Willi und die Wunder dieser Welt

Willi Weitzel, der in der Fernseh-Reihe "Willi will’s wissen" seinen kleinen und großen Zuschauern schon seit 2002 zeigt, dass Lernen Spaß macht und erklärt, was wie funktioniert, wagt den Schritt ins Kino und lädt ein zu einer Reise rund um die Erde. Eindrucksvoll fotografiert vom mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm- Kameramann Wolfgang Thaler ist ihm ein unterhaltsames Abenteuer zum Mitfiebern und Mitlachen gelungen. Für Kinder und alle, die es einmal waren.

Webseite: www.williunddiewunderdieserwelt.de

Deutschland 2009. 
Regie: Arne Sinnwell. 
Mit Willi Weitzel. 
Länge: 78 Min., ab 0 Jahren

PRESSESTIMMEN:



FILMKRITIK:

Die Münchner Megaherz-Produktion von Franz X. Gernstl und Fidelis Mager stellte in den letzten 20 Jahren meist improvisiert wirkende Fernseh-Reisefilme her, die sich aber ziemlicher Beliebtheit erfreuen und unter anderem mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurden. Ungefähr so ist auch dieser Kinofilm einzuordnen. Er erzählt von Willi (Willi Weitzel, vor allem aus der Fernsehserie „Willi will’s wissen“ bekannt), der auf verschiedenen Erdteilen „Wunder dieser Welt“ kennen lernt.

Zuerst geht es ab in den australischen Regenwald. In hohen Baumkronen nistende Weberameisen gibt es da, außerdem ein Krankenhaus für Fledermäusen ähnelnde Flughunde. Und Gespräche mit Experten. 

Dann ist die kanadische Arktis mit ihren Eisbären an der Reihe. Auch hier Wissenswertes.

Weiter nach Tokio. Gottlob trifft Willi da auf die deutsch sprechende Azusa Mori, denn sonst wäre er verloren. Sie zeigt ihm kuriose Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unter anderem den 185 kg schweren deutschen Sumo-Ringer Torsten Scheibler (Weltmeister). Willi: „Ich habe die Menschen auf den Straßen Tokios so kennen gelernt, dass sie einen anderen keines Blickes würdigen. Aber wenn Torsten unterwegs war, haben sich einige sogar vor ihm verneigt.“

Hier sind dem Film einige schöne Passagen gelungen.

Die letzte Station ist die Sahara. Da hat Willi einen Auftrag zu erfüllen: seiner über 90 Jahre alten Münchner Freundin Frau Klinger eine Dose Sahara-Dünensand zu bringen. Was er denn nach einigen Abenteuern auch tut.

Mit etwas Wissen gespickter, einigermaßen unterhaltsamer Reisefilm, der vor allem für Kinder gedreht ist und diesen auch gefallen könnte.

Thomas Engel

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