NEU in Programmkinos
Die Blüte des Einklangs
Eine märchenhafte Reise ins Innere der menschlichen Seele
Impulso
Dokumentation über die Flamenco-Tänzerin Rocío Molina
Luft
Queeres Coming-of-age-Drama
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Der goldene Handschuh
Fatih Akins Verfilmung des Romans von Heinz Strunk.
Vice - Der zweite Mann
Christian Bale als ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney - eine bitterböse Politfarce.
Der verlorene Sohn
Beklemmendes Drama über den Kampf eines jungen Mannes gegen Homophobie und für ein selbstbestimmtes Leben.
Can You Ever Forgive Me?
Komödie mit Melissa McCarthy als kratzbürstige Schriftstellerin, die sich mit Fälschungen durchs Leben schlägt.
Mein Bester & Ich
„Breaking Bad“-Star Bryan Cranston und Comedian Kevin Hart in der Neuverfilmung von „Ziemlich beste Freunde“.
Hotel Jugoslavija
Doku über das gleichnamige Hotel und eine Annäherung an den ehemaligen Vielstaatenbund,
Venedig: Arthouse-Kinos gegen Netflix
(4.9.2018)
Der internationale Arthousekino-Verband CICAE, dem auch in Deutschland die AG Kino-Gilde angehört, fordert mehr Respekt gegenüber den Kinos seitens des Filmfestivals in Venedig. Die CICAE wendet sich gegen die Entscheidung der Festivalleitung, drei Filme, die von Netflix produziert und ausgewertet werden, ins Programm des Wettbewerbs zu nehmen: ROMA von Alfonso Cuaron, THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS von den Coen Brüdern und SULLA MIA PELLE von Stefano Cucchi. „Wenn ein wichtiges Festival in seiner offiziellen Auswahl Filme zulässt, die international nicht auf der großen Leinwand im Kino zu sehen sein werden, dann gefährdet dies einen wichtigen Sektor der Filmindustrie. Kino und Fernsehen sind unterschiedliche Medien und Kinofilme sind dazu gedacht, unter Beachtung hoher Standards auf der großen Leinwand gesehen zu werden.
Der Festivalleiter von Cannes, Thierry Frémaux schlug sich in diesem Frühjahr auf die Seite der Kinos und entschied, Filme, die keinen offiziellen Kinostart in Frankreich haben werden, vom Wettbewerb auszuklammern. Die CICAE: Arthouse Kinobetreiber aus der ganzen Welt ermutigen den künstlerischen Leiter des Festival in Venedig, Alberto Barbera, die Auswahlpolitik zu überdenken und die offizielle Auswahl auf Werke zu beschränken, die international auf der großen Leinwand zu sehen sein werden. Es ist Zeit, dass A-Filmfestivals die sich für künstlerisch hochwertige Filme stark machen, die Wichtigkeit der Kinos und der Auswertungsfenster erkennen, die den Werken die beste öffentliche Wahrnehmung garantieren.