger:
Aktion gegen den Hunger ist die deutsche Sektion von Action contre la Faim. Die internationale entwicklungspolitische und humanitäre Organisation unterstützt 14,7 Millionen Menschen in 49 Ländern. Seit 38 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. Mehr als 7.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.

Kontakt Human Rights Film Festival Berlin:

Leonie Holkenbrink
Tel. 030 – 279 099 720
E-Mail lholkenbrink@aktiongegendenhunger.de
Website www.humanrightsfilmfestivalberlin.de