Auf Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde am Freitag ein Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, das „Zukunftsprogramm Kino“ (ZPK) oder eine vergleichbare investive Kinoförderung zeitnah wiederaufzulegen, finanziell angemessen auszustatten und zu einem verlässlichen, langfristig angelegten Förderinstrument weiterzuentwickeln.
Die Kulturministerin aus Mecklenburg-Vorpommern Bettina Martin betonte in ihrer Rede nicht nur die kulturelle, sondern auch die gesellschaftliche Bedeutung des Kinos.
Der AG Kino – Gilde Vorsitzende Christian Bräuer zeigt sich dankbar und ermutigt, durch diese Initiative: „Die AG Kino begrüßt den im Bundesrat eingebrachten Entschließungsantrag und appelliert an alle Bundesländer, ihn zu unterstützen.
Gerade die jüngere Entwicklung zeigt das große Interesse der Menschen und die hohe Relevanz des Kinos – für die lokale Gemeinschaft ebenso wie für den Erfolg der Filme. Doch der Investitionsbedarf ist weiter immens, die voranschreitende Marktkonzentration und massive Preissteigerungen machen, den Kinos zu schaffen und gefährden den erreichten Fortschritt massiv.
Die Fortsetzung des Zukunftsprogramm Kino ergänzend zum innovativen Liebling Kino ist entscheidend, um mit einer Filmförderung aus einem Guss die Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Kino- und Filmstandorts Deutschland zu sichern und zu stärken.“
Bild: (c) Bundesrat





