Am Dienstag und Mittwoch traf sich der Vorstand der AG Kino – Gilde zu einer zweitägigen Klausursitzung in Erfurt. Die Tagesordnung war auch diesmal wieder dicht gefüllt. Politisch ging es um eine Analyse der neuen Programmförderung Liebling Kino. Grundsätzlich sind die 7 Mio. Euro, die bundesweit vom BKM für die Programmarbeit der Kinos bereitgestellt werden ein großer Erfolg. Doch es gibt auch Kinos, die mit Blick auf die alten Förderstrukturen zu verlieren drohen. Hier will man schnell gegensteuern. Ebenso stand die Strategie für die Weiterführung bzw. Wiederbelebung des Zukunftsprogramm Kino auf dem Plan. Nach dem Entschließungsantrag des Bundesrats gibt es wieder etwas mehr Hoffnung, hier weiterzukommen. Dennoch ist insgesamt noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.
Auch zum Zusammenschluss von Warner Bros. mit Paramount wird sich die AG Kino – Gilde gemeinsam mit der CICAE und anderen internationalen Verbänden positionieren. Ziel ist es, das Kartellverfahren zu nutzen, um verbindliche Auflagen für den Bereich Kinofilm zu erreichen.
Am Rande traf sich der Vorstand auch mit dem Thüringer Staatssekretär für Medien und Europa, Stephan König. Auch bei diesem Gespräch standen die oben genannten Themen im Mittelpunkt. Grundsätzlich war es aber auch eine gute Gelegenheit mit Stephan König über die Situation der Kinos insgesamt und in Mitteldeutschland zu sprechen.
Natürlich nahmen auch die zahlreichen Verbandsprojekte, so z.B. die Filmkunstmesse Leipzig 2026 breiten Raum bei der Sitzung ein.
Bild: Vorstand der AG Kino – Gilde mit Staatsminister Stephan König (2. v.l.) in Erfurt. Mit dabei auch Susanne Putzmann und Ronald Troué vom Erfurter Kino am Hirschlachufer (mitte in rot und 3.v.r.)






