2026 startet mit „Jugend macht Kino“ ein Projekt, das Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, einen Programmtag der SchulKinoWochen aktiv zu gestalten und selbst zu kuratieren. Ziel ist es, junge Menschen nicht nur als Kinobesucher*innen anzusprechen, sondern sie aktiv an Kino- und Kulturarbeit zu beteiligen.
Kinder und Jugendliche werden zu Kuratoren ihres eigenen Programms, sichten gemeinsam mit Filmvermittlerinnen Filme, lernen die Kinoabläufe hinter den Kulissen kennen und gestalten einen gesamten filmbildnerischen Programmtag während der SchulKinoWochen. Dabei erleben sie das Kino als kulturellen Lern- und Begegnungsort – nicht nur im Unterricht, sondern auch als Ort ihrer Freizeitgestaltung.
Jugendliche gestalten eigenen Kinotag bei den SchulKinoWochen
Im Herbst werden erstmalig Jugendliche aus Filmclub-, AG- oder Klassenzusammenhängen in Baden-Württemberg (Kommunales Kino Pforzheim), Mecklenburg-Vorpommern (Kino Boizenburg), Hamburg (3001) und Berlin (Kino Union) in den jeweiligen Bundesländern einen Tag der SchulKinoWochen selbst kuratieren. Das Projekt umfasst drei Vorbereitungstreffen im teilnehmenden Kino sowie einen abschließenden Programmtag im November 2026, an dem die Jugendlichen ihr Programm präsentieren. Bei Interesse können sich potenzielle Jugendgruppen oder AGs, Schulklassen und ihre Lehrkräfte, Kinos oder Filmvermittler*innen unter jugendmachtkino@visionkino.de melden.
Zuvor bietet die Vision Kino wieder den „Aktionstag SchulKino“ für Kinobetreibende am 14. Juli an. Der Online-Austausch bietet eine Plattform für die Entwicklung gemeinsamer Ideen zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Kinos und den SchulKinoWochen-Projektbüros. Im Zentrum stehen Gesprächsrunden, in denen aktuelle Themen und Bedürfnisse diskutiert und gemeinsam Lösungen gesucht werden. Interessierte Kinomacher*innen können sich jetzt anmelden. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich unter www.visionkino.de/aktionstag.
Bild: (c) Maximilian Probst






