Mit großer Sorge betrachtet der Bundesverband kommunale Filmarbeit BkF die geplanten Kürzungen sowie das geplante Auslaufen des Förderprogramms Filmerbe. Gemeinsam mit seinen Partnern im Deutschen Kinematheksverbund richtet der Verband daher den eindringlichen Appell an die Politik von Bund und Ländern, diese Entscheidung zu überdenken. Ohne eine verlässliche Finanzierung drohten Filmwerke zu verschwinden. Eine entsprechende Stellungnahme hat der Verband dieser Tage an Staatsminister Weimer, das Präsidium der FFA sowie die Kulturminister*innen der Länder versendet.
Aus Sicht der Kinos gibt es eine Reihe von negativen Konsequenzen umfassen:
- Reduzierung von Digitalisierungen: Die dringend notwendige Überführung analoger Schätze in digitale Formate wird verzögert oder gestoppt, wodurch kulturelles Erbe dem Verfall preisgegeben wird.
- Verlust von Fachwissen und Infrastruktur: Die Unsicherheit in der Finanzierung gefährdet die spezialisierten Arbeitsplätze und die technische Infrastruktur, die für die hochkomplexen Restaurierungsarbeiten erforderlich sind.
- Einschränkung des kulturellen Zugangs: Wenn das Filmerbe nicht mehr zugänglich gemacht wird, verliert die Öffentlichkeit den Blick auf einen wichtigen Teil der Kultur- und Zeitgeschichte.
In einem Flyer hat der Bundesverband kommunale Filmarbeit nochmals die Relevanz des Filmerbes dargestellt. Der Flyer findet sich hier zum download
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