Vom 16. bis 20. Februar rückt Berlinale Goes Kiez erneut Berliner Kiezkinos in den Fokus und zeigt ausgewählte Festivalfilme in fünf Programmkinos der Hauptstadt. Internationale Filmteams und das Publikum sind eingeladen, die Kinokultur von Berlin zu erleben. Damit schlägt die Berlinale eine wichtige Brücke zu den Kinos, die wichtige Säulen für die Sichtbarkeit der Filme sind.
Die 2010 u.a. von Matthias Elwardt initiierte Sonderreihe rollt den kleinen Roten Teppich vor den ausgewählten Kiezkinos aus und besucht das Publikum in der eigenen Nachbarschaft. Mit dabei sind in diesem Jahr: das BALI Kino in Zehlendorf, das Yorck Kino in Kreuzberg, das Kino Casablanca in Adlershof, das SİNEMA TRANSTOPIA im Wedding sowie das Xenon Kino in Schöneberg. Die Kiezkinos sind vielfältig in ihrer Geschichte, Programmierung und Architektur. Dank ihrer Kinobetreiber*innen bleibt das filmkulturelle und gesellschaftspolitische Programmangebot das ganze Jahr hinweg lebendig. Die soziale Funktion der Kinos, als Orte von Gemeinschaft und Diskurs, wird durch die Sonderreihe im Besonderen gewürdigt.
Mit insgesamt 15 Spielfilmen und einem Kurzfilmprogramm bietet die Sonderreihe einen Querschnitt des Festivalprogramms. Zu jeder Veranstaltung ist ein anschließendes Gespräch mit den Filmteams geplant. Kinobegeisterte Besucher*innen haben so die Möglichkeit, mit Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Das komplette Programm von Berlinale Goes Kiez wird am 3. Februar veröffentlicht. https://www.berlinale.de/de/home.html
Bild: © Peter Kreibich / Berlinale 2020




