NEU in Programmkinos
Die Grundschullehrerin
Eine starke Frau, die täglich den Spagat zwischen Arbeit und Privatem meistern muss
Shape of Water
Bilderstarkes Liebesmärchen von Guillermo Del Toro
Wann wird es endlich wieder Sommer?
Dresdner Musikprojekt mit Flüchtlingen als Gastmusiker
37
Über einen jungen Surfer und den wichtigen Begegnungen in seinem Leben
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Docteur Knock
Skurrile Komödie über einen geschäftstüchtigen Landarzt
Die Verlegerin
Steven Spielbergs Drama über die Bedeutung einer freien, engagierten Presse
Der Geschmack von Leben
Eine ganz eigene Interpretation des Geschmack des Lebens
nachrichten
Neuer Gilden-Dienst
(19.2.2018)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Das schweigende Klassenzimmer", "trust WHO", "Game Night" und "Die Biene Maja - Honigspiele" hier...
Christian Bräuer in ProMedia: Filmförderung gesamt denken!
(16.2.2018)
Das medienpolitische Magazin PRO MEDIA widmet sich in seiner neuesten Ausgabe Februar 2018 dem Titelthema: "Erfolgreiche Kinofilme: Paradigmenwechsel bei der Filmförderung?" Neben Interviews mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters u.a. erscheint auch ein Beitrag von Christian Bräuer, dem Vorsitzenden der AG Kino-Gilde. Er spricht sich für strukturelle Kinoförderung aus fordert genau diesen Paradigmenwechsel: "Was wir brauchen, ist eine Förderung, die das gesamte Projekt vom Buch bis zum Start im Kino im Blick hat." - Der ganze in Pro Media erschienene Beitrag hier...
Protest gegen Berlinale-Embargo
(16.2.2018)
Der Verband der deutschen Filmkritik (VDFK) protestiert in einer Stellungnahme gegen die Embargo-Regelung der Berlinale. Diese besagt, dass Kritiken über Filme, die während des Festivals Weltpremiere haben, „erst nach Beginn der ersten öffentlichen Vorführung (Filmstart + 30 Minuten)“ veröffentlicht werden dürfen. Im Zuge ihrer Akkreditierung erklären sich laut Reglement alle Berichterstattenden „mit diesem Embargo einverstanden“. Im Fall von Verstößen droht der Akkreditierungsentzug. Der VDKF verweist darauf, dass derartige Sperrfristen in der internationalen Filmfestivalwelt ohne Beispiel sind. Die Berlinale solle sich an vergleichbar großen (A-)Festivals wie Cannes, Venedig oder Toronto orientieren. Der Verband protestiert gegen diese Regelung der Berlinale und appelliert an Berlinale-Direktor Dieter Kosslick, die Sperrfristen abzuschaffen und die akkreditierten Pressevertreter nicht an der Ausübung ihrer Tätigkeit zu hindern.
"Shape of Water" in der Presse
(16.2.2018)
In zwei sehr lesenwerten Interviews spricht Regisseur Guillermo del Toro über die Entstehung seines Märchen "Shape of Water". Im Spiegel-Interview mit dem Titel "Märchen sind für Erwachsene" spricht del Toro "über heldenhafte Putzfrauen, Diversität - und seine Vorliebe für Abwasserkanäle". Und in dem Interview mit dem Titel "Monster haben meine absolute Sympathie" mit dem Magazin Cicero - Magazin für politische Kultur erklärt er, woher er seine Inspiration nimmt.
Abaton ohne Matthias Elwardt
(15.2.2018)
Es ist das Schlachtschiff der deutschen Programmkinos: das Abaton in Hamburg, gegründet von Werner Grassmann, geleitet in den letzten 28 Jahren von Matthias Elwardt - und immer mit Spitzen-Programmpreisen ausgezeichnet. Wie von Matthias Elwardt bestätigt, wird er Ende des Jahres seinen Geschäftsführerposten räumen, da Werner Grassmann die Leitung an seine schon jetzt an der Geschäftsführung beteiligten Söhne Felix und Philip Grassmann übergibt.
3sat überträgt Berlinale-Eröffnung und -Preisverleihung
(15.2.2018)
Vom 15. bis zum 25. Februar finden in Berlin die 68. Internationalen Filmfestspiele statt - der öffentlich-rechtliche Fernsehsender 3sat überträgt die wichtigsten Veranstaltungen, d.h. die wieder von Anke Engelke moderierte Eröffnungsgala heute ab 19.20 Uhr, und ebenso die Bären-Verleihung übernächsten Samstag ab 19.00 Uhr. - Weitere Infos zur medialen Begleitung hier...
Filmförderung des Bundes stärkt Filmwirtschaft
(15.2.2018)
Die Staatministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat auf dem Deutschen Produzententag der Produzentenallianz anlässlich der 68. Berlinale eine Aufstockung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) auf 125 Millionen Euro in diesem Jahr angekündigt.
FFA-Kinobilanz 2017
(14.2.2018)
In der heute veröffentlichten Kino-Bilanz blickt die FFA auf ein "positives" Jahr 2017 zurück. Zwar hat es nur ein leichtes Besucherplus zum Vorjahr gegeben - von 121,1 Mio. Besucher 2016 auf 122,3 Mio. 2017 - aber der Gesamtumsatz weist mit 1.056,1 Mio. Euro den zweithöchsten aller Zeiten auf. Auch die Zahl der Kinos ist mit 4.803 Kinosälen auf einem Höchststand seit 2008. Der deutsche Marktanteil lag mit 23,9 Prozent über dem letzten Jahr (22,7%), das lag vor allem an "Fack ju Göhte 3", der "ein durchwachsenes Jahr mit positivem Ausklang“ aufwertete, so erklärt es jedenfalls FFA-Vorstand Peter Dinges. Die ganze Kino-Bilanz gibt es auf der FFA-Seite hier...
Arthouse-Charts: Kaum Veränderungen
(13.2.2018)
Kaum Veränderungen in den Arthouse-Charts. Weiterhin an der Spitze „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“. Auch konnten sich dieses Wochenende keine Neuzugänge platzieren, sieht man einmal von dem Drama „Freiheit“ ab, das zumindest den Sprung auf Platz 5 der Charts nach Kopienschnitt schaffte.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
FFA: mehr Mittel für Förderung des nationalen Filmerbes
(12.2.2018)
Die FFA wird für die Förderung des filmischen Erbes in diesem Jahr 3,3 Mio. Euro und damit deutlich mehr Mittel als bislang in ihrem Haushalt bereitstellen. Zudem wird die Höchstfördersumme für einzelne Filme von 15.000 auf 30.000 Euro verdoppelt, in Ausnahmefällen kann mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Eine entsprechende Richtlinienänderung beschloss der FFA-Verwaltungsrat in seiner jüngsten Sitzung in Berlin. Zugleich wurde auch der Haushalt der FFA für 2018 mit einem Gesamtvolumen von 152,7 Mio. Euro einstimmig verabschiedet.
Neuer Gilden-Dienst
(12.2.2018)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel  zu "Die Verlegerin", "Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen", "Wer ist Daddy?" und "Der Geschmack von Leben"
hier...
Göttingen: Lumiere 2 rückt näher
(9.2.2018)
Wie  die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet, rückt die Realisierung eines zweiten Lumiere-Programmkinos in Göttingen näher - und zwar in einer alten Kirche. - Der ganze HNA-Bericht hier...
AG Kino - Gilde e.V. zum Koalitionsvertrag: „Sehr gutes Signal für den Kulturstandort Deutschland!“
(8.2.2018)
Mit großer Freude reagiert die AG Kino-Gilde, der Verband der deutschen Arthousekinos, auf die Ankündigung im Koalitionsvertrag, den „Kulturort Kino“ durch ein „Zukunftsprogramm Kino“ zu “stärken und zu erhalten“. Dies sei ein „sehr gutes Signal für den Kulturstandort Deutschland“, so der Verbandsvorsitzende Dr. Christian Bräuer. (Foto) „Mit ihren vielfältigen Programmen tragen die Kinos maßgeblich zu einer lebendigen Gesellschaft bei“, so Bräuer weiter. „Doch Kinos sind wie Bühnen auch teure Immobilien. Die gegenwärtige Erlösstruktur gerade im mittelständischen Segment der Arthouse- und Landkinos reicht nicht aus, um die erforderlichen Investitionen in innovative Technik und Modernisierung der Ausstattung aus eigener Kraft zu stemmen.“
Netflix vers. Kinobranche
(8.2.2018)
Netflix steigt groß ins Kinogeschäft ein, zeigt aber seine Filme von Martin Scorsese, Duncan Jones und Susanne Bier nicht in deutschen Kinos, konstatiert der NDR - und fragt Hamburger Kino- und Festivalmacher: Wie findet das die Kino-Branche? - Der ganze NDR-Beitrag hier...
Russland verbietet "Death of Stalin"
(7.2.2018)
Nachdem Armando Iannuccis bissige Kinosatire THE DEATH OF STALIN auf dem Toronto Film Festival gefeiert wurde, sorgt der Film, der bereits in den USA und Großbritannien angelaufen ist, acht Wochen vor dem deutschen Kinostart (29.März 2018) erneut international für Schlagzeilen: das russische Kulturministerium entzog der schwarzen Komödie wenige Tage vor der geplanten Premiere in Moskau die ursprünglich bereits erteilte Vertriebslizenz.
AG Verleih würdigt Marianne Menze mit dem Ehrenpreis der unabhängigen Filmverleiher
(7.2.2018)
Anlässlich der 68. Internationalen Filmfestspiele zeichnet die AG Verleih die Kinobetreiberin Marianne Menze mit dem Ehrenpreis der unabhängigen Filmverleiher aus. Zur Begründung heißt es: "Marianne Menze betreibt engagiert und leidenschaftlich seit den 1970er Jahren in Essen, im Herzen des Ruhrgebiets, Filmkunstkinos. Sie schaffte es, ein Arthouse-Publikum zu generieren, das auch in schwierigen Kino-Zeiten Vertrauen in die Filmkunst behielt, weil Marianne Menze nicht nur ein originelles Programm macht, sondern auch viel Mühe und Liebe in ihre Kinos steckt."
AG Kino-Screenings zur Berlinale
(7.2.2018)
Insgesamt 53 Filme werden im Rahmen der AG KINO-SCREENINGS parallel zur Berlinale zu sehen sein, präsentiert von 33 Verleihern. Die Screenings in den Hackesche Höfe Kinos sind nur intern (!) für die Mitglied der AG Kino-Gilde. Zu sehen sind von „Foxtrott“ (NFP) zum Start u.a. „The Death of Stalin“ (Concorde), „I, Tonya“ (DCM), „3 Tage in Quiberon“ (Prokino) und „Lady Bird“ (Universal). Daneben gibt es Workshops und Mitgliedertreffen:
Berlinale Goes Kiez: Das Programm
(6.2.2018)
Vom 17. bis 23. Februar bietet Berlinale Goes Kiez einen Querschnitt des Festivals an dezentralen Kinoorten. Insgesamt werden 16 Lang- und fünf Kurzfilme aus acht Sektionen und der Sonderreihe NATIVe gezeigt. Zahlreiche Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und im Anschluss an die Vorführungen die Fragen des Publikums zu beantworten. Anne Lakeberg, Leiterin des City Kino Wedding, wird die Gespräche für die Berlinale moderieren. - Das Programm steht nunmehr fest:
Berlinale will ein Zeichen in #MeToo-Debatte setzen
(6.2.2018)
Seit Monaten wird die Filmbranche von Missbrauchsvorwürfen erschüttert. Die Berlinale, das weltgrößte Publikumsfestival für den Film, will das Thema offensiv angehen, meldet die "B.Z." Berlin...
NACHTRAG: Eine ausführliche Meldung der Berlinale selbst dazu hier:

Arthouse-Charts: Das seidene Leben
(6.2.2018)
Neben dem tollen Start des Kinderfilms "Die kleine Hexe" auch in den Arthouse-Kinos taten sich die beiden Neustarts "Das Leben ist ein Fest" und "Der seidene Faden" hervor. Sie liegen bei den Besucherzahlen knapp beieinander: nach Gesamtbesucherzahlen vorne und damit auf Platz 2 liegt "Das Leben ist ein Fest", auf Platz 3 folgt "Der seidene Faden". Nach Kopienschnitt ist es genau umgekehrt. Aber beide konnten dem starken Spitzenreiter "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" nicht gefährlich werden, der souverän Platz 1 verteidigte.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...