Kurz vor Beginn der Filmkunstmesse Leipzig hat die FFA die Programmkinostudie mit den Zahlen zum Arthouse-Markt 2025 vorgelegt. Wichtige Kernaussagen dabei sind:
Programmkinos wachsen 2025 bei den Tickets um fünf Prozent (Gesamtmarkt: +2 %) und beim Umsatz um acht Prozent (Gesamtmarkt: +6 %). Damit setzt sich ein Trend fort: Seit 2022 entwickeln sich Programmkinos bei Tickets und Umsatz in jedem Jahr besser als der Gesamtmarkt.
Der durchschnittliche Eintrittspreis überschreitet erstmals die Marke von neun Euro und erreicht 9,01 Euro, bleibt aber deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt (10,05 €).
Der Programmkinobestand bleibt mit 504 Kinos und 790 Leinwänden stabil, die 15 Prozent der Gesamttickets erzielen.
Auffällig bleibt die enge Bindung des Arthouse-Publikums. Die durchschnittliche Besuchshäufigkeit steigt 2025 von 6,5 auf 7,2 Kinobesuche pro Jahr und liegt damit nahezu doppelt so hoch wie im Gesamtmarkt (3,8 Besuche).
In diesem Jahr dürften sich die Zahlen im Verhältnis zum Gesamtmarkt etwas verschieben da dieser im ersten Halbjahr 2026 sehr stark gewachsen ist. Dennoch können auch die Filmkunsttheater 2026 weiter beim Publikum punkten: Ein Plus von über 13% im ersten Halbjahr zeigt, dass der Markt durch starke Filme und das hohe Engagement der Kinobetreibenden in Takt ist und wächst.
Im Rahmen von „Zahlen, Daten, Fakten“ präsentieren die FFA und RENTRAK am Mittwoch, den 16. September 2026, um 13:30 Uhr bei der Filmkunstmesse in Leipzig. Der FFA-Beitrag beleuchtet aus Sicht von Besucher*innen und Nicht-Besucher*innen, was Filme heute „kinowürdig“ macht und wie lokale Produktionen in Deutschland und Frankreich wahrgenommen werden. Ergänzt wird die Präsentation durch exklusive Auswertungen zu Programmkinos. Die Veranstaltung wird bei filmkunstmesse.de (Live) übertragen und steht danach zum nachschauen bereit.
Die vollständige Studie „Programmkinos und das Publikum von Arthouse-Filmen 2025“ steht ab heute auf der Website der FFA zum Download bereit.






