NEU in Programmkinos
Die Blüte des Einklangs
Eine märchenhafte Reise ins Innere der menschlichen Seele
Impulso
Dokumentation über die Flamenco-Tänzerin Rocío Molina
Luft
Queeres Coming-of-age-Drama
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Der goldene Handschuh
Fatih Akins Verfilmung des Romans von Heinz Strunk.
Vice - Der zweite Mann
Christian Bale als ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney - eine bitterböse Politfarce.
Der verlorene Sohn
Beklemmendes Drama über den Kampf eines jungen Mannes gegen Homophobie und für ein selbstbestimmtes Leben.
Can You Ever Forgive Me?
Komödie mit Melissa McCarthy als kratzbürstige Schriftstellerin, die sich mit Fälschungen durchs Leben schlägt.
Mein Bester & Ich
„Breaking Bad“-Star Bryan Cranston und Comedian Kevin Hart in der Neuverfilmung von „Ziemlich beste Freunde“.
Hotel Jugoslavija
Doku über das gleichnamige Hotel und eine Annäherung an den ehemaligen Vielstaatenbund,
Ulrich Matthes neuer Präsident der Filmakademie
(11.2.2019)
Der renommierte Kino- und Theaterschauspieler Ulrich Matthes ist neuer Präsident der Deutschen Filmakademie, er folgt damit Iris Berben. Im Rahmen der gestrigen Mitgliederversammlung wurde er von den Mitgliedern der Akademie gewählt. Iris Berben, die der Akademie seit Februar 2010 als Präsidentin vorstand, hatte nach insgesamt drei Amtszeiten nicht erneut für das Amt kandidiert. Ulrich Matthes hat in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, beeindruckte auf der Kinoleinwand in Filmen wie „Der Neunte Tag“, „Der Untergang“ oder „Novemberkind“ und ist seit 2004 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Der vielfach preisgekrönte Schauspieler ist bereits seit 2012 im Vorstand der Akademie.
Ulrich Matthes: „Vorneweg: ich hätte es gut gefunden, wenn auf eine Präsidentin eine Präsidentin gefolgt wäre, aus kulturpolitischen Gründen und überhaupt! Nun hat aber die wunderbare Iris Berben just mich gefragt, und wer könnte da, wenn auch nach einigen schlaflosen Nächten, nein sagen... Seit 2012 engagiere ich mich im Vorstand und habe die Akademie als Ort der meinungsfreudigen Auseinandersetzung kennen und hoch schätzen gelernt. Diesen Diskurs - so (selbst)kritisch wie nötig, so solidarisch untereinander wie möglich – fortzusetzen, ist mir ein großes Anliegen. Entscheidungen offen zu diskutieren, unterschiedliche künstlerische Entwürfe anzuerkennen und sie selbstbewusst nach außen zu verteidigen – darum sollte es noch stärker gehen. Weitere wichtige Themen: Blockbuster versus Arthouse, Kino versus Netflix und Co. Und: die Filmakademie ist jetzt schon viel mehr als Glamour und Filmpreis, aber sie kann und sollte noch politischer werden als sie es jetzt schon ist. Ich fühle mich sehr geehrt und trete mein Amt mit Vorfreude, Herz und hoffentlich Verstand an.“

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden zudem einige Positionen im Vorstand neu besetzt. Die Amtszeit von Philipp Weinges als Vorstand der Drehbuchsektion endete am Sonntag und damit auch seine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender. Diese Funktion hatte er an der Seite von Benjamin Herrmann seit 2015 ausgeübt. Der Produzent Benjamin Herrmann wird den Vorstandsvorsitz der Akademie allein weiterführen. Martin Heisler (Produktion) wurde neu in den ordentlichen Vorstand der Deutschen Filmakademie gewählt sowie Lisy Christl (Szenenbild/Kostümbild/Maskenbild) und Sven S. Poser (Drehbuch) als stellvertretende Vorstandsmitglieder.

Der Vorstand der Deutschen Filmakademie setzt sich damit wie folgt zusammen:
Ordentliche Vorstandsmitglieder:
Benjamin Herrmann (Vorstandsvorsitzender/Produktion), Denis Behnke (Visual Effects), Arne Birkenstock (Dokumentarfilm), Anne Fabini (Schnitt), Christian M. Goldbeck (Szenenbild), Martin Hagemann (Produktion), Martin Heisler (Produktion), Hermine Huntgeburth (Regie), Dirk W. Jacob (Tongestaltung), RP Kahl (Regie), Martin Langer (Kamera/Bildgestaltung), Ulrich Matthes (Präsidium/Schauspiel), Gioia Raspé (Kostümbild), Heide Schwochow (Drehbuch), Martin Todsharow (Musik), Meret Becker (Schauspiel)

Foto: Florian Liedel, Deutsche Filmakademie