Oscars 2026: ONE BATTLE AFTER ANOTHER räumt ab

Großer Gewinner der diesjährigen Oscarverleihung ist der Film ONE BATTLE AFTER ANOTHER. Das Werk wurde nicht nur als bester Film ausgezeichnet, sondern brachte Regisseur Paul Thomas Anderson gleich mehrere Trophäen ein. Anderson erhielt zunächst einen Oscar für das beste adaptierte Drehbuch und wurde später auch für die beste Regie geehrt. Als einer der Produzenten des Films durfte er zudem die Auszeichnung für den besten Film entgegennehmen.

In der Kategorie Bestes Originaldrehbuch setzte sich Ryan Coogler mit seinem Film BLODD & SINNERS durch. Auch für Coogler war es der erste Oscar. Der insgesamt 16-fach nominierte Film gewann am Ende vier Preise. Drei Auszeichnungen gingen an Guillermo del Toro für seine Neuinterpretation von FRANKENSTEIN. Leer aus ging dagegen Josh Safdie mit MARTY SUPREME, der trotz neun Nominierungen keinen Oscar erhielt.

In den Hauptdarstellerkategorien setzten sich zwei Favoriten durch: Jessie Buckley gewann für ihre Rolle in HAMNET den Oscar als beste Hauptdarstellerin, während Michael B. Jordan für BLOOD & SINNERS als bester Hauptdarsteller geehrt wurde. Beide hatten zuvor bereits den Actors Award gewonnen und galten deshalb als klare Favoriten.

Mit der Auszeichnung des norwegischen Films SENTIMENTAL VALUE von Joachim Trier als bester internationaler Film schwappte auch Freude nach Deutschland, denn der Film wurde u.a. von Komplizen Film um Maren Ade, Jonas Dornbach und Janine Jackowski koproduziert. FFA-Präsidentin Kisten Niehuus gratulierte entsprechend.

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