Auch die bayerischen Filmkunsttheater konnten in dieser Woche ihre Kinoprogrammpreise entgegen nehmen. Der Chef der Bayerischen Staatskanzlei Florian Herrmann zeichnete in Kempten 77 Kinos aus. Sie Spitzenprämie in Höhe von 20.000 Euro ging an das Park Kino in Bad Reichenhall.
Insgesamt wurden Preisgelder i.H.v. 800.000 Euro ausgereicht. Bei der festlichen Veranstaltung in Kempten im Allgäu lobte Florian Herrmann den Einsatz der Kinobetreibenden. „Kinos ermöglichen einen einfachen und unmittelbaren Zugang zu kultureller Teilhabe“, sagte Florian Herrmann in seiner Rede. „Gerade im ländlichen Raum sind sie ein wichtiger Ort für gemeinschaftliches Kulturerleben.
Christian Bräuer, Vorstandsvorsitzender der AG Kino – Gilde, ging in seiner Gratulationsrede darauf ein, wie die vielfältige Kinolandschaft in Bayern dazu beiträgt, dass Bayern zu den führenden Medienstandorten in Europa zählt. Möglich sei dies nur durch umsichtiges politisches Management und eine weitsichtige Förderpolitik. Er zitierte auch Papst Leo XIV der in einer Ansprache am Wochenende die Politik der Welt aufgefordert hatte, die Kinos als Kulturorte zu schützen und zu fördern.
Die beiden Betreiber aus Bad Reichenhall zeigten sich überrascht und überwältigt vom Spitzenpreis. In seiner Dankesrede gab Josef Loibl der Politik dann auch mit auf dem Weg ihre Versprechen in Sachen Förderung einzuhalten. Ein Aufruf der hoffentlich auch bei der Bundestagsabgeordneten Mechthilde Wittmann (CSU) aus dem Haushaltsauschuss nachhallt, die ebenfalls unter den Gästen war.
Bild v.l.: Mechthilde Wittmann (MdB), Thomas Kiechle (OB Kempten) Dorothee Erpenstein (FFF Bayern) Josef Loibl und Maximilian Berger (Park Kino), Christian Bräuer, Florian Herrmann (c) FFF Bayern, Patrick Vöhringer






