Gute Nachrichten für die Kinos in Berlin und Brandenburg. Als erste Länderförderung legt Medienboard bei „Liebling Kino“, der Kinoprogrammprämie des Bundes, noch eins oben drauf: Zukünftig können Berliner und Brandenburger Filmtheater beim MBB einen Antrag auf eine Ergänzungsförderung stellen und sich mit ihren Referenzpunkten für einen Zuschuss bewerben. Für die 1. Runde sind mehr als 700.000 Euro im Fördertopf.
Mit „Liebling Kino“ werden Kinos für ihre kulturelle Programmarbeit ausgezeichnet, die deutsche, europäische und künstlerisch anspruchsvolle Filme besonders sichtbar machen. Berlin-Brandenburg ist Deutschlands vielfältigster Kinostandort, der MBB-Zuschuss stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Filmtheater in der Region und würdigt das herausragende Engagement der Kinomacher:innen.
Dazu Sarah Duve-Schmid, Medienboard-Geschäftsführerin: „Die Kinolandschaft der Hauptstadtregion zählt zu den vielfältigsten und kreativsten. Mit außergewöhnlich kuratierten Programmen locken die Kinobetreiber:innen ein passioniertes Publikum an und formen damit eine einzigartige Kino-Kultur und Kino-Szene. Mit der Ergänzung zum Förderprogramm Liebling Kino setzt MBB ein Zeichen für die fortlaufende Unterstützung und Stärkung des Kinostandortes Berlin-Brandenburg.“
Die Entscheidung des MBB ist ein wichtiges Zeichen für andere Länder und auch in Richtung Bund. Nach dem Stocken beim Zukunftsprogramm Kino haben die Bundesländer im Bundesrat bereits einen Antrag verabschiedet, der die Bundesregierung zur Wiederaufnahme des Zukunftsprogramms bringen soll. Vielen Ländern ist wichtig, die Mittel für die Kinos in ihren Haushalten zu sichern. Ein flankierende Förderung des „Liebling Kino“ ist da eine gute Lösung.
Der Vorsitzende der AG Kino – Gilde Christian Bräuer begrüßt diese Entscheidung als wegbereitend für andere Bundesländer: „Die von Medienboard Berlin-Brandenburg angekündigte Kofinanzierung der innovativen Kinoprogrammförderung ‚Liebling Kino‘ sendet ein starkes Signal über die Hauptstadtregion hinaus. Denn Medienboard verstärkt die Wirkung des Bundesprogramms genau dort, wo es zählt: bei den Häusern, die Tag für Tag Raum für den kulturell-kreativen Film und deutsche und europäische Werke schaffen. Bund und Länder greifen so verlässlich ineinander.
Unser Dank gilt der Medienboard-Geschäftsführerin Sarah Duve-Schmid sowie den Ländern Berlin und Brandenburg – insbesondere Berlins Senatskanzleichef Florian Graf, der Brandenburger Wirtschaftsministerin Martina Klement und dem engagierten Medienausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Ein Beispiel, dem sich hoffentlich bald weitere Länder anschließen.“
Alle Infos und Antragsformulare gibt es auf der MBB Website!





