Es gibt Kinos, die gibt es gar nicht mehr und doch strahlt ihr Licht immer noch fort. So das Kulturkino in Schlüchtern, auch liebevoll KuKi genannt. Der dahinter stehende Verein unter dem Vorsitz von Heide Buhmann und Hans-Peter Haeseler, begann seine Arbeit in einer alten Synagoge in Schlüchtern. Die beiden verstanden diese Chance als besondere Herausforderung, Erinnerungskultur mit und durch Film zu leben.
Über die Jahre bauten sie die Synagoge zu einem vielfältigen Kulturort aus: Film, Literatur, Musik, Theater, Kleinkunst. Sie stemmten die Digitalisierung und brachten die Technik auf den aktuellen Stand. Doch die Geschichte nahm 2010 kein gutes Ende. Sie zeigt, beispielhaft, wie wichtig ein ehrlicher Umgang miteinander ist. Mit Gebäudeeigentümern, politisch Verantwortlichen, Geldgebern.
Heide Buhmann hat die Geschichte des Vereins aufgeschrieben und damit ein zeitgeschichtliches Dokument geschaffen. Einzigartig, aber vielleicht auch stellvertretend für andere Kinostandorte, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben oder hatten.
Der Beitrag findet sich, gestaltet von Hans-Peter Haeseler unter: https://kuki.shorthandstories.com/






