Auf der Suche nach der Weihnachtswerkstatt

Capelight präsentiert mit „Auf der Suche nach der Weihnachtswerkstatt“ einen hübschen kleinen Animationsfilm, der auch die Jüngsten mit seiner Laufzeit von nur gut einer Stunde nicht überfordern wird. Erzählt wird von dem, was Weihnachten wirklich ausmacht: die Zeit mit der Familie.

 

Über den Film

Originaltitel

Julenissens verksted

Deutscher Titel

Auf der Suche nach der Weihnachtswerkstatt

Produktionsland

NOR

Filmdauer

75 min

Produktionsjahr

2026

Produzent

Opdal, Elisabeth / Heiborg, Ove

Regisseur

Sivertsen, Rasmus A.

Verleih

capelight pictures OHG

Starttermin

26.11.2026

 

Die neunjährige Mari liebt Weihnachten und kann es kaum erwarten, dass Heiligabend ist, was sie sich aber am meisten wünscht, kann ihr nicht mal der Weihnachtsmann schenken: Dass ihr Vater weniger arbeitet und mehr Zeit mit ihr verbringt. Als eines Nachts ihr Wunschzettel verschwindet und sie einen Handschuh findet, ist ihr klar: Den kann nur ein Helfer des Weihnachtsmanns verloren haben. Zusammen mit ihrer Großmutter und dem unwilligen Vater, der live im Radio berichtet, machten sie sich auf die Suche nach der Weihnachtswerkstatt. 

 

Die norwegische Produktion basiert auf einem Hörspiel des Kinderbuchautors Thorbjørn Egner, das auf sympathische und liebevolle Weise umgesetzt wurde. Die Animationen sind hübsch, aber einfach, die Geschichte ist minimalistisch, aber herzig, und gesungen wird auch. Vor allem geht es hier aber um die simplen Botschaften. Darüber, dass Zeit mit jenen, die man liebt, am wichtigsten ist, denn das macht den wahren Zauber von Weihnachten aus. Zugleich feiert der Film auch die Macht der Fantasie, was sich schon in der Eingangssequenz zeigt, als sich Mari im Spiel als Pirat gebärdet. 

 

In erster Linie ist „Auf der Suche nach der Weihnachtswerkstatt“ ein Film für ein ganz junges Publikum, aber süß und kurz genug, damit auch die älteren Begleiter nicht sanft entschlafen. Zudem nimmt der Film ein paar Anleihen bei Disney, bei dem auch gerne Musical-Einlagen in die Geschichte integriert wurden. Die strecken den Film natürlich, sind aber beschwingt und in ihrer Leichtigkeit auf das Zielpublikum zugeschnitten. 

 

Alles in allem ein schöner Weihnachtsfilm mit einer weihnachtlichen Geschichte, ideal, um etwas Zeit vor der Bescherung am Heiligen Abend zu überbrücken. 

 

Peter Osteried

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