Auftakt zum Lumière Summit in Frankreich

Heute kommen in der Fondation Maeght bei Nizza auf Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem südkoreanischen Präsidenten Lee Joe-myung etwa zweihundert Entscheidungsträger aus Politik, Film, Medien und Kino beim Lumière Summit zusammen, um die Rolle des Bewegtbildes in den nächsten Jahren zu sprechen. Für die weltweite Arthouse-Bewegung wurde Christian Bräuer, Präsident des internationalen Arthouse-Verbands CICAE eingeladen.
Bereits am Vorabend beim Auftrakttreffen in der Villa Ephrussi de Rothschild gab es Gelegenheit für Treffen und Gespräche u.a. mit Jackie Brenneman (AFM), Charles Rivkin (MPA), Tim Richards (Vue), Gaëtan Bruel, Vincent Florant, Jérémie Kessler (CNC) Daniela Elstner (Unifrance), Jane Hastings (EVT), Eduardo Acuna (Regal Cinemas).
Heute dann geht es in den zahlreichen Panels an die inhaltliche Arbeit. Christian Bräuer sieht seine Rolle bei diesem aussergewöhnlichen Gipfel darin, die Stimme der mehr als 2.400 Arthouse-Kinos in 45 Ländern einzubringen. Denn diese Kinos leisten weiterhin wesentliche Arbeit für Programm, Publikumsentwicklung, Talentförderung und lokale Verankerung von Kultur.
Diskussionspunkte gibt es viele in einer Welt, die sich auch durch den Einsatz von KI schnell verändert. Fragen zu Urheberschaft, Partizipation, die Aufmerksamkeitsökonomie beschäftigen dei gesamte Branche. Es spricht für sich, dass eine Kinonation wie Frankreich diese Themen zur Chefsache macht und Perspektiven diskutiert.
Bild: v.l. Tim Richards (Vue), Jane Hastings (EVT), Christian Bräuer (CICAE), Eduardo Acuna (Regal Cinemas), Randy Pearlman

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