NEU in Programmkinos
Vice - Der zweite Mann
Christian Bale als ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney - eine bitterböse Politfarce.
Der verlorene Sohn
Beklemmendes Drama über den Kampf eines jungen Mannes gegen Homophobie und für ein selbstbestimmtes Leben.
Der goldene Handschuh
Fatih Akins Verfilmung des Romans von Heinz Strunk.
Mein Bester & Ich
„Breaking Bad“-Star Bryan Cranston und Comedian Kevin Hart in der Neuverfilmung von „Ziemlich beste Freunde“.
Hotel Jugoslavija
Doku über das gleichnamige Hotel und eine Annäherung an den ehemaligen Vielstaatenbund,
Can You Ever Forgive Me?
Komödie mit Melissa McCarthy als kratzbürstige Schriftstellerin, die sich mit Fälschungen durchs Leben schlägt.
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Wie gut ist deine Beziehung?
Ralf Westhoffs neue Komödie über die verzwickten Fallstricke der Liebe
Asche ist reines Weiß
Großes Drama über die Liebe in Zeiten tiefer Umbrüche
Ein königlicher Tausch
Historiendrama um einen Prinzessinnentausch in Frankreich bzw Spanien
Die Schule auf dem Zauberberg
Dokumentation über das exklusivste Internat der Welt
nachrichten
Cinenova Köln von Immobilienspekulanten bedroht
(20.2.2019)
Das Kölner Cinenova-Programmkino wird von Immobilienspekulanten in seiner Existenz bedroht. 2015 wurde das Grundstück verkauft – nun wird versucht, den laufenden Pachtvertrag zu unterlaufen, u.a. mit einem völlig überteuerten Ticket beim dazugehörigen Parkhaus. Mittlerweile ist eine „Petition für den Erhalt des Cinenova“ gestartet und ist auch die Kölner Kommunalpolitik aktiv auf den Plan getreten.
Zur Petition hier…
Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers hier…
Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers zum Parkhaus hier…
Ein Bericht eines Kölner Stadtmagazins hier…
Vue-Chef gegen Netflix-Gebahren mit Kinoauswertung
(20.2.2019)
Wie BLICKPUNKT:FILM ausführlich berichtet, hat sich der CEO von Vue, einer der größten Kinoketten Europas (u.a. Cinemaxx, demnächst auch Cinestar), ausdrücklich gegen die englischen Filmpreise für "Roma" und gegen Netflix' Kino-Auswertungsgebahren ausgesprochen. - Der ganze Blickpunkt:Film-Artikel hier...
Arthouse-Charts: der grüne Junge ist weiterhin Favorit
(19.2.2019)
An einem frühlingshaften Wochenende mit keinen nachhaltigen Neustarts gab es wenig Veränderungen in der Arthouse-Charts. GREEN BOOK ist weiterhin die Nr. 1, DER JUNGE... die Nr. 2 und der Oscar-Favorit THE FAVOURITE die Nr. 3. Als einziger Neustart konnte sich "Die Blüte des Einklangs" auf Rang 7 platzieren.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Neuer Gilden-Dienst
(18.2.2019)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "The Hate U Give", "Wie gut ist deine Beziehung?", "Ein königlicher Tausch" und "Manou - Flieg flink!" hier...
Berlinale: 30 Jahre Gilde-Preis
(17.2.2019)
Neben den verschiedenen Silbernen Bären und dem Goldenen Bären des Berlinale-Wettbewerbs 2019, der an die französisch-israelisch-deutsche Produktion SYNONYMES von Nadav Lapid ging, wurden auch die Preise der Unabhängigen Jurys vergeben: Der Gilde-Preis der AG Kino-Gilde für den „Besten Film im Berlinale Wettbewerb“ ging an GOD EXISTS, HER NAME IS PETRUNYA von Teona Strugar Mitevska, die Geschichte einer jungen Frau in Mazedonien, die sich emanzipiert und gegen Korruption und archaische Strukturen aufbegehrt. In der Jury der AG Kino - Gilde e.V. waren in diesem Jahr Adrian Kutter (Leiter der Biberach Filmfestspiele und Gründer des Gilde Filmpreises), Anna Kruse (Cineplex Gruppe) und Jens Schneiderheinze (langjähriger Leiter der Cinema Filmtheater GmbH in Münster).
30 Jahre Gilde Filmpreis im Wettbewerb der Berlinale:
In diesem Jahr feierte die AG Kino - Gilde im übrigen ein besonderes Jubiläum: Vor 30 Jahren wurde das erste Mal ein Preis von einer unabhängigen Jury aus Kinobetreibern, der GILDE FILMPREIS FÜR DEN WETTBEWERB DER BERLINALE verliehen. Das Besondere ist nicht nur die Kontinuität dieses langjährigen Preises, Adrian Kutter, der diese Jury mit ins Leben gerufen hat, ist auch für den Gilde Filmpreis seit 30 Jahren ununterbrochen als Jurymitglied tätig! Er ist damit wahrscheinlich der am längsten amtierende Juror der Berlinale. Mit dem Jubiläum wird Adrian Kutter nun seinen Jurysitz zur Verfügung stellen. Bei der Vergabe der Unabhängigen Filmpreise betonte Christian Bräuer, Vorsitzender der AG Kino-Gilde: "Dafür, aber auch für seine Liebe zum Film, sein untrügliches Gespür für gute Geschichten und seinen Einsatz für das Kino möchten wir uns ganz herzlich bei Adrian Kutter bedanken!"
Kinoprotest auf dem roten Teppich - auch Hollywoodreporter berichtet
(14.2.2019)
Kino statt Stream-Festival“, „Kein Netflix-Film im Berlinale Wettbewerb“ – mit diesen Schildern protestierten gestern Abend Kinobetreiber auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast gegen die Teilnahme von „ELISA Y MARCELA“ von Isabel Coixet im offiziellen Wettbewerb. Der Film wird von Netflix nicht ins Kino gebracht, was gegen die Regeln des Festivals verstößt. Die Kinomacher, die sich auch schon mit einem Offenen Brief an die Staatsministerin für Kultur und an den Berlinale-Direktor wandten, fordern faire Bedingungen für die Auswertung von Filmen und die Respektierung des Kinoauswertungsfensters. Mit Ihrer Forderung traten Sie Jury-Präsidentin Juliette Binoche und Festival-Chef Dieter Kosslick am roten Teppich buchstäblich gegenüber.
Auch der HOLLYWOODREPORTER veröffentlichte schon einen Bericht und betonte den charmanten Charakter der Aktion: „The protestors were peaceful, good-humored and tolerated by festival security and even Berlin jury president Juliette Binoche, who posed for cameras on the red carpet with a group of demonstrators blocking the entrance to the Berlinale Palast theater just a few feet away.“ – Zum HOLLYWOODREPORTER hier...

Medienecho zum Berlinale-Protest der Kinomacher
(13.2.2019)
Auf ein großes Medienecho stößt der Protest der Kinomacher gegen die Anti-Kino-Haltung von Netflix, der Offene Brief an Staatsministerin Grütters und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick fand nationale und auch internationale Verbreitung über die Nachrichtenagentur dpa, über Artikel in Spiegel und Variety und vielen anderen Veröffentlichungen - und jetzt auch in den Fernsehmedien ARTE und ZDF, in denen AG-Kino-Vorsitzender Christian Bräuer die Argumentation darlegen konnte.
Schulmaterial für WINZLINGE
(13.2.2019)
Gemeinsam mit dem Institut für Film und Kinokultur hat Weltkino medianpädagogisches Begleitmaterial zu DIE WINZLINGE – ABENTEUER IN DER KARIBIK (Kinostart 21.02.2019) erstellt. Darin enthalten sind Beobachtungsaufgaben, Analyse der filmischen Themenfelder und stilistischer Elemente. Besonderes zu empfehlen sind die intertextuellen Verweise auf andere Filme. Dieser Aspekt ist auch für Erwachsene sehr vergnüglich und eignet sich zusätzlich für die Vorbereitung von Filmquizzen. Das Material steht unter www.weltkino.de  bereit und kann an Schulen und Pädagogen weitergeleitet werden.
Arthouse-Charts: Green ist nachhaltig
(12.2.2019)
An einem Wochenende ohne nennenswerte Neustarts blieb GREEN BOOK mit weiterhin starken Besucherzahlen klar die Nr. 1, gefolgt von DER JUNGE..., der gerade die 3-Mio.-Marke überschritten hat. Glückwunsch!
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Filmkunstkinobetreiber: Die Berlinale ist kein Fernsehfestival!

(11.2.2019)
Die deutschen und auch die internationalen Filmkunstkinos machen mobil gegen den Einsatz von Netflix(Fernseh-)Produktionen im Wettbewerb der Berlinale: In einem Offenen Brief an die Staatsministerin Prof. Monika Grütters und an Berlinale-Chef Dieter Kosslick dokumentieren über 180 unabhängige Filmkunstkinobetreiber in Deutschland, dass sie nicht damit einverstanden sind, dass im Wettbewerb der Berlinale mit ELISA Y MARCELA von Isabel Coixet ein Film gezeigt wird, der keine reguläre Auswertung im Kino bekommt, sondern nur auf Netflix zu sehen sein wird. Sie fordern, den Beitrag außer Konkurrenz zu zeigen!
Auch die CICAE, der internationale Filmkunstkinoverband, kritisiert, dass die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin den Film „Elisa y Marcela“ von Isabel Coixet in den Wettbewerb aufgenommen haben, ohne dass Rechteinhaber Netflix eine reguläre internationale Kinoauswertung nachweislich zugesichert hat. Wenn der Film direkt ins Streamingangebot gehe, ohne dass es zu einer Kinoauswertung kommt, hätte sich damit der Wettbewerb der Berlinale – wie zuvor schon das Filmfestival in Venedig und im Unterschied zu Cannes – einem Unternehmen geöffnet, das die weltweiten Vereinbarungen zur Auswertungsfolge von Filmen boykottiert. Das erklärte Geschäftsmodell von Netflix ist die exklusive Auswertung von Filmen und Serien auf dem eigenen Portal. Netflix gefährdet die Strukturen des Kinos als Kulturort und die kulturelle Vielfalt des europäischen Kinomarktes. Zugleich werden die Filme der großen Leinwand und dem öffentlichen Diskurs entzogen.

Der Offene Brief von über 180 unabhängigen Filmkunstkinobetreibern, u.a. (Spitzen)Kinoprogrammpreisträger des Landes… aktualisiert mit weiteren Unterzeichnenden

Die Stellungnahme der CICAE hier…

NACHTRAG:
Nicht nur national (u.a. DER SPIEGEL), auch international findet die Forderung bereits Beachtung, es berichtete u.a. die VARIETY...

Ulrich Matthes neuer Präsident der Filmakademie
(11.2.2019)
Der renommierte Kino- und Theaterschauspieler Ulrich Matthes ist neuer Präsident der Deutschen Filmakademie, er folgt damit Iris Berben. Im Rahmen der gestrigen Mitgliederversammlung wurde er von den Mitgliedern der Akademie gewählt. Iris Berben, die der Akademie seit Februar 2010 als Präsidentin vorstand, hatte nach insgesamt drei Amtszeiten nicht erneut für das Amt kandidiert. Ulrich Matthes hat in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, beeindruckte auf der Kinoleinwand in Filmen wie „Der Neunte Tag“, „Der Untergang“ oder „Novemberkind“ und ist seit 2004 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Der vielfach preisgekrönte Schauspieler ist bereits seit 2012 im Vorstand der Akademie.
Neuer Gilden-Dienst
(11.2.2019)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Vice - Der zweite Mann", "Can You Ever Forgive Me?", "Asche ist reines Weiß", "Die Winzlinge - Abenteuer in der Karibik" hier...
BKM Monika Grütters: Klare Positionierung fürs Kino
(8.2.2019)
Mit einer engagierten Rede vor dem deutschen Produzententag hat sich Bundeskulturstaatsministerin Monika Grütters für den deutschen Film stark gemacht, mehr Effektivität der vielen Fördergelder angemahnt - und klar für die Stellung des Kinos Position bezogen. Der Vorstand der AG Kino Gilde begrüßt ausdrücklich diese klare Positionierung: „Die Bundeskulturstaatsministerin sendet wichtige und angesichts der anstehenden FFG-Novellierung zukunftsweisende Signale“, so Dr. Christian Bräuer, Vorsitzender der AG Kino-Gilde.
In der Rede der Ministerin heißt es: „Wir brauchen auch weiterhin klare Regeln in Form von Sperrfristen, die das Kino als Kulturort schützen. Wer von der Förderung profitieren möchte, muss sich an diese Regeln halten. Die Leinwand darf nicht - Stichwort „Roma“ - zur bloßen Werbeplattform für VoD-Produktionen degradiert werden! Sie verdient weiterhin Wertschätzung als Bühne für großes Kino: für Filme, die berühren und bewegen, fesseln und erschüttern, für Filme, die im Gedächtnis bleiben, die Wahrnehmung verändern, Diskussionen anstoßen. Für solche Filme, für großes Kino als Gemeinschaftserlebnis...“
Die Berlinale und das Kino
(8.2.2019)
Unter dem Titel "Die Berlinale, die Frauen und die K-Frage" beschäftigt sich DIE WELT in einem Beitrag vom 7.2. nicht nur mit dem Anteil an Filmen im Wettbewerb unter weiblicher Regie, sondern stellt auch die Fragen: "Wie hält es die Berlinale mit dem Kino? Und wie geht es in der Branche weiter?" Dr. Christian Bräuer, Vorsitzender der AG Kino-Gilde, stellt in dem Artikel die entscheidende Frage: "Die Berlinale muss sich entscheiden: Will sie ein Kinofilmfestival sein oder ein Fernsehfilmfestival?". Den ganzen Artikel gibt es hier...
FFA: Kinobilanz 2018
(6.2.2019)
Die Filmförderungsanstalt hat ihre statistische Auswertung des Kinojahres 2018  vorgelegt: Es gibt einen starken Rückgang bei Umsatz und Besucher*innen, aber einen einigermaßen stabilen deutschen Marktanteil. Mit 105,4 Mio. wurden 2018 in Deutschland 13,9 Prozent weniger Tickets als im Vorjahr verkauft, der Umsatz sank um 14,8 Prozent auf 899,3 Mio. Euro. Ähnlich schlechte Zahlen gab es zuletzt 1992, als 105,9 Mio. Tickets verkauft wurden. Immerhin ist das Jahresergebnis am Ende etwas besser ausgefallen, als es die Halbjahreszahlen 2018 befürchten ließen. Und positiv ist zu vermerken: es gibt erstmals wieder mehr als 900 Kinostandorte.
Arthouse-Charts: Grün ist Trumpf
(5.2.2019)
Nach nunmehr 5 Wochen muss DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT seinen Spitzenplatz in den deutschen Arthouse-Charts abgeben: die neue Nr. 1 ist GREEN BOOK, ein bewegendes Rassismus-Drama aus den USA der 60er Jahre, nominiert für 5 Oscars. Clint Eastwoods Drogenkurier-Seniorendrama „The Mule“ kam noch auf Platz 9.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
BKM Grütters: Berlinale-Teilnahme von Netflix-Filmen ohne Kinoauswertung nicht denkbar
(2.2.2019)
Im Interview mit "BZ"-Redakteur Michael Zöllner über eine evtl. Verlegung der Berlinale betonte Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Bedeutung der Kinoauswertung von Filmen. Zum Umgang mit Netflix-Produktionen im Rahmen der Berlinale sagte sie klar und deutlich: "Mit der Teilnahme eines  Netflix-Films ohne reguläre Kinoauswertung kann ich mich nicht anfreunden. Kinos sind bedeutende Kulturorte,  die  auf  die  Auswertung  angewiesen  sind.  Nur  sie  machen das einzigartige „Erlebnis Film“  möglich,  dort  finden  Verhandlungen  über  gesellschaftliche  Themen  statt.  Unsere  Anstrengung muss es sein, das Kino als Kulturort zu erhalten." Auf die Frage "Haben Sie das als Richtlinie an das neue Leitungsteam so weitergegeben?" antwortete sie: "Nach den Berlinale-Richtlinien können nur Filme, für die eine Kinoauswertung vorgesehen ist, für den Wettbewerb eingereicht werden.  Ich  habe  zwar  Verständnis  dafür, dass die Produzenten und Schauspieler ihre Filme auch über Netflix  verbreiten  wollen,  aber  dass  ein  Netflix-Film  ganz  ohne  Kinoauswertung auf einem originären Kino-Festival läuft, das geht zu weit." -

NACHTRAG (5.2.2019):
Das ganze Interview ist nun auch auf der Homepage des BKM selbst nachzulesen!
Neuer Gilden-Dienst
(4.2.2019)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Club der roten Bänder - Wie alles begann", "Hotel Jugoslavija", "Die Blüte des Einklangs" und "Sweethearts" hier...
"Der Mann vom Filmverleih mit Stern"
(4.2.2019)
In einem ausführlichen Gespräch fragt die taz (die tageszeitung) Torsten Frehse vom Filmverleih Neue Visionen über seine Arbeit aus. Unter der Überschrift „Der Mann vom Filmverleih mit Stern“ heißt es: „Bei der Berlinale wird Torsten Frehse wieder viel zu schauen haben. Ein Gespräch über Filmklassiker, Rechtsradikale und den roten Stern."- Das ganze taz-Interview hier...
Prokino Repertoire
(4.2.2019)
Der Prokino Filmverleih weist darauf hin, dass im Rahmen der neuen Zusammenarbeit zwischen Prokino und Studiocanal das Booking & Billing auch für diverse REPERTOIRE-TITEL ab dem 1. April 2019 über Studiocanal erfolgt. Die entsprechenden Titel hier als PDF… Die Vermietung der restlichen Repertoire-Titel erfolgt über Prokino.