Zum ersten Mal fand in diesem Jahr eine gemeinsame Veranstaltung der Berlinale Generation mit der AG Kino – Gilde statt. Ziel war es, die Filmschaffenden aus der Sektion mit Kinobetreibenden zusammenzubringen und über Strategien für mehr Sichtbarkeit der Filme zu sprechen.
Tatsächlich traf sich im Hackesche Höfe Kino eine bunte Mischung aus jungen Kreativen, Kinomacher*innen und der Jury. Die Regisseurin des Films ZIRKUSKIND Anna Koch und die Hamburger Kinobetreiberin Cara Lynn Bauer gaben kurze Impulse, die sehr ehrlich auch die Herausforderungen schilderten, die mit der Programmierung von Kinder- und Jugendfilmen verbunden sind. Danach entspann sich eine fruchtbare Diskussion mit verschiedenen Ideen, wie eine nächste Generation an das Kino herangeführt und begeistert werden kann. Kinonetzwerke, Filmclubs, lokale Kooperationen, oder eine frühe Zusammenarbeit von Filmschaffenden, Verleihen und Kinos wurden als Beispiele genannt.
Spannend war natürlich auch der internationale Blick, denn es waren auch Filmschaffende aus den USA, Brasilien und Chile mit dabei.
Für die Initiatoren von der AG Kino – Gilde und der Berlinale Generation Felix Bruder und Melika Gothe war es ein gelungener Auftakt und es gibt bereits weitere Ideen für das kommende Jahr.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Preisverleihung am Samstag, wenn die Jury Cinema Vision 14plus aus jungen Kinobetreibenden den besten Film der Sektion auszeichnet. Der Gewinnerfilm erhalt eine Einladung zur Filmkunstmesse im September nach Leipzig.
Bild: Melika Gothe (Berlinale Generation), Nadine Melzer (Jury Generation), Felix Bruder (AG Kino – Gilde), Ophelia Hertel (Jury Generation), Petra Rockenfeller (AG Kino – Gilde), Dina Schilke (Jury Generation), Sebastian Markt (Berlinale Generation) (c), Stefan Zeitz, AG Kino






