NEU in Programmkinos
Downsizing
Sozialsatire über eine Gesellschaft, in der sich ein jeder auf zwölf Zentimeter schrumpfen lassen kann
Die dunkelste Stunde
Golden Globe für Hauptdarsteller Gary Oldman als Winston Churchill in seiner dunkelsten Stunde
Der andere Liebhaber
Erotischer Thriller aus Frankreich von Francois Ozon
Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit
Dokumentation über Hannah Nydahl, die “Mutter des Buddhismus”
Das Milan Protokoll
Eine deutsche Ärztin gerät im Nordirak in die Gefangenschaft der IS-Gruppen
Es ist nie zu spät
Eine Dokumentation über Menschen, die sich auch noch im hohen Alter sportlichen Herausforderungen stellen
Wir töten Stella
Regisseur Julian Roman Pölsler verfilmt nach „Die Wand“ den nächsten Roman von Marlen Haushofer
Die Anfängerin
Alexandra Sells Regiedebut um eine Frau, die einen Neuanfang wagt
DEMNÄCHST in Ihrem Kino
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Frances McDormand mischt die Kleinstadt auf
Anne Clark
Doku über die britische Musikerin und Poetin
Letzte Tage in Havanna
Vom Leben und Überleben auf Kuba
On the Beach at Night alone
Schauspielerinnendrama aus Korea
Beach Rats
Coming-of-Age- und Coming-Out-Drama
A Thought of Ecstasy
Trashiges Erotikdrama
Grace Jones: Bloodlight and Bami
Das Leben einer Ikone - Musikdoku
nachrichten
Keine OSCAR-Nominierung für Fatih Akin
(23.1.2018, 14.50 Uhr)
Schade!
Gerade wurden ins Los Angeles die Nominierungen für die OSCAR-Preise verkündet - und leider gibt es keine OSCAR-Nominierung für Fatih Akin und seinen Film "Aus dem Nichts". Nominiert in der Sparte FOREIGN LANGUAGE FILM sind: A Fantastic Woman (Chile), The Insult (Libanon), Loveless (Russland), On Body and Soul (Ungarn) und The Square (Schweden). - Infos auf der Oscar-Website hier...
Arthouse-Charts: Die dunkelste Stunde strahlt hell
(23.1.2018)
Ein überragender Gary Oldman als höchst eigenwilliger, aber standhafter englischer Premierminister, der den Nazis die Stirn bietet, ist der neue Held in den deutschen Arthouse-Kinos: DIE DUNKELSTE STUNDE ist mit klarem Abstand die neue Nr. 1 der Arthouse-Charts. Auf einem guten Platz 2 hält sich seit der Golden-Globe-Auszeichnung Fatih Akins „Aus dem Nichts“. Die weiteren Neustarts waren: „Downsizing“ auf Platz 4, „Der andere Liebhaber“ auf Platz 7 und „Hannah – Ein buddhistischer Weg“ auf Platz 9.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier…
Berlinale: neue Filmtitel
(23.1.2018)
In den Wettbewerb der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurden fünf weitere Filme eingeladen. Damit stehen 23 Titel des 24 Filme umfassenden Wettbewerbsprogramms fest. 19 der 24 Filme werden um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren. Sechs weitere Filme wurden ins Programm des Berlinale Specials eingeladen, das insgesamt zwölf Filme sowie sieben Serien umfasst. Zusätzlich werden noch zwei Filme des Wettbewerbs und Berlinale Specials bei der Programm-Pressekonferenz am 6. Februar 2018 vorgestellt.
Eröffnung des 39. Filmfestivals Max Ophüls Preis
(22.1.2018)
Mit der feierlichen Eröffnung startet am heutigen Montag in Saarbrücken das 39. Filmfestival Max Ophüls Preis. Einer der Höhepunkte des Abends ist die Verleihung des Ehrenpreises für ihre Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film an die Regisseurin und Autorin Doris Dörrie, eine der vielseitigsten Erzählerinnen des deutschen Kinos.
Neuer Gilden-Dienst
(22.1.2018)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "The Disaster Artist", "Der seidene Faden", "Freddy/Eddy" und "Das Leben ist ein Fest" hier...
Bayerische Filmpreise
(20.1.2018)
Am Wochenende wurden im Münchner Prinzregententheater feierlich die Bayerischen Filmpreise vergeben. Ausgezeichnet für die beste Regie wurde Fatih Akin für „Aus dem Nichts“. Für ihre Leistung im gleichen Film wurde Diane Kruger als beste Darstellerin ausgezeichnet, als beste Darsteller – sozusagen im Doppelpack – David Kross und Frederich Lau für „Simpel“. Mit dem Preis bester Dokumentarfilm wurden Yasemin und Nesrin Şamdereli für „Die Nacht der Nächte" geehrt. Die vom BR Fernsehen übertragene Gala ist noch bis Mitte Februar in der BR Mediathek zu sehen. – Alle Preise und weitere Infos hier…
Ev. Filmjury: "Marlina" Film des Monats
(19.1.2018)
Als FILM DES MONATS Januar 2018 zeichnet die Jury der Evangelischen Filmarbeit die indonesische Produktion „Marlina – Die Mörderin in vier Akten“ von Mouly Surya aus. Der Film erzählt von einer jungen Witwe, die sich gegen eine Gruppe gewalttätiger Männer wehren muss. Er läuft seit Donnerstag dieser Woche in den Kinos (Verleih: Eksystent Distribution). - Zur Filmempfehlung hier...
Woche der Kritik mit Podiumsdiskussion
(18.1.2018)
Parallel zur Berlinale veranstaltet der Verband der deutschen Filmkritik vom 14. bis zum 22. Februar seine WOCHE DER KRITIK.  Den Auftakt macht eine Konferenz zur Frage, wie Vorstellungen vom Publikum die Arbeit mit dem Kino prägen, was es heißt, bestimmte Besucherzahlen erreichen zu müssen und welche Auswirkungen es hat, sich als Publikumsfestival zu verstehen. In Anlehnung an die Frühzeit des Kinos findet die Veranstaltung in einem Zirkuszelt statt.( CABUWAZI Tempelhof – der Kulturflughafen, auf dem Tempelhofer Feld, Eingang Columbiadamm 84). Auf dem Podium zum Thema „Malen nach Zahlen? Über Ideen vom Publikum und ihre Auswirkungen auf das Kino“ diskutieren u.a. Christian Bräuer, Geschäftsführer der Berliner Yorck Kinos und als Vorsitzender der AG Kino-Gilde Mitinitiator der neuen Leitlinien der FFA, Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und ehemalige Produzentin, und Stephan Wagner, Regisseur und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Regie.
Landkreis Gießen: Förderung für Kinokultur auf dem Lande
(17.1.2018)
Der Landkreis Gießen kümmert sich vorbildlich um seine für die Filmkunst engagierten Kinos und vergab zwei Förderpreise „Kinokultur auf dem Lande“ an das Traumstern Lich und das Kino Grünberg. „Diese Förderung ist als ein deutliches Symbol des Kreistages zu verstehen. Diese soll verdeutlichen, dass solche Kulturangebote die Attraktivität des ländlichen Raumes stärken und die Menschen dazu aufrufen, diese Angebote auch zu nutzen“, sagte die Landrätin Anita Schneider. Beide Kinos bieten neben Filmvorführungen auch besondere, kulturelle Angebote für spezielle Zielgruppen. „Sie schaffen es, niveauvolle Unterhaltung mit gesellschaftspolitischer Bildungsarbeit zu verbinden“, unterstrich sie weiter.
Amnesty-Jury der Berlinale 2018
(17.1.2018)
Die Jury der Menschenrechtsorganisation AMNESTY INTERNATIONAL für die Berlinale 2018 steht fest: Die Schauspielerin Friederike Kempter ("Oh Boy", "Tschick") wird gemeinsam mit Regisseur und Filmproduzent Ali Samadi Ahadi ("Teheran Tabu", "Pettersson & Findus") und Bettina Müller von Amnesty International den Gewinner des Amnesty-Filmpreises 2018 küren. Die Amnesty-Jury sichtet eine Auswahl von Filmen der Berlinale-Sektionen "Wettbewerb", "Panorama", "Forum" und "Generation", die auf besondere Weise von den Menschenrechten und deren Schutz erzählen.
FFA-Verleihförderung
(16.1.2018)
In ihrer ersten Sitzung dieses Jahres hat die FFA-Kommission für Verleih-, Vertriebs- und Videoförderung rund 1,8 Mio Euro bewilligt. Der Kinostart von sieben Filmen wird mit 1.235.000 Euro Verleihförderung und Medialeistungen in Höhe von 300.000 Euro unterstützt. Mit 318.829 Euro wird die Herausbringung von 14 Filmen auf DVD/Blu-ray Disc und über Video-on-Demand-Dienste gefördert. Unter anderem summt mit FFA-Förderung ab 1. März 2018 die wohl bekannteste Honigbiene der Welt in DIE BIENE MAJA 2 – DIE HONIGSPIELE über die Leinwand. Am selben Tag – und somit kurz nach seiner Berlinale-Premiere – kommt mit FFA-Unterstützung DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER von Lars Kraume in die Kinos.
Arthouse-Charts: "Aus dem Nichts" wieder nach oben geschnellt
(16.1.2018)
Ja, ein Golden Globe wirkt: Fatih Akins „Aus dem Nichts“ hat seine Besucherzahlen verdoppelt, viele Kinos haben ihn noch mal zu guten Zeiten (weiter) eingesetzt – womit er jetzt tatsächlich wieder die Nr. 1 der deutschen Arthouse-Charts ist. Weniger überzeugend war der neue Woody-Allen-Film "Wonder Wheel", der mit mittleren Kritiken auf Platz 4 kam – es aber immerhin als einziger Neustart in die Top 10 schaffte.
Berlinale-Wettbewerb und -Special
(15.1.2018)
In den Wettbewerb der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurden weitere zehn Filme eingeladen. Drei neue Filme wurden für das Programm des Berlinale Special ausgewählt. Damit sind zu den bereits gemeldeten acht Wettbewerbsfilmen und zwei Berlinale Special-Titeln 13 Produktionen aus Argentinien, Australien, Brasilien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong - China, dem Iran, Irland, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Paraguay, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, Uruguay, den USA und der Volksrepublik China hinzugekommen.
Neuer Gilden-Dienst
(15.1.2018)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu "Three Billboards outside Ebbing, Missouri", "Wunder", "Beach Rats", "Anne Clark – I’ll walk out into tomorrow" und "Nur Gott kann mich retten" hier...
Netflix oder die Auslöschung des Kinos
(10.1.2018)
Selbst Streaming-Produzenten wie Amazon halten sich an „Kino first“ – nur Netflix nicht. Das man das sogar noch auf die aggressive Spitze treiben und damit voraussichtlich einen verhängnisvollen Kreislauf in Gang setzen kann, beweist Netflix jetzt aktuell mit „Auslöschung“, dem ScienceFiction-Drama von „Ex Machina“-Regisseur Alex Garland. Netflix hat Paramount kurzerhand und kurzfristig die Rechte abgekauft, womit der Film in Deutschland nicht mehr ins Kino kommt, obwohl der Kinostart sogar schon angekündigt war. – Einen sehr guten Kommentar dazu gibt es von FILMSTARTS-Redakteur Björn Becher. Zu seinem Kommentar hier…
Sanierung der Schauburg Dresden
(10.1.2018)
Unter der Überschrift " Schwarz sehen bei der Schauburg-Sanierung" berichtet die SÄCHSISCHE ZEITUNG von den Umbauarbeiten am Dresdner Programmkino-Komplex Schauburg: "Das Programmkino wurde nun aufgestockt. Wann die Sanierung abgeschlossen ist, bleibt aber weiterhin unklar." - Der ganze SZ-Bericht hier...
Arthouse-Jahrescharts 2017: "LaLaLand" einsam an der Spitze
(9.1.2017)
Damien Chazelles LA LA LAND dominiert die Arthouse-Jahrescharts 2017 und begeisterte über 500.000 Zuschauer in den deutschen Arthousekinos. Mit Oscar-Gewinner MOONLIGHT (Regie und Buch Barry Jenkins) folgt ein weiterer US-Titel auf Platz 2. Mit dem vom Publikum geliebten Dokumentarfilm WEIT. DIE GESCHICHTE VON EINEM WEG UM DIE WELT von Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier liegt ein - nicht geförderter - deutscher Film auf dem dritten Platz. In den TOP 10 finden sich vier deutsche Produktionen: Neben WEIT sind dies der Berlinale-Wettbewerbsbeitrag WILDE MAUS (Buch und Regie: Josef Hader), Fatih Akins Golden-Globe-Gewinner AUS DEM NICHTS sowie PAULA – MEIN LEBEN SOLL EIN FEST SEIN (Regie: Christian Schwochow, Buch: Stephan Suschke). Insgesamt sind die Arthouse-Kinos die Heimat der anspruchsvollen deutsch-europäischen Filme: 84 Produktionen in den TOP 100 der Arthouse Charts kommen aus Deutschland (35) oder Europa (49). Mit einem durchschnittlichen Besuchermarktanteil von 60 % tragen die Filmkunsttheater maßgeblich zur Sichtbarkeit und zum Erfolg dieser Werke bei. 81 der Top-100-Filme wurden mehrheitlich in den Arthousekinos gesehen, bei 19 Filmen lag der Anteil sogar bei über 80%.
Arthouse-Charts: Vincent trotzt starken Neustarts
(9.1.2018)
Die Liebe zu "Vincent" hält nicht nur an, sie steigt sogar noch: "Loving Vincent" konnte zum Vorwochenende sogar um 33 Prozent zulegen! Damit ist er trotz starker Neustarts weiterhin die Nr. 1 der deutschen Arthouse-Charts. Auf einen sehr guten Platz 2 schafften es Helen Mirren und Donald Sutherland mit ihrem Senioren-Roadmovie "Das Leuchten der Erinnerung", auf einen ebenfalls guten Platz 3 kam "Greatest Showman", das spektakuläre, perfekt inszenierte Musical, das mit seiner Lust an Musik und Tanz und Kunst und Unterhaltung geradezu ansteckend ist.
Alle aktuellen Arthouse-Chartplatzierungen hier...
Golden Globes: Glückwunsch an Fatih Akin

(8.1.2018)
Glückwunsch an Fatih Akin: Nicht "The Square", sondern sein hochintensives Drama "Aus dem Nichts" ist gestern Abend in Hollywood mit dem Golden Globe als bester nicht-englischsprachiger Film ausgezeichnet worden! Zusammen mit seiner Hauptdarstellerin Diane Kruger übernahm Fatih Akin den Preis.
Vier Globes gingen an "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri", u.a. als bestes Drama und für die beste Hauptdarstellerin Frances McDormand. Als bester Darsteller in der Kategorie Drama wurde Gary Oldman für "Die dunkelste Stunde" ausgezeichnet. Der Golden Globe für den besten Film in der Kategorie Comedy/Musical ging an Greta Gerwigs "Lady Bird", als beste Darsteller in dieser Kategorie wurden Saoirse Ronan ("Lady Bird") und James Franco ("The Disaster Artist") ausgezeichnet. Den Golden Globe für die beste Regie erhielt Guillermo del Toro für "Shape of Water“. - Infos: www.goldenglobes.com

Neuer Gilden-Dienst
(8.1.2018)
...mit Filmkritiken von Thomas Engel zu Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit", " Wir töten Stella", "Marlina - Die Mörderin in vier Akten", "Wonder Wheel" und "Der andere Liebhaber" hier...