NEU in Programmkinos
Juliet, Naked
Ironisches und warmherziges britisches Kino vom Feinsten
Loro - Die Verführten
Paolo Sorrrentinos Geschichte eines lächerlichen, aber gefährlichen Mannes – Silvio Berlusconi
Was uns nicht umbringt
Melancholisches Großstadtdrama geprägt von Heiterkeit, Sinnkrisen und Herzensangelegenheiten
Die andere Seite von allem
Dokumentation über die politische Entwicklung im heutigen Serbien
Pink Elephants
Coaching-Doku über die Schauspielkurse von Bernhard Hiller
Reise nach Jerusalem
Eine Frau in den Händen der deutschen Bürokratie
Von Bienen und Blumen
Über Großstädter, die auf dem Land ihr Glück suchen
Hard Paint
Ein junger Mann in einer virtuellen Parallelwelt
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Cold War - Der Breitengrad der Liebe
Eine Länder und Jahrzehnte umspannende tragische Liebesgeschichte
Der Dolmetscher
Roadmovie um zwei Männer auf den Spuren der Vergangenheit
Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot
Facettenreiche Geschichte über zwei Geschwister
Hans Blumenberg - Der unsichtbare Philosoph
Dokumentation über den Philosophen Hans Blumenberg
Matangi Maya M.I.A.
Vom Einwanderkind zum internationalen Popstar
Wo bist du, João Gilberto?
Dokumentarfilm über den Erfinder des Bossa Nova
Murer - Anatomie eines Prozesses
Gerichtsdrama über den Prozess gegen SS-Mann Franz Murer
Venedig: Arthouse-Kinos gegen Netflix
(4.9.2018)
Der internationale Arthousekino-Verband CICAE, dem auch in Deutschland die AG Kino-Gilde angehört, fordert mehr Respekt gegenüber den Kinos seitens des Filmfestivals in Venedig. Die CICAE wendet sich gegen die Entscheidung der Festivalleitung, drei Filme, die von Netflix produziert und ausgewertet werden, ins Programm des Wettbewerbs zu nehmen: ROMA von Alfonso Cuaron, THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS von den Coen Brüdern und SULLA MIA PELLE von Stefano Cucchi. „Wenn ein wichtiges Festival in seiner offiziellen Auswahl Filme zulässt, die international nicht auf der großen Leinwand im Kino zu sehen sein werden, dann gefährdet dies einen wichtigen Sektor der Filmindustrie. Kino und Fernsehen sind unterschiedliche Medien und Kinofilme sind dazu gedacht, unter Beachtung hoher Standards auf der großen Leinwand gesehen zu werden.
Der Festivalleiter von Cannes, Thierry Frémaux schlug sich in diesem Frühjahr auf die Seite der Kinos und entschied, Filme, die keinen offiziellen Kinostart in Frankreich haben werden, vom Wettbewerb auszuklammern. Die CICAE: Arthouse Kinobetreiber aus der ganzen Welt ermutigen den künstlerischen Leiter des Festival in Venedig, Alberto Barbera, die Auswahlpolitik zu überdenken und die offizielle Auswahl auf Werke zu beschränken, die international auf der großen Leinwand zu sehen sein werden. Es ist Zeit, dass A-Filmfestivals die sich für künstlerisch hochwertige Filme stark machen, die Wichtigkeit der Kinos und der Auswertungsfenster erkennen, die den Werken die beste öffentliche Wahrnehmung garantieren.