NEU in Programmkinos
Lieber leben
Bewegendes und humorvolles Kino aus Frankreich über den Mut zum Leben
Leaning into the Wind - Andy Goldsworthy
Filmporträt des Land-Art-Künstlers Andy Goldsworthy
Meine schöne innere Sonne
Juliette Binoche auf der Suche nach der wahren Liebe
Die kanadische Reise
Familienmelodram um einen jungen Mann auf einer Selbstfindungsreise
Death by Death - Wenn ich es oft genug sage, wird es wahr
Der Indie-Hit als Abräumer auf vielen kleinen Festivals erzählt eine besondere Mutter-Sohn-Beziehung
Ein Date für Mad Mary
Ein junge Frau sucht ein Date für eine Hochzeitsfeier
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
La Mélodie - Der Klang von Paris
Warmherziges Feel-Good-Movie aus Frankreich um klassische Musik und renitente Schüler
Eine bretonische Liebe
Französische Liebeskomödie um falsche Väter und impulsive Töchter
Drei Zinnen
Alexander Fehling in einem Familiendrama vor imposanter Bergkulisse
Kaffee mit Milch und Stress
Skandinavische Komödie über einen Vater, der wieder bei seinem Sohn einzieht
nachrichten
Bayerischer Ehrenfilmpreis für Werner Herzog
(14.12.2017)
Der Regisseur und Produzent Werner Herzog erhält bei der 39. Verleihung des Bayerischen Filmpreises den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. Die Auszeichnung wird während der Filmpreisgala am Freitag, 19. Januar 2018 im Münchner Prinzregententheater übergeben. Der Bayerische Rundfunk produziert die feierliche Gala und überträgt die Verleihung ab 20.15 Uhr im BR Fernsehen.
Max-Ophüls-Ehrenpreis 2018 für Doris Dörrie
(13.12.2017)
Zum siebten Mal vergibt das Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken einen Ehrenpreis für Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film. Den Preis für 2018 erhält Doris Dörrie, damit zeichnet das Festival "eine der erfolgreichsten und vielseitigsten Erzählerinnen des deutschen Kinos aus", so das Festival.
BKM Grütters begrüßt aktuelle EU-Entscheidung
(12.12.2017)
Zur (von den deutschen Verbänden positiv gesehenen) Entscheidung des europäischen Parlaments zur Frage der grenzüberschreitenden Lizenzen für die Online-Verwertung von Spielfilmen und Fernsehserien erklärte die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters: „Der Beschluss des Europäischen Parlamentes zur Kabel-Satelliten (KabSat)-Richtlinie bestätigt unsere Haltung nachdrücklich und ist sehr zu begrüßen. Er ist voll und ganz im Sinne der europäischen Kreativindustrie. Denn Filme müssen refinanzierbar bleiben. Ohne territoriale Lizenzen sind sie das nicht. Die theoretische grenzenlose Verfügbarkeit läuft völlig ins Leere, wenn keine europäischen Werke mehr entstehen, die unsere kulturelle Vielfalt mit Leben füllen. Gewinner sind dann einzig die großen globalen Konzerne.“
"Süddeutsche Zeitung" zu WEIT nun auch online
(12.12.2017)
Der ausführliche, ganzseitige Bericht der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG zum Kinophänomen "Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt" von letztem Samstag ist nun auch online zu lesen: "Traumfänger" hier...
Arthouse-Charts: Golden Globe für "Aus dem Nichts"?
(12.12.2017)
Gute Nachrichten für „Aus dem Nichts“ – vielleicht hilft dem engagierten Drama von Fatih Akin die aktuelle Hollywood-Nominierung für den Golden Globe als bester fremdsprachiger Film. In Deutschland bleibt er weiterhin und mit Abstand die Nr. 1 in den Arthouse-Kinos vor „Madame“ auf Platz 2. Die Neustarts dagegen konnten sich nicht wirklich durchsetzen: „A Ghost Story“ kam auf Platz 4, Margarethe von Trottas „Forget about Nick“ sogar nur auf Platz 6. Ansonsten war an diesem Wochenende die „Filmflut“ mal wieder richtig sichtbar: auf der Liste der eingesetzten Filme stehen sage und schreibe 130 Titel!
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen vom Wochenende hier…
Ev. Filmjury: "Moonlight" Film des Jahres 2017
(12.12.2017)
Seit mehr als 60 Jahren vergibt die Evangelische Filmjury das Prädikat FILM DES MONATS an einen aktuell im Kino gestarteten Film. Aus den 2017 ausgezeichneten Filmen wählte sie nun den FILM DES JAHRES: das Drama „Moonlight“ von Barry Jenkins. Die Preisverleihung findet am Samstag, den 16. Dezember, 20.15 Uhr, im Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main statt. In einer Laudautio wird die Filmkritikerin Verena Lueken, Redakteurin der FAZ, den Film würdigen. Mit dem undotierten Preis geehrt wird der Verleih des Films, DCM.
"Aus dem Nichts" für Golden Globe nominiert
(11.12.2017)
Wie die Hollywood Foreign Press Association (HFPA) soeben bekannt gab, ist Fatih Akins Drama „Aus dem Nichts“ als „Bester fremdsprachiger Film“ (Best Motion Picture – Foreign Language) für die Golden Globe Awards 2018 nominiert. Die 75. Verleihung der Golden Globe Awards findet am 7. Januar 2018 in Los Angeles statt. Sie gelten als wesentliches Stimmungsbarometer für die Oscars, die am 4. März 2018 verliehen werden. Zuvor war „Aus dem Nichts“ gerade von den New York Film Critics Online zum besten nicht-englischsprachigen Film gewählt. – Glückwunsch!
ZEIT: Saudi-Arabien erlaubt Kinos
(11.12.2017)
Saudi-Arabien hat nach 35 Jahren das Kinoverbot im Land aufgehoben, wie auf ZEITonline gemeldet wird. Das Kultur- und Informationsministerium des streng islamisch geprägten Landes habe angekündigt, dass im März die ersten kommerziellen Kinos öffnen sollen. – Der ganze ZEIT-Bericht hier…
Hessen plant 500.000 Euro für Kinoinvestitionsförderung
(11.12.2017)
Aus Wiesbaden kommt eine gute Nachricht für die hessischen Kinos: Die Fraktionen von CDU und Grünen im hessischen Landtag wollen in 2018 und 2019 die Mittel für die Filmförderung erhöhen und für beide Jahre jeweils 500.000 Euro für Investitionsvorhaben der hessischen Kinos bereitstellen. Das Film- und Kinobüro Hessen begrüßt die geplante Einrichtung einer Investitionsförderung für Kinos, mit der eine vom Film- und Kinobüro Hessen und den damit verbundenen Kinos seit langem erhobene Forderung aufgegriffen wurde.
Neuer Gilden-Dienst
(11.12.2017)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Die Spur", "La Melodie - Der Klang von Paris", "Dieses bescheuerte Herz", "The Killing of a sacred Deer" und "Kaffee mit Milch und Stress" hier...
Offener Brief an Europaabgeordnete
(11.12.2017)
Am morgigen Dienstag gibt es im Rechtsausschuss des Europaparlaments nochmals eine wichtige Abstimmung über die eventuelle Ausweitung der Onlinenutzungen von Medien. In einem Offenen Brief haben sich 19 deutsche Medienverbände - AG Dok, AG Kino, AG Verleih, BVV, BVK, BVR, BFFS, Deutsche Filmakademie, der Film- und Medienverband NRW, German Films, HDF Kino, Produzentenallianz, SPIO, VDD, der Verband Deutscher Filmproduzenten, VDFE, VdF, VPRT und die Young Producers Association - an die deutschen Abgeordneten im Europäischen Parlament gewandt. Darin fordern sie die Abgeordneten dazu auf, gegen den Antrag des Berichtserstatters Tiemo Wölken, das bestehende Mandat zur Sat/Cab-Verordnung erneut zu öffnen, zu stimmen.
Europäische Filmpreise 2017
(10.12.2017)
Im Rahmen einer festlichen Jubiläumsgala wurden am Samstag Abend in Berlin bei den 30. European Film Awards Dezember die Europäischen Filmpreise vergeben. Die mehr als 3.000 EFA Mitglieder wählten in den letzten Wochen aus den über 70 nominierten Filmen die Preisträger. Großer Sieger des Abends mit fünf Preisen war THE SQUARE, der als Europäischer Film 2017 ausgezeichnet wurde, als beste Komödie, Ruben Estlund als bester Regisseur und als bester Drehbuchautor und Claes Bang als bester Hauptdarsteller. Als beste Schauspielerin wurde Alexandra Borbély in KÖRPER UND SEELE gekürt, bester Animationsfilm ist „Loving Vincent“. Den Publikumspreis der Europäischen Filmakademie gewann Maria Schrader mit „Vor der Morgenröte“. - Infos: www.europeanfilmawards.eu
Süddeutsche Zeitung zum WEIT-Kinoerfolg
(8.12.2017)
Seit der Gilde-Sonderpreisverleihung auf der Filmkunstmesse Leipzig ist der Kinoerfolg von "Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt" weitergegangen, er ist mit über 330.000 Besuchern der stärkste Dokumentarfilm in diesem Jahr – und ein Ende ist auch weiterhin nicht abzusehen. Diesen Erfolg, die Besucherzahl und die lange Laufzeit, macht jetzt auch noch mal die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG groß zum Thema. Die SZ hat die beiden Filmemacher Gwen Weisser und Patrick Allgaier interviewt  und wird dies in einem großen Artikel am morgigen Samstag den 9.12 veröffentlichen. Also morgen SZ kaufen…
„DREI ZINNEN“-Team auf Kinotour
(7.12.2017)
Bei der Weltpremiere auf dem 70. Locarno Filmfestival war DREI ZINNEN mit dem begehrten Variety©-Piazza Grande Award ausgezeichnet worden, auf dem 42. Toronto International Film Festival hat die deutsch-italienische Koproduktion ihre nordamerikanische Premiere in der Sektion „Special Presentations“ gefeiert, am 24. Oktober eröffnete DREI ZINNEN die 51. Internationalen Hofer Filmtage und erhielt dort den Förderpreis Neues Deutsches Kino. Zum Kinnostart nun am 21.12. (Verleih: NFP, Vertrieb: Filmwelt) gehen „Drei Zinnen“-Regisseur Jan Zabeil und Hauptdarsteller Alexander Fehling auf Kinotour und stellen den Film vorab persönlich vor. – Die Termine:
Kirgisischer Regisseur in deutschen Kinos
(6.12.2017)
Bei bundesweiten Filmpremieren des märchenhaften Oscar®-Kandidaten Kirgisistans, DIE FLÜGEL DER MENSCHEN, wird Regisseur Aktan Arym Kubat bei den Premieren anwesend sein und den Film dem deutschen Publikum persönlich vorstellen. Kubat erzählt nach "Der Dieb des Lichts" erneut eine fabelhafte Geschichte aus Kirgisistan: der alte Filmvorführer Zentaur schenkt den wertvollen Pferden der Oligarchen in den atemberaubenden Hochebenen Kirgisistans unbeirrt die Freiheit – bis sie erneut in die Hände ihrer Besitzer gelangen, die dem Treiben mit aller Macht ein Ende setzen wollen. Der Film startet am 28. Dezember 2017 im Verleih von Neue Visionen bundesweit im Kino.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters zu "Filmfestivals heute"
(5.12.2017)
Zum Auftakt der gestrigen, vom BKM organisierten Podiumsdiskussion über die Zukunft von Filmfestivals im Haus der Kulturen der Welt in Berlin hat sich Kulturstaatsministerin Grütters offen gezeigt, über Verfahrens- und Strukturfragen der Berlinale zu diskutieren,"ohne Vorfestlegung auf bestimmte Personen, in welcher künftigen Führungsstruktur auch immer". Angesichts neuer Sehgewohnheiten im digitalen Zeitalter müssten sich Filmfestivals im Allgemeinen neu profilieren. "Über Veränderungen nachzudenken, ist nach so langen Jahren dennoch gleichermaßen notwendig wie legitim", so Grütters. Sie würdigte Berlinale-Leiter Dieter Kosslick für dessen Verdienste und die "im besten Sinne prägende Berlinale-Jahre." - Die ganze Rede der BKM hier...
Margarethe von Trotta erneut auf Kinotour
(5.12.2017)
Legendär sind ihre frühen Erfolge "Die bleierne Zeit" und "Rosa Luxemburg", überragend und erfolgreich ihr Filmporträt "Hannah Arendt" - nun kommt an diesem Wochenende der neueste Film von Margarethe von Trotta ins Kino: "Forget about Nick", eine Geschichte über zwei sehr unterschiedliche Frauen und ihren gemeinsamen Ex. Zum Start geht Margarethe von Trotta auf Kinotour und stellt ihren Frauenfilm persönlich vor. Die Termine:
Madame und die Arthouse-Charts
(5.12.2017)
Fatih Akins "Aus dem Nichts" ist auch in der zweiten Woche mit riesigem Abstand die unangefochtene Nr. 1 der Arthouse-Charts. Als bester Neuling konnte sich an diesem insgesamt sehr besucherschwachen Wochenende die französische Gesellschaftssatire "Madame" durchsetzen und kam auf Platz 2. Wiederum mit großem Abstand folgt dann auf Platz 3 Jürgen Vogel als Ötzi in "Der Mann aus dem Eis".
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Wes Anderson-Animationsfilm eröffnet die Berlinale 2018
(4.12.2017)
Zum Auftakt der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin am 15. Februar 2018 wird Wes Andersons Animationsfilm ISLE OF DOGS – ATARIS REISE seine Weltpremiere im Berlinale Palast feiern.  Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals eröffnet ein Animationsfilm das offizielle Programm des Wettbewerbs. Der Ausnahmeregisseur, Drehbuchautor und Produzent Anderson hat 2014 mit GRAND BUDAPEST HOTEL (Silberner Bär, Großer Preis der Jury) ebenfalls die Internationalen Filmfestspiele in Berlin eröffnet, zuvor waren seine Filme DIE ROYAL TENENBAUMS (2002) und DIE TIEFSEETAUCHER (2005) im Wettbewerb gezeigt worden.
Ev. Filmjury: "120 BPM" Film des Monats
(4.12.2017)
Als FILM DES MONATS Dezember 2017 zeichnet die Jury der Evangelischen Filmarbeit die französische Produktion „120 BPM“ von Robin Campillo aus. Der Film erzählt von einer Gruppe von AIDS-Aktivisten im Frankreich der frühen 90er Jahre und damit verbunden die Liebesgeschichte zweier junger Männer, von denen einer HIV-positiv ist. Er läuft seit Donnerstag dieser Woche in den Kinos (Verleih: Salzgeber). - Zum Film des Monats hier...