FRANKFURT SCHAUT EINEN FILM – ALEXANDER KLUGE SPECIAL

Am Sonntag, 8. November 2026 dreht sich in den Frankfurter Kinos alles um den Regisseur Alexander Kluge. Der bereits etablierte Kinotag FRANKFURT SCHAUT EINEN FILM rückt in diesem Jahr das Filmschaffen des Anfang des Jahres verstorbenen Altmeisters in den Fokus. An diesem Tag werden 6 Filme in 14 Veranstaltungen gezeigt.

Der vom Film- und Kinobüro Hessen veranstalteteALEXANDER KLUGE SPECIAL findet statt in Kooperation mit Frankfurter Kinos sowie Filmhaus Frankfurt, FLINTA*-Filmklatsch, Freitagsküche, Ifs – Institut für Sozialforschung, Spector Books und Ventil-Verlag. Er wird gefördert von Hessen Film & Medien und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt.

Sechs Filme in Frankfurter Kinos spannen den Bogen von ABSCHIED VON GESTERN (1966) bis DER ANGRIFF DER GEGENWART AUF DIE ÜBRIGE ZEIT (1964/1985). Es ist ein Jubiläum mit Symmetrie: 60 Jahre nach dem ersten und 40 Jahre nach dem letzten in Frankfurt gedrehten Film (VERMISCHTE NACHRICHTEN) widmet dieser Kinotag Alexander Kluge eine Frankfurt-Retrospektive. Dazwischen liegen GELEGENHEITSARBEIT EINER SKLAVIN, IN GEFAHR UND GRÖSSTER NOT BRINGT DER MITTELWEG DEN TOD, DIE PATRIOTIN und DIE MACHT DER GEFÜHLE . Darüber hinaus erwartet die Besuchenden ein vielfältiges Programm mit inspirierenden Gästen, Begleitveranstaltungen wie Lesungen, Stadtteilführungen und Filmgespräche mit Weggefährt*innen und Fachleuten. In den Filmgesprächen berichten Weggefährtinnen von ihrer Arbeit mit dem Auteur, Kluge-Expert*innen tauschen sich zu zentralen Fragestellungen und Stilmitteln seines innovativen Filmschaffens aus. So geht es u. a. um Kluge und die Montage, den Humor, den Umgang mit KI und um die Betrachtung der Frauenfiguren in seinen Filmen aus heutiger Sicht.

Zugesagt haben sich prominente Gäste wie Thomas Mauch, einer der bedeutenden Kameramänner des Neuen Deutschen Films und langjähriger Weggefährte Kluges, der Musiker und Improvisationskünstler Helge Schneider sowie die Schauspielerin Lilith Stangenberg.

Weitere Infos für Interessierte gibt es in folgendem FLYER.

Bild: Alexander Kluge (c) Fotoarchiv Digne Meller Markovich

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