Eine hochverdiente Ehre wurde der Kinomacherin, Filmvermittlerin und „Kämpferin“ für das Kino Petra Rockenfeller vom Lichtburg Filmpalast in Oberhausen zuteil. Im Rahmen der 36. Kinoprogrammpreisverleihung NRW erhielt sie einen Ehrenpreis für ihre besonderen Verdienste. Die Jury lobte besonders, wie Rockenfeller im täglichen Kinobetrieb ihre unternehmerische Erfahrung mit filmpolitischem Engagement verbindet und wie wichtig ihr dabei insbesondere das junge Publikum ist. Ihr Einsatz für anspruchsvolle Kinder- und Jugendfilme sowie die Nachwuchsentwicklung beschränkt sich dabei nicht nur auf Oberhausen, sondern ist bundesweit ausgerichtet.
Seit 2015 ist Petra Rockenfeller auch Mitglied des Vorstands der AG Kino – Gilde e.V. und trägt in dieser Rolle maßgeblich zur Sichtbarkeit des jungen Publikums in Kinos bei. Engagiert war und ist sie auch bei der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ und als Aufsichtsratsvorsitzende der Vision Kino.
Entscheidend für den Erfolg ihrer Arbeit ist aber sicherlich auch ihr Einsatz vor Ort in ihrem Kino in Oberhausen. Egal ob bei großen Events wie den Kurzfilmtagen, den Kinderfilmtagen, den Visuelle Oberhausener Frauenfilmtagen, die derzeit stattfinden oder im täglichen Betrieb. Sie ist vor Ort und spricht und arbeitet mit und für ihr Publikum. Dabei sieht sie sich immer auch als Teamplayerin und bindet Menschen in ihre Arbeit und Ideen ein.
Der Kinoprogrammpreis NRW wird von der Film- und Medienstiftung NRW vergeben. Der Jury gehörten in diesem Jahr Annette Frier, Susanne von Kessel-Doelle, Stephan Holl, Britta Lengowski und Christian Bräuer an. Besonderer Dank gilt Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW, und Britta Lengowski, die sich mit großem Einsatz und viel Expertise für die Kinos in Nordrhein-Westfalen stark macht.
Dieser Ehrenpreis dürfte für Petra Rockenfeller sicher kein Grund sein, sich entspannt zurückzulehnen, sondern Ansporn, ihr Engagement fortzusetzen.






