NEU in Programmkinos
Lady Bird
Greta Gerwigs Coming-of-Age-Drama – 5-fach OSCAR nominiert
The King - Mit Elvis durch Amerika
Musikalisches Road-Movie auf den Spuren von Elvis Presley
Zeit für Utopien
Über vier Menschen und wie sie ein neues Gesellschaftmodell leben
Arrhythmyia
Russisches Drama um ein Paar und dessen wechselhafte Beziehung
Farewell Halong
Dokumentation über die Zwangsumsiedlung des schwimmenden Dorfs in der Halong-Bucht
Kindheit
Über eine ganz andere Möglichkeit der Erziehung
SPK Komplex
Über Wolfgang Hubers „sozialistisches Patientenkollektiv“ in den 70er-Jahren
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Madame Aurora und der Duft von Frühling
Wenn Frau älter wird… Komödie über Sehnsüchte, Loslassen, Freundschaften und Neuanfänge
Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus
Umfassende Doku anlässlich des bevorstehenden 100jährigen BAUHAUS-Jubiläums
Maybe, Baby!
Deutsche Indiependentkomödie über das Erwachsenwerden der Thirtysomethings
Eldorado
Markus Imhoofs persönlicher Blick auf die Flüchtlingskrise
Citizen Animal
Dokumentation über eine Familie, die den Tieren ihre Stimme gibt
Grain - Weizen
Nach „Bal – Honig“ der neue Film von Regisseur Semih Kaplanoglu
Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste
Crowdfunding-finanzierte deutsche Killer-Komödie
Djam
Französisches Drama um zwei junge Frauen in Istanbul
Draußen in meinem Kopf
Über die Freundschaft eines Gelähmten zu seinem Betreuer
Verleihung der Gilde Filmpreise 2017
(29.9.2017)
Bei einer glanzvollen, von Knut Elstermann ("Radio Eins") moderierten Gala im Kunstkraftwerk Leipzig wurden gestern im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig die Gilde Filmpreise 2017 verliehen. Als Bester Film national  wurde ausgezeichnet "Die Blumen von gestern", als Bester Film international "The Square", als Bester Dokumentarfilm "Beuys" und als Bester Kinderfilm "Amelie rennt". Mit einem SonderpreisKinophänomen des Jahres“ wurde zudem "Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt" prämiert.
Der Gilde Filmpreis wird von einer Jury aus Kinobetreibern an die besten Arthouse-Filme des Jahres vergeben. Ausgezeichnet wird neben dem Regisseur/der Regisseurin auch das Engagement des verantwortlichen Verleihs. Besonderer Höhepunkt anlässlich „40 Jahre Gilde-Filmpreis“ war die Verleihung des Ehrenpreises an Adrian Kutter. Er hatte den Gilde-Preis 1977 ins Leben gerufen, der seither an viele große Regisseure wie Wim Wenders, Edgar Reitz, Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta, Christian Petzold oder zuletzt Maren Ade ging.
Hier die Preisträger 2017:
 
Bester Film (national):
DIE BLUMEN VON GESTERN
von Chris Kraus (im Verleih von Piffl Medien)
 
Bester Film (international)
THE SQUARE
von Ruben Östlund (im Verleih von Alamode Film)
 
Bester Dokumentarfilm
BEUYS
von Andres Veiel (im Verleih von Piffl Medien)
 
Bester Kinderfilm
AMELIE RENNT
von Tobias Wiemann (im Verleih von Farbfilm)
 
Sonderpreis „Kinophänomen des Jahres“:
WEIT – DIE GESCHICHTE VON EINEM WEG UM DIE WELT
von Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser (im Verleih von Die Filmagentinnen)
 
Ehrenpreis:
ADRIAN KUTTER


Der Preis der Jugendjury in Höhe von 2.000,00€ geht in diesem Jahr an WHAT WILL PEOPLE SAY von  Iram Haq (im Verleih von Pandora).
 
Der Publikumspreis in Höhe von 2.000,00€, gestiftet von ARRI Media geht in diesem Jahr an  HANNA, EIN BUDDHISTISCHER WEG ZUR FREIHEIT von Marta György Kessler (im Verleih von W-Film).
 
Im 40. Jahr der Gilde Filmpreise nahm Regisseur Chris Kraus den Preis für DIE BLUMEN VON GESTERN gemeinsam mit seinem Produzenten Danny Krausz entgegen. Ruben Östlund, der diesjährige Gewinner der Goldenen Palme der Filmfestspiele in Cannes, schickte Video-Grüße aus New York und bedankte sich für den Preis für THE SQUARE. Regisseur Tobias Wiemann kam gemeinsam mit Autorin Natja Brunckhorst, um den Preis für AMELIE RENNT entgegen zu nehmen. Und die Macher von „WEIT - Die Geschichte von einem Weg um die Welt“, Gwen Weisser und Patrick Allgaier, hatten sich nach Leipzig auf den Weg gemacht, um persönlich die Ehrung für den Sonderpreis entgegen zu nehmen.


Die GILDE-FILMPREISE werden von der AG Kino – Gilde, dem Verbund von über 300 unabhängigen Filmkunst- und Programmkinos aus ganz Deutschland, für Filme vergeben, die sowohl künstlerisch herausragend sind, als auch in den Arthouse-Kinos erfolgreich gelaufen sind.
 
Mehr unter www.filmkunstmesse.de