Das-Fieber-Der-Kampf-gegen-Malaria

Das Fieber – Der Kampf gegen Malaria

Originaltitel

Das Fieber – Der Kampf gegen Malaria

Deutscher Titel

Das Fieber – Der Kampf gegen Malaria

Produktionsland

FRA,DEU,CHE

Filmdauer

99 min

Produktionsjahr

2019

Regie

Weingartner, Katharina

Verleih

W-FILM Distribution

Starttermin

25.06.2021

Vertrieb

W-FILM Distribution

FSK

6

Pressetext

Plädoyer für Selbstbestimmung und Pflanzenheilkunde in Ostafrika
„Das Fieber – Der Kampf gegen Malaria“ rüttelt auf: Wir, die wir erstmals am eigenen Leib den Schrecken einer Pandemie erfahren, werden an jene erinnert, die schon ewig mit einer tödlichen Krankheit ringen. Der Dokumentarfilm verweigert den immergleichen Blick auf afrikanisches ,Leid‘ und begleitet Protagonist*innen, die auf Selbstbestimmung insistieren. Ihre Arbeit mit der Heilpflanze Artemisia annua könnte vielleicht unzählige Menschenleben retten – vor Malaria und vor anderen Infektionskrankheiten.

Covid-19 legte die Welt still, aber dabei dürfen wir andere Infektionskrankheiten nicht vergessen! Malaria hat bereits mehr Menschen getötet, als alle Krankheiten und Kriege dieser Erde zusammen: Ein totes Kind pro Minute lautet die grausame Formel. Als Folge des Lockdowns und der dadurch verschlechterten Gesundheitsversorgung wird der Malaria-Parasit dieses Jahr in Afrika sogar geschätzte eine Million Menschen töten – doppelt so viele wie sonst Jahr für Jahr! Black Lives Don’t Matter?

Aber was wäre, wenn eine Heilpflanze den ältesten Parasiten der Menschheit besänftigen könnte? Eine bezahlbare Medizin, die jede*r selbst im Garten ziehen kann. Im Krisengebiet Ostafrika setzen die Heilpraktikerin Rehema Namyalo, der Biologe Richard Mukabana und der Pharmakologe Patrick Ogwang auf Artemisia annua (Einjähriger Beifuß): Deren isolierter Wirkstoff Artemisinin wird längst von der globalen Pharmaindustrie in teuren Malaria-Präparaten erfolgreich eingesetzt. Doch die Forscher*innen stoßen bei ihrer Suche nach lokalen, billigen Lösungen auf heftige Widerstände der Pharmakonzerne und große Skepsis der eigenen Regierungen. Nicht einmal die WHO will ihr Engagement unterstützen. Geht es hier tatsächlich noch um Entwicklungszusammenarbeit oder um koloniale Unterwerfung und Profitgier?

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